Erste Online-Datenbank zu Opfern unethischer Medizinversuche in der NS-Zeit

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zehntausende Menschen Opfer erzwungener medizinischer Forschung. Eine heute von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Max-Planck-Gesellschaft veröffentlichte Online-Datenbank bietet erstmals systematischen Zugang zu Namen und Lebensdaten von Opfern. Sie dient damit dem Gedenken, der Forschung und der historischen Reflexion. Aufgebaut wurde die Datenbank im Rahmen des von der Max-Planck-Gesellschaft geförderten Verbundprojekts „Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten“.

Wer nicht lange suchen möchte: Die Datenbank ist in englischer Sprache veröffentlicht und über folgenden Link abrufbar: https://ns-medical-victims.org/ Für eine detaillierte Suche muss man sich anmelden.

Hier gibt es auch noch einen Radiobeitrag dazu.

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