Erfolgsmeldung Godescheit

Endlich mal ein richtig grosser Erfolg!

Vor einem Jahr begann ich ( von Anfang an sehr intensiv) mit meiner Familienforschung. Zum ersten Mal hörte ich den Namen meiner Ur-Großmutter: Godescheit. Sie war um die Jahrhundertwende aus Königsberg nach Hamburg gekommen.
In unserer Familie sind durch die Ausbombungen nur sehr wenige Dokumente erhalten geblieben. Aber dank einer Tante erfuhr ich die wichtigsten Daten. Und in den LDS Seiten ( familiy search ) glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen: Meine Ururgroßmutter und ihr Ehemann waren unter der Kirchengemeinde Königsberg /Haberberg in verzeichnet!
Nun konnte ich mir die entsprechenden KB Verfilmungen nach Genf bestellen .
Ich fand die Eheschließung Christoph Godescheit oo 1844 Carolina Dehn , deren Kinder , und weitere Daten von Geschwistern u. Eltern. So auch eine Grosse Zahl von Geschwistern meiner Ur-Oma. Der Namen Godescheit ist spezifisch genug, um davon auszugehen, dass die Namensträger irgendwie zusammenhängen. Der Zufall wollte es, dass in Kanada eine Godescheit -Nachfahrin im Nachlaß ihrer Eltern Briefe und Taufscheine entdeckte, sich auf die Suche im Net machte, und auf eine meiner Anfragen stieß.( Mailinggroup!!! hat was für sich , wenn die Mails öffentlich einsehbar sind )
Sie nahm Kontakt zu mir auf , und wir konnten feststellen, dass wir von der selben Königsberger Familie abstammen.
Der schönste Zufall: Ich hatte von einem in N.Y. verstorbenen Albert Godescheit gelesen, konnte ihn aber nicht zuordnen. Meine Kanadische "Cousine " hatte im Nachlass einen Brief von eben diesem Albert ( datiert 1913 New Yersey) an ihren Großvater gefunden. Der Brief gibt Aufschluß über Albert Einreise nach USA. Er war ebenfalls ein Bruder meiner Ur- Oma.
Nun war ich natürlich neugierig, gibt es vielleicht noch mehr Nachfahren? Ein kurzer Blick ins Telefonbuch genügte. Die erste gewählte Nummer war die richtige: Eine 93 jährige Dame, die mir sofort von ihrem Vater, und ihren Großeltern berichten konnte, ja die kamen aus Königsberg und hießen Johann Hermann und Maria Amalie , geb. Kühn. Wir sind also auch verwandt.
Bei meinem Besuch in Hamburg vor 10 Tagen haben wir leider nicht zusammengefunden. Alte Damen sind sehr beschäftigt, sie hatte keine Zeit für mich! Aber gestern kam ein dicker Brief mit Kopien ihrer Ncahforschungen die sie im Jahre 1939 für ihre Tätigkeit im Lehramt benötigte:
Und endlich kann ich meine Forschungen an dem richtigen Punkt ansetzen, denn bei dem Königsberger Heiratseintrag zu Christoph Godescheit hieß es, der Vater , ebenfalls Christoph, sei in Bersteminken verstorben.
Meine Suche in Kreis Plaschken Klein-u.-Groß Berstemingken (heute Eckenwalde) war erfolglos.( LDS verfilmt)
Nun gibt es ein Berstemingken in ( Berstenau ) Gumbinnen, aber auch in Fischhausen- Heiligenkreuz. Wo sollte ich als nächstes suchen?
Die Lösung fand sich in den Dokumenten:
Kristops Guduszaitis* 19.Feb.1790 in Berstminken geboren , getauft in Kreuzigen( Krs. Elchniederung) !!!, sein Sohn
Christoph Gudduszat* 25.Aug. 1815 Berstemincken.
Wieder Glück, denn auch hier gibt es Verfilmungen, und ich kann weiterforschen....

Eure Christine aus der Schweiz

Hallo Christine,

herzlichen Gl�ckwunsch zu Deinem Erfolg.

Helga Heigl

Hallo, das ist ja eine wunderbare Familienforschungsgeschhichte. Man kann
nur gratulieren. Ja, ja, allen Zweifeln sei zugerufen, es hat doch etwas f�r
sich, wenn die Listen �ffentlich sind. Das finde ich aber auch, auf allen
Gebieten. Man vergibt sich doch nichts. Einer profitiert immer, wo ein
anderer Geld investiert hat. Aber es dient dem gemeinsamen Zweck: Der
Erforschung der Namen und der Herkunft der Menschen.
Mit lieben Gr�ssen
Elfa Rinio.Carli

Ich denke, man kann dem in Hinblick auf die Diskussionen vor wenigen Tagen
nur uneingeschr�nkt zustimmen und hoffen, dass es so bleiben wird.
Die Maxime unserer Liste sollte bleiben: Uneigenn�tzigkeit, keine Angst vor
Missbrauch offen gelegter Daten, vielmehr Freude �ber die Erfolgserlebnisse
des Forschers neben uns. Vielleicht sind wir auch einmal der Beschenkten.
Gratulation Christine !

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Ich denke, man kann dem in Hinblick auf die Diskussionen vor wenigen Tagen
nur uneingeschr�nkt zustimmen und hoffen, dass es so bleiben wird.
Die Maxime unserer Liste sollte bleiben: Uneigenn�tzigkeit, keine Angst vor
Missbrauch offen gelegter Daten, vielmehr Freude �ber die Erfolgserlebnisse
des Forschers neben uns. Vielleicht sind wir auch einmal der Beschenkten.
Gratulation Christine !

(Bitte um Entschuldigung, ich hatte vergessen mich zu benennen)
Ehrhard

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Wir freuen uns alle solche Berichte lesen zu können. Ich
lese sie aber schon seit Jahren und immer wieder kommt
die Offenheit zum Vorteil. Es sind eben nur diese Berichte
die einem für die viele Arbeit über die Jahre etwas
Genugtuung bringen. Sonst wäre ja alles Zwecklos.

Christine, wußtest Du voher schon wie der Nachname
Godescheit entstanden ist. Ist das aus dem litauischen?

Fred

   26 Warren St.
Beverly, NJ 08010
FredRump@earthlink.net
609-386-6846
"Whenever you find yourself on the side of the majority,
it's time to pause and reflect." - Mark Twain (1835 -
1910)

In einer der vorhergehenden Mail's stand:

"Ich denke, man kann dem in Hinblick auf die Diskussionen vor wenigen Tagen nur uneingeschr�nkt zustimmen und hoffen, dass es so bleiben wird. Die Maxime unserer Liste sollte bleiben: Uneigenn�tzigkeit, keine Angst vor Missbrauch offen gelegter Daten, vielmehr Freude �ber die Erfolgserlebnisse des Forschers neben uns. Vielleicht sind wir auch einmal der Beschenkten. Gratulation Christine !"

Dem kann nur hinzugef�gt werden:

"Wer vieles bringt wird manchen etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus!" Goethe, Faust I

Hallo,
ich kann nur empfehlen, selber mal nach Polen
in die Archive zu fahren und dort auch in alten Grundbuchakten
zu st�bern !
Ich habe dies das letztes Jahr im Archiv in der Marienburg gemacht
und �ber 200 Seiten Grundbucheintr�ge, alte Testamente und sonstige
Akten dort gefunden !
Das war ein echter Volltreffer !
So habe ich auch erst die weiteren Geschwister meines Urgrossvaters
gefunden, weil ich das Testament von meinem Altvater dort von 1885
fand, wo alle Kinder aufgef�hrt waren ! Ferner fand ich auch das Testament
des Bruders meines Urgrossvaters sowie den Komponisten des Westpreu�enliedes
Hugo Hartmann, einen weiteren Bruder meines Urgrossvaters.

F�r den ganzen Kreis Stuhm aus Westpreu�en sind dort noch alle Grundbuch-, Gerichts- und
Standesamtakten vorhanden !
Das einzige Problem ist die Verst�ndigung mit den polnischen Archivaren die dort arbeiten.
Ich hatte Gl�ck, dass damals dort vor Ort eine junge Studentin arbeitete, die mal in Deutschland
studiert hatte und ziemlich gut Deutsch sprechen konnte.

Email Anfragen auf Deutsch oder Englisch werden meistens kaum beantwortet, da
lohnt es sich dann doch , die Briefe erst mal ins polnische �bersetzen zu lassen.
Aber am besten ist es, dort hinzufahren und vor Ort versuchen, die Sachen zu finden
und sich dabei mindestens 1 Woche Zeit nehmen,
denn wenn man auf etwas st�sst, dann vergeht die Zeit sehr schnell und
man bereut dann sp�ter, dass man sich nicht ein paar Tage mehr Zeit genommen hatte...

Man muss sich aber unbedingt vorher anmelden und eine
Genehmigung haben, dass man kommen darf.
Ich habe das damals per email erhalten und mit dieser ausgedruckten polnischen email
kam ich dann auch beim Eingangsw�rter vorbei, der auch kein Deutsch oder Englisch
sprechen konnte.

Mir wurden damals die ganzen Sachen kopiert und nach Berlin per Post geschickt.
War zwar auch nicht ganz billig, aber die Infos in den alten Akten waren "Gold" wert.

Viel Erfolg.
Gruss, Stefan Hartmann.
P.S.: Wenn ich wieder nach Marienburg fahre, poste ich das hier mal auf der Liste,
vielleicht kann ich dann was f�r den einen oder anderen mal nachschauen in dem Archiv.

betr.
Ich habe dies das letztes Jahr im Archiv in der Marienburg gemacht
und |ber 200 Seiten Grundbucheintrdge, alte Testamente und sonstige
Akten dort gefunden !

Adalbert Goertz responds >>>>>>>>>>>>

Wir wu:rden gern Einzelheiten wissen (Zeitraum, Umfang, Inhalt)
an Beispielen.

Also ich habe 3 Grundbuch-Aktenordner dort gefunden
von dem Ort Portschweiten Kreis Stuhm, wo von ca. 1860 an
Eintragungen von meinem Altvater Johann Christian Hartmann:
http://www.harti.com/ahnen/per00019.htm
vorhanden waren, sowie verschiedene Testamente von ihm
von 1885 und 1897, etc..
inclusive Abschriften und Erweiterungen der Testamente
und auch Hypotheken-Sachen und auch ein Testament seines
einen Sohnes Robert Hartmann:
http://www.harti.com/ahnen/per00124.htm

Da in den Grundb�chern auch die Aktennummer des Testaments stand
was beim Stuhmer Amtsgericht damals hinterlegt wurde,
holte mir die Archivarin auch das Original Testament
meines Altvaters Joh. Chr. Hartmann aus den dort gelagerten
Gerichtsakten aus dem Keller hoch !
Also es ist noch viel dort vorhanden !
Also die Standesamt-Unterlagen vom Kreis Stuhm sind komplett ab 1874
dort vorhanden.
Leider war ich letztes Jahr nur 2 Nachmittage dort und hatte
nicht soviel Zeit, mir alles vor Ort schon n�her anzuschauen...
Sonst h�tte ich vieleicht noch mehr gefunden.
Aber auch die 3 Heiratsurkunden der Schwestern meines Urgrossvaters
habe ich dort in den Standesamtunterlagen von Czerpienten, Kreis Stuhm entdeckt und mir kopieren lassen.
Dadurch habe ich jetzt auch die heute noch lebende Familie Werner gefunden, die Nachkommen ( Enkel)
der Agnes Werner, geb. Hartmann.

Gruss, Stefan Hartmann.