Erfolgserlebnis

Hallo liebe Liste,

bei meiner Suche nach meinen Vorfahren mit dem Namen CONRAD hatte ich endlich einen Durchbruch!!!

Ich weiss jetzt, dass mein Urgroßvater Wilhelm CONRAD am 30.12.1859 in Halbendorf, Krs. Striegau, geboren wurde.

Meine Urgrossmutter Anna VERLOHRN, geb. Konrad, ist am 9.12.1867 im selben Kreis geboren; und zwar in Diesdorf.

Nichts gefunden habe ich bisher in Weissstein über die Hochzeit von Wilhelm CONRAD mit Mathilde SCHUBERT (ca. 1885/1886). Vielleicht fand die Hochzeit in Rudelstadt oder Wernersdorf statt?
Ausserdem suche ich noch nach Hermann VERLOHRN. Seine Tochter Elsbeth Martha CONRAD, geb. VERLOHRN, wurde am 19.2.1895 in Sorgau/Krs. Waldenburg geboren.

Sollte jemand von euch bei seiner eigenen Suche über diese Namen "stolpern", gebt mir bitte Bescheid.

Herzliche Gruesse aus Crailsheim
Gerhard CONRAD

DAUERSUCHE:

C(K)ONRAD in Weissstein/Halbendorf, Krs.Striegau
VERLOHRN in Sorgau, Ober-Salzbrunn/Niederschlesien
JUETTNER, FOERSTER, ZUKUNFT Krs. Grottkau
GENKEL in Ellershagen/Brandenburg
PALM in Perleberg/Brandenburg
DUPHORN in Erfurt
FLEISCHMANN/LOTZ in Benshausen/Thueringen
EWALD in Darmstadt/Hessen
SCHUL in Lehrheim/Oberhessen

Hallo Gerhard,

Ich weiss jetzt, dass mein Urgroßvater
Wilhelm CONRAD am 30.12.1859 in
Halbendorf, Krs. Striegau, geboren wurde.

Halbendorf liegt süd-westlich von Striegau. Ca. 4,5 km Luftlinie.

Folgende Daten aus dem Gemeindelexikon 1898 (Daten von 1895)

Landgemeinde = 1 Wohnplatz, 47 bewohnte Wohnhäuser, 1 Schulhaus, 57
gewöhnliche Haushaltungen sowie 1 weibliche einzeln Lebende und 1 männlich
einzeln Lebende mit eigener Haushaltung, ortsanwesend am 2.12.1895 sind
296 Personen, wovon 130 männlich und 166 weiblich, 277 Personen ev., 19
kath., ev. zu Striegau, kath. zu Striegau, Standesamt Günthersdorf,
Amtsbezirk Thomaswaldau

Gutsbezirk = 1 Wohnplatz, 6 bewohnte Wohnhäuser, 20 gewöhnliche
Haushaltungen sowie 3 weibliche einzeln Lebende mit eigener Haushaltung,
ortsanwesend am 2.12.1895 sind 87 Personen, wovon 43 männlich und 44
weiblich, 69 Personen ev., 18 kath., ev. zu Striegau, kath. zu Striegau,
Standesamt Günthersdorf, Amtsbezirk Thomaswaldau

Die Kirchen ev. und kath. waren also in Striegau.
Evangelische Kirchenbücher 1811-1860 (mit Lücken) liegen im Staatsarchiv
Breslau und sind durch die Mormonen verfilmt. Im Film 0887137 findest Du
auch die Taufen 1859.
Die KB vor 1811 und nach 1860 sind bis heute nicht aufgetaucht. Im Jahre
1811 wurde die alte Karmeliterkirche durch die Evangelischen bezogen.
Heute ist auch diese Kirche katholisch. Sie ist von außen auch baufällig,
eher untypisch für polnische Kirchen.

Katholische KB sind auch durch die Mormonen verfilmt. Aber nur bis 1730.
Es liegen aber auch noch in der Kirche Peter und Paul einige KB, es sollen
ca. 18 Stück sein, eine genaue Aufstellung gibt es aber noch nicht. Diese
Kirche, mit dem größten Hallenschiff in Schlesien (wenn ich jetzt nicht
irre, aber sicher das zweithöchste im heutigen Polen) wird im Herbst zur
Basilika erhoben. Die Polen sind halt sehr stolz auf ihren polnischen
Papst.

Zum 1.10.1932 kam der Ort zum Kreis Schweidnitz.

Meine Urgrossmutter Anna VERLOHRN,
geb. Konrad, ist am 9.12.1867 im
selben Kreis geboren; und zwar in Diesdorf.

Conrad heiratet Konrad?

Diesdorf, an der Bahnstrecke Striegau-Maltsch gelegen, liegt nord-östlich
von Striegau. Ca. 10 km Luftlinie. Der Ort kam 1932 zum Kreis Neumarkt.

Folgende Daten aus dem Gemeindelexikon 1898 (Daten von 1895)

Landgemeinde = 1 Wohnplatz, 5 bewohnte Wohnhäuser, 1 Fabrikgebäude, 8
gewöhnliche Haushaltungen sowie 1 Anstalt für geminsamen Aufenthalt,
ortsanwesend am 2.12.1895 sind 75 Personen, wovon 55 männlich und 20
weiblich, 69 Personen ev., 5 kath., ev. zu Gäberdorf, kath. zu Gäberdorf,
Standesamt Gäberdorf, Amtsbezirk Gäberdorf

Gutsbezirk = 1 Wohnplatz, 1 bewohntes Wohnhaus, 8 gewöhnliche
Haushaltungen, ortsanwesend am 2.12.1895 sind 29 Personen, wovon 14
männlich und 15 weiblich, 25 Personen ev., 4 kath., ev. zu Gäberdorf,
kath. zu Gäberdorf, Standesamt Gäberdorf, Amtsbezirk Gäberdorf

An KB finden sich bei den Mormonen nur kath. bis 1766.

Leider sind doch sehr viele schlesische KB seit 1945 verschollen. Solange
man keine gesicherten Informationen über deren Vernichtung hat, kann man
immernoch auf ein plötzliches Wiederauftauchen hoffen. Geraden diese dann
in die richtigen Hände, ist deren Verbleib und Zugang für die
Allgemeinheit auch gesichert. Deshalb immer: Augen auf, im Internet, in
Polen oder sonstwo. Beispiele gibt es ja einige, auch ganz aktuell....

und tschuess...
                ...Volker