Erfahrungen mit Dennis Kastens, Autor von Annweiler Families

Liebe Forscherkollegen,

wie bereits vor einigen Tagen einmal �ber die Liste erfahren, kann man bei Herrn Kastens, dem Autor von Annweiler Families nach Daten anfragen. Wie untenstehend erfahren, hat er einige Daten meiner Vorfahren.
Nun meine Frage: Ist dieser Herr Kastens jemanden bekannt, hat von ihm Daten zugesendet bekommen und kann sagen, ob er seri�s ist? Auf eine Frage, welche Kosten denn anfallen w�rden, hat er nicht reagiert. Wei� jemand, mit welchen Kosten zu rechnen sind? Dass der vielleicht der Postweg f�r ihn besser ist, mag sein...macht mir aber etwas Sorge, dass ich nicht auf einmal eine hohe Rechnung im Briefkasten habe.

Viele Gr��e,

Anton Huber

-------- Original-Nachricht --------

Hallo Anton

Ich kann nur meine pers�nliche Erfahrung hier weitergeben. Und die ist durchaus zwiesp�ltig.

Einerseits macht er auf seiner Homepage : Dennis A. Kastens Publications einen seri�sen Eindruck.
Ich habe selber schon bei Ihm nach B�chern angefragt und wollte welche kaufen.
Es ist aber nie dazu gekommen. Ich habe trotz mehrmaligem Nachfragen keine Antwort erhalten. Aber gut, daf�r kann es
ja verschiedene Gr�nde geben.
Allerdings habe ich mittlerweile feststellen m�ssen, nachdem die Bas-Rhin KB online sind und ich selber
recherchieren konnte, das viele Daten von Ihm nicht stimmen!
Mein Eindruck(!) von Ihm ist, das er wohl nur gute Gesch�fte machen m�chte.

Aber ich m�chte Ihn auf keinen Fall verleugnen, es ist mein pers�nlicher Eindruck. Andere haben vielleicht
ein wesentlich positiveres Bild von Ihm.

Viele Gr��e
Mario

Hallo Herr Huber,

ich kenne ihn persönlich und habe seit Jahren mit ihm mehr oder weniger zu tun. Er kam früher alle paar Jahre mit einer Reisegruppe nach Deutschland und in die Schweiz, zu den Orten der Ahnen.

Ältere Damen in den USA schreiben seit Jahrzehnten die Kirchenbücher aus unserer Gegend für ihn ab. Er hat wohl Kopien von vielen Kirchenbüchern, fragen sie nicht woher. Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, wie diese Amerikanerinnen ohne Deutschkenntnisse das immer alles korrekt lesen können, wo ich es nicht kann....

Im Sommer war eine dieser Damen hier bei uns auf eine Stippvisite und ich erklärte ihr, dass in Deutschland - jemand der Bücher abschreibt - als seriös betrachtet wird, wenn er die Original Namen verwendet, nur Verbindungen herstellt, die gesichert sind, und immer die Quellen dazu angibt. Mich persönlich stört sehr, wenn Namen automatisch "modernisiert oder eingeenglischt" werden. Sie war über die Kritik not amused und ich habe auch nie wieder von ihr gehört....

Gewöhnlich freut sich Dennis, wenn er selbst neue Informationen bekommt und gibt dann auch meistens kostenlos einige von sich preis. Ob das immer so ist, weiß ich nicht. Er tippt seine Sachen meistens auf der Schreibmaschine und schickt das dann per Post, obwohl er email hat und benutzen kann :-))

Dennis Bücher liegen, meine ich, komplett auch im LA Speyer. Vielleicht kann man sie auch irgendwo über Fernleihe bestellen. Einige habe ich und kann vielleicht helfen. Die AG Pirmasens sollte auch welche haben.

Ich denke, seine Infos sind für den Anfang hilfreich. Eventuell sind die Originale auch bei den Mormonen einsehbar.
Hauck und Kessler habe ich auch in der Ahnentafel, vielleicht sollten wir uns auch austauschen?!

Ich lese grade die Antwort von Mario.
Dennis ist nicht mehr der Jüngste und als Pfarrer in den USA beschäftigt, wo, wie wir wissen, die Kirchensteuer nicht über den Staat eingetrieben wird :-)) Man sich also selbst darum kümmern muss. Was keine Entschuldigung für ihn sein soll. Vielleicht scheitert das Verschicken ja manchmal an der umständlichen Art der Bezahlung ?

Ich selbst habe tausende Personen von ihm übernommen und online gestellt. Finde aber immer wieder Ungereimtheiten oder unmögliche Verbindungen, denen ich dann nach gehen sollte.

Ich möchte ein Beispiel mal so formulieren: Tauchen Geburten ohne Vater auf, die offenbar von Frauen stammen, die "es nicht so genau genommen haben", hätte ein deutscher Pfarrer vielleicht keine Probleme mit der Realität des 19. Jhdts. und würde das so stehen lassen. Für das amerikanische Bodenpersonal der christlichen Religion kann nicht sein was nicht sein darf. Da taucht dann jemand ganz plötzlich als der Vater auf, wo ich mich frage, wo diese 200 Jahre alte Info herkommen soll. Vielleicht mangelt es mir aber auch an Eingebungen von oben....:-)))

Gruß,
Andrea

Hallo Mitstreiter,
Herrn Kastens kenne ich persönlich. Er war damals mit einer Reisegruppe in
Köln. Mit dieser Reisegruppe besuchten wir Aachen mit dem Hintergrund, daß
Karl der Große Ahn der Kesslers (gemeinsame Vorfahren) ist. Im persönlichen
Umgang war er sehr nett. Das kann natürlich damit zusammenhängen, daß er
einen großen Teil der Kesslerforschung von mir bzw. Herrn Rainer Fischer und
Frau Waltraud Schuh hat.
Von Herrn Kastens bekam ich auch das Familienbuch von Annweiler, das
ursprünglich von Biundo stammt. Leider sind die Kopien nicht ganz
vollständig.
Mit freundlichen Grüßen
Albrecht W. Bolz