ELZENER und SUNDERMEIER in Stadthagen

Hallo,

auch ich forsche in Stadthagen, doch ist mir der Name in den Kirchenbüchern bisher noch nicht aufgefallen, d. h., der Name ELZENER scheint nicht Schaumburgischen Ursprungs zu sein.

Im Bürgerverzeichnis von Stadthagen (bis 1869) finden sich folgende ELSNERs / ELZNERs:
1787: Johann Georg ELSENER aus Lovenstein im Cursächsischen, Maurer [bestätigt meine obige Vermutung]
1827: Gottlieb ELSNER, Tagelöhner
1855: Ernst Ferdinand ELZNER, Bergmann
1861: Georg Wilhelm ELZNER, Maurergesell

Weitere Hinweise auf diese drei Generationen einer Maurerfamilie ergaben sich nicht!

Zu SUNDERMEIER / SUNDERMEYER: Dies ist eine "echt" Schaumburgische Familie, nach der ich auch selbst forsche (meine Urgroßmutter war eine geborene SUNDERMEIER). Allerdings finden sich keine SUNDERMEIER im Stadthäger Bürgerbuch. Folgendes kann ich noch zur Verbreitung mitteilen: Sämtliche SUNDERMEIER / SUNDERMEYER aus Schaumburg haben einen gemeinsamen Ursprung, sind aber nicht mit ihren Namensvettern im Stift Quernheim verwandt. Die ältesten SUNDERMEIER fand ich im 16. Jh. als Meier zu Sundern im Auetal. Und daher kommt wohl auch der Name, um sie von anderen Meiern zu unterscheiden: SUNDER(N)MEIER. Im Auetal, genauer gesagt im Kirchspiel Hattendorf, breiteten sie sich schnell (als v. Landsbergische Eigenbehörige) über die Nachbardörfer wie Schoholtensen oder Altenhagen (meine Linie) aus. Erst gegen 1700 findet man die ersten SUNDERMEIER in Schaumburg-Lippe (ich meine in Obernwöhren), auf der nördlichen Seite des Bückebergs.
Mein Vorfahr machte 1758 "rüber" und begründete die SUNDERMEIER u. SUNDERMEYER in Wackerfeld und später auch Liekwegen.
Über diese Linie kann ich auch gerne mehr mitteilen. Über sonstige SUNDERMEIER, die es, wenn ich mich recht entsinne, in Obernwöhren und Krebshagen gab, weiß ich leider nichts Näheres mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen aus Schwaben,

Felix

felix_arndt@gmx.net

Felix Arndt schrieb:

Hallo,

auch ich forsche in Stadthagen, doch ist mir der Name in den Kirchenbüchern bisher noch nicht aufgefallen, d. h., der Name ELZENER scheint nicht Schaumburgischen Ursprungs zu sein.

Im Bürgerverzeichnis von Stadthagen (bis 1869) finden sich folgende ELSNERs / ELZNERs:
1787: Johann Georg ELSENER aus Lovenstein im Cursächsischen, Maurer [bestätigt meine obige Vermutung]
1827: Gottlieb ELSNER, Tagelöhner
1855: Ernst Ferdinand ELZNER, Bergmann
1861: Georg Wilhelm ELZNER, Maurergesell

Weitere Hinweise auf diese drei Generationen einer Maurerfamilie ergaben sich nicht!

Zu SUNDERMEIER / SUNDERMEYER: Dies ist eine "echt" Schaumburgische Familie, nach der ich auch selbst forsche (meine Urgroßmutter war eine geborene SUNDERMEIER). Allerdings finden sich keine SUNDERMEIER im Stadthäger Bürgerbuch. Folgendes kann ich noch zur Verbreitung mitteilen: Sämtliche SUNDERMEIER / SUNDERMEYER aus Schaumburg haben einen gemeinsamen Ursprung, sind aber nicht mit ihren Namensvettern im Stift Quernheim verwandt. Die ältesten SUNDERMEIER fand ich im 16. Jh. als Meier zu Sundern im Auetal. Und daher kommt wohl auch der Name, um sie von anderen Meiern zu unterscheiden: SUNDER(N)MEIER. Im Auetal, genauer gesagt im Kirchspiel Hattendorf, breiteten sie sich schnell (als v. Landsbergische Eigenbehörige) über die Nachbardörfer wie Schoholtensen oder Altenhagen (meine Linie) aus. Erst gegen 1700 findet man die ersten SUNDERMEIER in Schaumburg-Lippe (ich meine in Obernwöhren), auf der nördlichen Seite des Bückebergs. Mein Vorfahr machte 1758 "rüber" und begründete die SUNDERMEIER u. SUNDERMEYER in Wackerfeld und später auch Liekwegen. Über diese Linie kann ich auch gerne mehr mitteilen. Über sonstige SUNDERMEIER, die es, wenn ich mich recht entsinne, in Obernwöhren und Krebshagen gab, weiß ich leider nichts Näheres mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen aus Schwaben,

Felix

felix_arndt@gmx.net
  

Hallo Herr Arndt, in Stadthagen heiratete ein Sundermeier bereits 1689, alles Gute Heinrich

Ich bin ziemlich neu in dieser Liste und m�chte mich kurz vorstellen: meine Name ist Rotraud Ilisch (59) und seit etwa 3 Jahren mit Familienforschung befasst.
Zur Hannover-Liste bin ich gesto�en, da ein guter Teil der Vorfahren meiner Gro�mutter geb. LEESEMANN aus dem Weserbergland, dem Harzvorland und der S�dheide stammt.
Die LEESEMANNs habe ich seit der Ankunft von Georg Diedrich Leesemann in Rinteln gut belegt. Er soll laut Eintragung im B�rgerbuch um 1742 in Nienburg an der Weser genoren sein, doch habe ich dazu und zu seiner Herkunftsfamilie bislang keinerlei Belege.
Sein Enkel, auch Georg Diedrich Leesemann, heiratete in Soest 30.03.1843 Luise Meyermann, deren Familie aus Narjesbergen (jetzt Truppen�bungsplatz) in der Heide stammte und die ich mit Hilfe von Forschungsunterlagen eines Onkels und dem Online-Ortsfamilienbuch Soltau sehr gut erfassen konnte.
Daf�r "h�nge" ich schon bei der Mutter meiner Luise Meyermann, Sophie Melusine WITTENBERG, * Neustadt am R�benberge 18.11.1782, + Langenholtensen 18.01.1847. Ihre Eltern waren Johann Georg Ludwig Wittenberg, * Bockenem um 1740, + Langenholtensen 20.04.1816 oo Gro� Heere 15.02.1763 Marie SCH�TZEN, die auch um 1740 in Bockenem geboren sein soll.
Die WITTENBERGs geh�ren offensichtlich zu einer Familie von F�rstern. Ich vermute, dass Carl Friedrich Anton Wittenberg, Klosterf�rster in Mariensee, * 06.07.1764 sehr wahrscheinlich um der �ltere Bruder von Sophie Wittenberg war, bei dessen Sohn Lorenz Carl deren Enkel Hugo Leesemann (mein Urgro�vater) w�hrend seiner Ausbildung zum F�rster in Mariensee vermutlich wohnte. Ich besitze die CD von Ludwig Meyer: "Nieders�chsische F�rster und ihre Familien".
In der n�chsten Woche fahre ich erstmals zum Kirchenarchiv in Hannover, um nach den Leesemanns in Nienburg (sehr wahrscheinlich Kaufleute), den Wittenbergs und der Familie SCH�TZE(N) in oder um Bockenem zu forschen. �ber diese letztere Familie wei� ich �berhaupt nichts.
Nat�rlich w�rde ich mich sehr freuen, wenn mir jemand Hinweise zu den genannten Familien geben k�nnte. Au�erdem w�rde ich gerne wissen, ob ich mich im Kirchenarchiv in Hannover anmelden muss und wie die Arbeitsbedingungen dort sind.
Viele Gr��e
Rotraud

Hallo Rotraud, bevor Du Dich ins Kirchenarchiv bemühst, versuche doch
erstmal ob Du zu den
Gesuchten etwas bei den Mormonen ermitteln kannst; dort bekommt man die
Auskünfte wesentlich kostengünstiger als bei der Landeskirche Hannover.

HG
Peter (Meister)

"Rotraud Ilisch" <post@rotraud-ilisch.de> schrieb:

Außerdem würde ich gerne wissen, ob ich
mich im Kirchenarchiv in Hannover anmelden muss und wie die
Arbeitsbedingungen dort sind.

Hallo Rotraud,

bitte nicht das Landeskirchliche Archiv mit dem Kirchenbuchamt verwechseln. Die Kirchenbücher (Microfiches) Liegen im Kirchenbuchamt in der Hildesheimer Straße. Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da nur eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. Ansonsten sind die Arbeitsbedingungen gut.
Näheres siehe www.kirche-hannover.de/kirchenbuchamt/

Für Bockenem kommt übrigens im Kürze beim Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde (NLF) ein Ortsfamilienbuch heraus.

Freundliche Grüße,
Wilfried (Petersen)

Danke f�r eure Hinweise. Ich habe inzwischen beim Kirchenbuchamt f�r zwei Tage einen Platz reserviert und umgehend eine Best�tigung bekommen. Da ich noch gar nicht absch�tzen kann, in welche Orte mich meine Suche dann weiter f�hren wird, ist es wahrscheinlich ergiebiger, dort vor Ort zu suchen und die B�cher aus Nachbargemeinden oder woher sonst auch einsehen zu k�nnen, als jeweils Filme zu bestellen. Ich bin n�chste Woche im Urlaub in Neustadt am R�benberge und m�chte auch das Stadtarchiv in Nienburg besuchen, um dort im B�rgerbuch, Steuerlisten usw. nach den Leesemanns zu suchen, also Quellen, die die Mormonen ja gew�hnlich nicht verfilmt haben.
Das Ortsfamilienbuch Bockenem k�nnte mir ja eventuell sehr weiter helfen. Ich besitze welche hier aus dem M�nsterland, die mich mit meiner hiesigen Verwandtschaft enorm weiter gebracht haben. Gut zu wissen, dass es zu Bockenem so etwas geben wird.
Viele Gr��e
Rotraud

Hallo,

Any chance of Whittenburg family could be found in Nebraska?

There is biography of a family called Whittenburg.......

----Original Message Follows----

Wittenberg is not such a rare name. It is possible, some of my Wittenbergs went to Nebraska, as I just found, a member of the related Meyermann family emigrated too. But I am just in the beginning of my Wittenberg search and have figured out I have also to look for church books in Wolfenb�ttel, because it seems the origin of my Wittenberg could be in the region of Braunschweig.