Eingabe von Namenvarianten in Genealogieprogramme

Hallo Metti,

vielen Dank erst einmal an alle, die auf meine Anfrage geantwortet haben.
Insbesondere möchte ich aber nochmals auf zwei Punkte in der Mail von Metti
eingehen.

Von: genealogie-programme-bounces@genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces@genealogy.net] Im
Auftrag von genealogie-programme-request@genealogy.net
Gesendet: Mittwoch, 2. März 2011 12:00
Date: Tue, 1 Mar 2011 16:06:00 +0100
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti@gmx.de>

> Verschiedene
> Formen des Namens im Namen-Feld in Klammern unterzubringen
halte ich
> für kontraproduktiv.

Manchmal bleibt einem nicht viel anderes übrig. Allenfalls
die Bemerkungsfelder sind eine weitere Möglichkeit. Kommt,
wie schon gesagt, auf die gebotenen Möglichkeiten an.

Mir geht es im zweiten Schritt auch um die gedruckte Version der Ahnenliste
auf der Basis des im verwendeten Programm Datenmaterials. Da sich für
Ahnenliste zumindest Gewohnheiten in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt
haben, sehe ich hier einen kausalen Zusammenhang.

> Ggf. käme nach Gedcom 5.5.1 noch FONE infrage, aber auch
hier habe ich
> manchmal keine Eingabemöglichkeit gefunden.

FONE ist nur dann sinnvoll, wenn der Name ähnlich klingt. Ich
habe eine Person mit Nachnamen "Brinkmann, genannt der
Neuenbäumer". Danach sind die Nachkommen alle "Neubäumer".
Das ist mit FONE nicht gemeint.

Ganz klar, bei Hofname oder auch gen. ist FONE nicht der richtige Tag!

> sollten mehrere NAME Zeilen verwendet werden, stellt für mich die
> Frage, wie ich mehrere Namenfelder in verschiedenen Programmen
> definiere.

Vergiss es. Du wirst nicht alle Programme kennen lernen und
jedes hat eine andere Herangehensweise.
Mach Du Dir nur Gedanken über die Möglichkeiten des
Programms, dass Du nutzt.

Leider nicht! In unserem sächsischen Gemeinschaftsprojekt .:webgenealogie:.
(www.webgenealogie.de) auf der Basis von PGV werden wir immer wieder bei
eingereichten Ahnenlisten mit den abenteuerlichsten Eingaben, insbesondere
im Namenfeld konfrontiert. Ich kann mir vorstellen, dass es ähnliches im
Projekt Gedbas gibt. Z. B.

Gra[e]n[t]z[in] (verw. Müller) als Familinname und als Vorname ...toph

Sicherlich hier ein konstruiertes Beispiel, aber in Einzelteilen immer
wiederkehrend. Dies führt zumindest bei einer wortgetreuen Suche in der
Datenbank zu Fehlern, ganz zu schweigen bei einem Ausdruck der Ahnenliste,
wo soll dann dieser Familienname eingeordnet werden.

Dank auch an Reiner für den Hinweis, die entsprechende Liste lese ich seit
einiger Zeit mit. Mein Thema tangiert den Import/Export von Gedcom-Tags eher
weniger, da es sich erst einmal um Beschreibungen der Eingabe handelt.

An dieser Stelle interessiert mich aber auch, wie Ihr z. B. Eure eigenen
Ahnenlisten gestaltet und Euch bei diesen Themen verhaltet.

Ich freue mich auf weitere Antworten.

Mit freundlichem Gruß aus Dresden

René

René Gränz wrote:

Vergiss es. Du wirst nicht alle Programme kennen lernen und jedes hat eine andere Herangehensweise.
Mach Du Dir nur Gedanken über die Möglichkeiten des Programms, dass Du nutzt.

Leider nicht! In unserem sächsischen Gemeinschaftsprojekt .:webgenealogie:.
(www.webgenealogie.de) auf der Basis von PGV werden wir immer wieder bei
eingereichten Ahnenlisten mit den abenteuerlichsten Eingaben, insbesondere
im Namenfeld konfrontiert. Ich kann mir vorstellen, dass es ähnliches im
Projekt Gedbas gibt. Z. B.

Gra[e]n[t]z[in] (verw. Müller) als Familinname und als Vorname ...toph

Du wirst es auch nicht schauffen, allen Anwendern eine einheitliche Eingabe beizbringen.

Sicher ist es für ein Projekt mit vielen "Zulieferern" schwer, eine einheitliche Variante zu schaffen, die alle akzeptieren. Ich kann nur empfehlen, die Möglichkeiten des von euch benutzten Programms zu beschreiben und den übrigen Anwendern die Problematig zu verdeutlichen. Schlussendlich wird dennoch jeder die Eingabe so vornehmen, wie sein Programm es zulässt und wie er er für sich als geeignet empfindet. Was das Programm dann beim Export daraus macht, steht wieder auf einem ganz anderem Blatt. Dass kann dann selbst der Anwender nicht mehr beeinflussen.

Was auch immer dabei herauskommt, ich wünsche Dir den größtmöglichen Erfolg.

MfG, Metti.

Hallo Ren�

...

An dieser Stelle interessiert mich aber auch, wie Ihr z. B. Eure eigenen
Ahnenlisten gestaltet und Euch bei diesen Themen verhaltet.

Ich benutze im 1. NAME Kennzeichen die heutige Schreibweise. In nachfolgenden NAME Kennzeichen die Schreibweise der Quelle (z.B. Taufeintrag, Heiratseintrag usw.).
Fr�her habe ich diese in Notizen geschrieben.

Die Suchfunktion des von mir benutzten Programms GenJ findet die Namen sowieso, egal, in welchem Kennzeichen sie stehen.