Liebe Ilka!
Namens und ohne Auftrag von Fred Rump, dem Beherrscher des gesamten Forums
von Ost- und Westpreussen, stellt sich hier erst einmal die Frage nach dem a) dem inneren Zusammenhang
mit Ost-Preußen, b) den sich anbiedernden Moeglichkeiten der Wiedervereinigungen mit frendvoelkischen Gebieten
von militaerischem Interesse und c) der grundsaetzlichen Frage: Wo sind wir hier denn ueberhaupt?
Also schauen wir mal zuerueck in der naeheren Geschichte Ostpreussens: Wie wurden sie was sie sind und woher kamen Sie?
Also: die Ordensritter kamen, wie man an ihrem Namen ("des Hospitals zu Jerusalem") unschwer erkennen kann ueber das weite Meer
aus dem nahen Osten, 1945 ritt Marion Dönhoff in die Heimat ihrer Familie nach Westfalen zurueck, der Dessauer- als einer der großen
Repeuplisierer kam aus Anhalt, die Kurfuersten von Brandenburg kommen- wie dieser Name eindeutig erkennen laesst- aus dem suedwestlichen
Staatenkonglomerat. der Herzog von Holstein-Beck <aus dem Hause
kommt aus dem Fürstentum-Minden, die Egloffsteins kamen aus
Franken, die Kunheims aus dem Elsass, die Waldburgs aus der Naehe des Bodensees (was ist eigentlich ein Reichserbtruchsess ? klingt jedenfalls
sehr lecker, vielleicht sollte man sich auf den Posten bewerben)
der letzte Hochmeister der als guter Katholik starb: Friedrich stammte aus dem Hause und Geschlecht der Wettiner, war Herzog zu Sachsen und damit
aus dem gleichen Lande wie die Dohnas, Schliebens, Tettaus, und Kreytzens.... Also wieso sollten wir uns NICHT mit dem Reserve-Feldartillerie-Regiment
No 40 beschaeftigen. kommt ja schließlich aus dem Heimatland bedeutender Ostpreussen. und ENDLICH kann ich mich mal zuruecklehnen und dem
Chronisten " Ein Schälchen Heeßen" (selbstverstaendlich nur auf Bluemchen der Koeniglich PREUSSISCHEN Porzellanmanufaktur) goennen und meinem
Lieblingsprojekt nachjagen: Der "Wiederansiedlung des Mutschekiepschens*<siehe ganz unten> in Natangen".
In solchen Faellen, wie den hier angesprochenen, pflege ich erst einmal die Stellungnahme des Großen Generalstabes der koeniglich preussischen
Armee einzuholen: Selbstverstaendlich kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen und man es vom Generalstab gewohnt ist: <Die Antwort war richtig,
kam umgehend und keiner konnte was damit anfangen> Sie lautete: Reserve-Feldartillerie-Regiment 40: Nie gehoert: Kenn ich nicht ! <dabei kann man die Artillerie
doch nun wirklich nicht ueberhoeren>. Jetzt geht das wieder los: such, such, kratz, kratz, "Schwester wo ist der Stabsarzt, ich hab mir den Kopf zerbrochen. "
"Na, ja wenigstens kein edler Koerperteil betroffen" "Setzen sie sich da mal drei Wochen hin, wenn sie das ueberlebt haben, muessen wir wohl doch mit der Behandlung
-b-eginnen!"
Geistesblitz ! Viele Reserve-Regimenter sind doch nach den Friedensregimentern gleicher Nummer benannt: Altmärkisches Feldartillerie-Regiment Nr 40 in Burg
koennte gut sein: unser Hochmeister Friedrich <s.o.> hatte doch einen Vetter der als Erzbischof bei der Armee des Vatikans in Magdeburg stand. Er hiess glaub ich Ernst <wie kann man ein Kind nur so
...... Also wo steht hier die Ehrenrangliste ? Was kein Offizier
zum RFAR 40 versetzt ..... Das macht mich jetzt aber SEHR unzufrieden.
Hab ich dir nicht schon vor Jahren gesagt: bei der Artillerie ist alles anders? Hoer doch endlich mal zu: BEI DER ARTILLERIE wurden die Reserve-Regimenter von den
Feldartillerie-Brigaden gleicher Nummer aufgestellt: und die Feldartillerie-Brigaden trugen die gleiche Nummer wie ihre Divisionen. Ist doch alles so einfach und richtig
soldatensicher!!!. "Aber in der preussischen Armee gibt es ueberhaupt keine 40. Division!" "Dummes Zeug, du koenntest beim Heer sein, hier steht doch 41. Division.....
dann muss es auch eine 40. Division geben." "Jetzt geh ich erst mal aufs Oktoberfest" "Stimmt. Nur die bayerische Armee hat ein eigenes Nummernsystem!" "Alle anderen
benutzten das Nummernsystem der preussischen Armee. Na ja, nicht immer, aber seit sie mit denen verbündet waren...." " Du meinst das waren VIELLEICHT Wuerttemberger ?"
Denk doch mal nach: Da gab es doch noch was..... Dresde dich doch mal um!" " JA, my fair lady, bei Gott er hat es!"
XIX (2.Königlich Saechsisches) Armeekorps Leipzig
40. Division "Karl Murx Stadt" (Mensch, das hiess damals doch auch schon Chemnitz)
40.Feldartillerie-Brigade Riesa ("Wo isn das ?")
3. Feldartillerie-Regiment 32 Riesa
6. Feldartillerie-Regiment 68 Riesa
Und da steht´s ja: Lt Dehne vom FAR 32 x 29.6.1917 im RFAR 40 bei Brzezany..........
Sach ich doch, haengt alles ganz offensichtlich zusammen.
Jetzt bliebe nur noch die Frage nach den Orden und Ehrenzeichen:
Schauen wir also mal wie die lokalen "Haeuptlinge" hiessen: Also der saechsische Koenig ist ja bekannt: Friedrich August III. ("Macht euern Dreck alleene")
FAM: Friedrich August Medaille gestiftet von o.g. hohen Herrn am 23.4. 1905 "zur Anerkennung verdienstvoller Leistungen bei Mannschaften vom Feldwebel abwärts
und diesen im Range gleichgestellten Zivilpersonen im Kriege und Frieden". Verliehen in Silber und Bronze, da hier "nuescht" erwaehnt wird war es wohl die Variation
mit Bronze (trug sich auch schwerer)
Ehrenkreuz mit Schwertern:
Au, ja, jetzt werden auch noch alle 32 Staaten von Anno dunnemals abgefragt:
Magdeburger Jäger Bataillon Nr 4 (neeee, doch nicht in Magdeburg <auch wenn das alles ein Klumpatsch ist : In Naumburg (nicht IM Saale: an der!)>
Chef: " kgl pr General der Kavallerie Heinrich XXVII. reg. Fürst Reuß j.L. D, Regent des Fürstentums Reuß ä.L. " <das hat mir doch GERAde noch gefehlt>
Da steht:
Reuss
Ehrenkreuz
gestiftet am 24.5. 1869 von Fürst < wie hiess der bloß: ach ja alle maennlichen aller Reussen Linien heissen Heinrich (vereinfacht die Geschichtssschreibung und
den heimattreuen Unterricht> also Fürst Heinrich XIV Reuss j.L. 1909 wurden für Verdienste vor dem Feinde die Schwerter geschaffen und besonders im 1. Weltkrieg
zu allen Klassen verliehen.
Den Orden gab es in IV Klassen mit zahllosen Variationen und einer Verdienstmedaillein Gold und Silber. Da nix weiteres dabeisteht: War er also der Traeger der
IV. Klasse
Na siehste, war doch ganz einfach.
Hoffe ich Ihnen gedient zu haben und verbleibe mit allem gebotenen Respekt submissest und sonstigen pertinenten Devotionalien
Ernst