Guten Morgen,
am kommenden Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr werde ich im Auswanderermuseum
Oberalben einen Vortrag zum Thema „Auswanderungen nach Nordamerika im 18ten
und 19ten Jahrhundert“ halten.
Das Problem bei einem Vortrag zu diesem Thema ist, daß wir in den letzten
Jahren immer wieder mal Vorträge zu diesem Thema gehört und gesehen haben
und deshalb das Thema relativ ausgelutscht ist. Da fragt man sich natürlich:
Rentiert sich die relativ komplizierte Anfahrt nach Oberalben (wohin mal
z.B. von St. Wendel aus locker eine halbe Stunde unterwegs ist)?
Ich fange in meinem Vortrag mit einem Lied über Auswanderungen an und
bringe dann exemplarisch Beispiele über die ganz frühen Auswanderungen im
späten 17ten Jahrhundert und frühen 18ten (Pastorius und die 1709er). Die Hessen
finden später ihren Platz, und die Mühlenberglegende wird das 18te
Jahrhundert beschließen. Interessant: das 19te Jahrhundert ist nicht so sehr
unterschiedlich zum 18ten, gut, die Geschichten sind andere. Zwei
Auswandererschicksale bringe ich auch im 19ten, dazwischen immer wieder mal Gedanken,
warum man weg ist, welchen Weg man genommen hat, wie das ganze Unternehmen
finanziert wurde und wer noch so alles dran verdiente.
Über den Schluß bin ich mir noch nicht einig, aber es sind ja auch noch
fast sechs Tage bis hin.
Untermalt wird das ganze mit einer Powerpoint-Präsentation mit etlichen
Bildern und Karten, damit sie wissen, wo wir wann sind.
Den Weg zum Auswanderermuseum kennen Sie? Also von St. Wendel fahre ich
immer über Furschweiler an Reitscheid vorbei, rechts abbiegend nach
Oberkirchen, dann über Schwarzerden und Pfeffelbach zur Burg Lichtenberg. Den Berg
hoch und auf der anderen Seite wieder runter, und dann ist es nach Körborn
das nächste Dorf. Parken kann man recht gut am Ortseingang am Sportplatz;
dann einfach der Straße folgen, nach gut 100 Metern auf der linken Seite.
Alternativ geht’s auch über Kusel, am Stadteingang links über Blaubach.
Der Eintritt ist frei. Was zu trinken gibt’s vor Ort.
Mit freundlichem Gruß
Roland Geiger