Ein neuer

Hallo zusammen,

ich habe noch einige "Baustellen" in S-A und hab mich daher hoffnungsvoll hier angemeldet;
vielleicht findet sich ja jemand mit der gleichen Bagasch (Verwandschaft, sagt man das in
Anhalt auch so =)

Ich bin gebürtiger Odenwälder, meine Ur-Großeltern sind jedoch aus der
Gegend um Magdeburg;

dies und das konnte ich schon herausfinden; um nun zu erfahren wo ich mich am
besten umsehe hab ich mich hier angemeldet.

Ich lege viel Wert drauf das ich selbst forschen kann; copy-paste liegt mir nicht so,

dennoch hier ein copy paste;

Ur-Oma: Gertrud Hedwig Henniger * in Magdeburg am 16. Sept 1885

Ihre Eltern;
Hermann Wilhelm Franz Henniger * 18. Dez 1849 in Berlin
Johanna Dorothea Knöppler * 25. Okt 1844 in Staßfurt

Vielleicht hat jemand einen Tip für die Suchen in der Ecke um Magdeburg/Staßfurt
wo ich da am besten anfangen kann.

Viele Grüße
Thomas Krämer

Hallo Thomas,

f�r Deine Uroma, solltest Du noch vom Standesamt Auskunft bekommen. Eventuell wirst Du von Dort ins Stadtarchiv verwiesen, je nachdem wie das Standesamt die Auslagerung �lterer vom Personenstandgesetzt nicht mehr betroffener Akten regelt. Macht jedes Amt anders. F�r Daten vor 1875 gibt es nur die Kirchenb�cher. In Berlin solltest Du vielleicht �rtlich eingrenzen, welche Kirche es sein k�nnte. Durch Adressb�cher zum Beispiel:

Die Magdeburger Kirchenb�cher sind verfilmt im Landeskirchenarchiv Magdebuegr. Dort mu�t Du aber am Besten selbst zum Forschen erscheinen.

http://archive.ekmd-online.de/portal/archive/2-archiv-magdeburg/

Das als erste Tips,

Viele Gr��e und sch�nes Forschen.

Matthias

Hallo allerseits,

   ich wende mich an euch mit folgendem Problem:

   auf einem an den Deutschordenscomtur (Leiter eines Ordensgutes) zu
   Langeln, Arndt v. Sandow gerichteten Brief aus dem Jahre 1632 findet
   sich als "Kritzelei" ein kurzes Gedicht. Ich m�chte gerne mehr �ber den
   Schreiber herausfinden und dieses Gedicht daher unter verschiedenen
   Fragestellungen betrachten:

   1. handelt es sich um ein Literaturzitat oder um eine
   "Eigenproduktion"?
   2. wer k�nnte damals direkten Zugriff auf einen wichtigen (!!!) an den
   "Chef" gerichteten Brief in dem betreffenden Ordensgut gehabt und
   dreist genug gewesen sein, sich auf diesem Brief zu verewigen?
   3. l�sst sich m�glicherweise auf dem Wege der Graphologie genaueres
   �ber die Pers�nlichkeit des Schreibers herausfinden?

   Der Text im Wortlaut:
   Auf (?) Gott undt sch�nen Jungfrauwen
   Stelle (?) mein Lust undt vertrauwen
   undt wer dieselbe nicht Ehrtt
   dem ist sein tag nichts guts beschertt

   Mein Problem mit der Kritzelei ist leider, dass ich sie trotz
   intensiver Schriftvergleiche keinem der mir bekannten Mitarbeiter
   dieses Ordensgutes zu dieser Zeit mit hinreichender Sicherheit zuordnen
   kann. Einzelne Buchstaben k�nnten auf den Comtur selbst (meinen
   Vorfahren) deuten, aber das Schriftbild insgesamt ist einfach anders
   und deshalb kann ich es nicht so richtig glauben, dass er es
   geschrieben hat (zumal er in der damaligen Krise kaum zu Dichtereien
   aufgelegt gewesen sein d�rfte - er hatte in diesen Monaten immerhin mit
   h�ufigen Pl�nderungen und �bergriffen klar zu kommen und den Bestand
   seines Ordens am n�rdlichen Harzrand auf politischem Wege zu
   verteidigen)...

   Gibt es zuf�llig einen ge�bten Graphologen unter euch, der auch anhand
   eines k�rzeren Textes Schl�sse zu Alter, Bildung und Pers�nlichkeit
   einer l�ngst verstorbenen Person ermitteln k�nnte? Wom�glich k�nnte mir
   das weiterhelfen, weil ich zumindest �ber einzelne der damaligen
   Mitarbeiter meines Vorfahren (und nat�rlich �ber ihn selbst) ein
   bi�chen mehr wei�...

   Falls es sich bei dem Autor doch um den Comtur handeln sollte (ich
   glaube nicht wirklich daran) k�nnte das wom�glich ein erster Hinweis
   auf die Anwesenheit seiner sp�teren Geliebten (meiner Vorfahrin) auf
   seinem Amtssitz gewesen sein - denn meine Vorfahrin muss ihm
   tats�chlich �ber etliche Schwierigkeiten hinweggeholfen haben (sie war
   eine Frau aus einfachen Verh�ltnissen, aber allem Anschein nach als
   Pers�nlichkeit mindestens so stark, wie attraktiv) und ich wei�, dass
   sie als Fl�chtling nach Langeln gekommen sein soll (wof�r sich die
   damalige Kriegssituation am n�rdlichen Harzrand hervorragend anbieten
   w�rde, wenn ihre Anwesenheit am Ort auch erst ab 1634 nachweisbar ist).

   Viele Gr��e

   Giacomo-Marco (Sbriglione)

Hallo,

ich kenne einen Graphologen, der auch beim Gericht als Gutachter tätig war. Wenn du möchtest, kann ich ihn mal fragen.

  Hallo allerseits,

  ich wende mich an euch mit folgendem Problem:

  auf einem an den Deutschordenscomtur (Leiter eines Ordensgutes) zu
  Langeln, Arndt v. Sandow gerichteten Brief aus dem Jahre 1632 findet
  sich als "Kritzelei" ein kurzes Gedicht. Ich möchte gerne mehr über den
  Schreiber herausfinden und dieses Gedicht daher unter verschiedenen
  Fragestellungen betrachten:

  1. handelt es sich um ein Literaturzitat oder um eine
  "Eigenproduktion"?
  2. wer könnte damals direkten Zugriff auf einen wichtigen (!!!) an den
  "Chef" gerichteten Brief in dem betreffenden Ordensgut gehabt und
  dreist genug gewesen sein, sich auf diesem Brief zu verewigen?
  3. lässt sich möglicherweise auf dem Wege der Graphologie genaueres
  über die Persönlichkeit des Schreibers herausfinden?

  Der Text im Wortlaut:
  Auf (?) Gott undt schönen Jungfrauwen
  Stelle (?) mein Lust undt vertrauwen
  undt wer dieselbe nicht Ehrtt
  dem ist sein tag nichts guts beschertt

  Mein Problem mit der Kritzelei ist leider, dass ich sie trotz
  intensiver Schriftvergleiche keinem der mir bekannten Mitarbeiter
  dieses Ordensgutes zu dieser Zeit mit hinreichender Sicherheit zuordnen
  kann. Einzelne Buchstaben könnten auf den Comtur selbst (meinen
  Vorfahren) deuten, aber das Schriftbild insgesamt ist einfach anders
  und deshalb kann ich es nicht so richtig glauben, dass er es
  geschrieben hat (zumal er in der damaligen Krise kaum zu Dichtereien
  aufgelegt gewesen sein dürfte - er hatte in diesen Monaten immerhin mit
  häufigen Plünderungen und Übergriffen klar zu kommen und den Bestand
  seines Ordens am nördlichen Harzrand auf politischem Wege zu
  verteidigen)...

  Gibt es zufällig einen geübten Graphologen unter euch, der auch anhand
  eines kürzeren Textes Schlüsse zu Alter, Bildung und Persönlichkeit
  einer längst verstorbenen Person ermitteln könnte? Womöglich könnte mir
  das weiterhelfen, weil ich zumindest über einzelne der damaligen
  Mitarbeiter meines Vorfahren (und natürlich über ihn selbst) ein
  bißchen mehr weiß...

  Falls es sich bei dem Autor doch um den Comtur handeln sollte (ich
  glaube nicht wirklich daran) könnte das womöglich ein erster Hinweis
  auf die Anwesenheit seiner späteren Geliebten (meiner Vorfahrin) auf
  seinem Amtssitz gewesen sein - denn meine Vorfahrin muss ihm
  tatsächlich über etliche Schwierigkeiten hinweggeholfen haben (sie war
  eine Frau aus einfachen Verhältnissen, aber allem Anschein nach als
  Persönlichkeit mindestens so stark, wie attraktiv) und ich weiß, dass
  sie als Flüchtling nach Langeln gekommen sein soll (wofür sich die
  damalige Kriegssituation am nördlichen Harzrand hervorragend anbieten
  würde, wenn ihre Anwesenheit am Ort auch erst ab 1634 nachweisbar ist).

  Viele Grüße

  Giacomo-Marco (Sbriglione)
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Herzliche Grüße

Werner (Nicolaus)

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