Jahresbilanz einer Zeitung, die zwei V�lker vereint
http://koenigsberger-allgemeine.com/images/stories/thumbs/NTIwNDgyNTAxLjA3NzM4OTk4NDgyNTVpbWFnZXMvc3Rvcmllcy9qb3VybmFsLzExL2thMTMtMDYuanBn.jpg /Foto: Chefredakteur Michail Palej mit seiner Enkelin Mascha -- einer Altersgenossin der Zeitung/
*Liebe Leser und Freunde!
Es ist ein Jahr vergangen seit dem Augenblick, als Sie die erste Ausgabe der Zeitung "K�nigsberger Allgemeine" in die Hand genommen haben. Das erste Lebensjahr ist auch die erste Etappe, nach deren �berwindung schon einige Bilanzen gezogen werden k�nnen.*
Das Projekt zur Herausgabe einer russisch-deutschen Zeitung, die sich ausschlie�lich dem Kaliningrader Gebiet Russlands und dem ehemaligen Ostpreu�en widmet, ist von Anfang an als eine Informationsbr�cke zwischen Russland und Deutschland geplant worden. Diese Br�cke soll unsere beiden V�lker verbinden und soll zu einer Plattform der Festigung von Freundschaft und Verst�ndigung werden.
Es ist so passiert, dass die Menschen, die heute in dieser Region leben, die Erben einer regionalen deutschen Geschichte und Kultur sind, eines kulturellen, deutschen Nachlasses. Dieses geistige Erbe �bt auf die Menschen eine anziehende Wirkung aus und bringt das russische und deutsche Volk n�her zusammen. Nur diese Region vermag es, uns eine m�chtige Grundlage f�r eine vielseitige Zusammenarbeit zu bieten und auf dieser Grundlage haben wir uns die Aufgabe gestellt, dieses Potential optimal auszunutzen.
Es ist dabei von sehr gro�er Bedeutung, dass die "K�nigsberger Allgemeine" eine unabh�ngige Zeitung ist, welche dank einer rein privaten Initiative von Kaliningrader B�rgern im Bewusstsein gegr�ndet wurde, dass die Ver�nderungen von Grenzen und Namen den Z�hler der Geschichte nicht auf den Nullstand bringen soll. Diese Menschen versuchen nicht nur das deutsche Kulturerbe zu retten und zu bewahren, sondern auch dabei zu helfen, die Trennlinie zu �berwinden, welche diese Region in eine "Davor-Zeit" und in eine "Danach-Zeit" teilt...
Zuerst sollte diese Zeitung einen anderen Namen tragen. Doch w�hrend eines Treffens mit meinen deutschen Kollegen lernte ich einen sehr interessanten Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland kennen: Herrn Wolfram Neufeldt. In seinem Pass sah ich zum ersten Mal mit eigenen Augen die Eintragung "Geburtsort K�nigsberg, Ostpreu�en". Das hat mich damals sehr stark beeindruckt. Der K�nigsberger Wolfram Neufeldt erkl�rte sich bereit, unserer Redaktion zu helfen und befl�gelte uns mit seiner Idee, die Zeitung "K�nigsberger Allgemeine" zu nennen; sozusagen zum Gedenken an das ber�hmte Presseblatt Ostpreu�ens, die "K�nigsberger Allgemeine Zeitung". So wurde selbst der Name dieses neuen internationalen Projektes zum Symbol f�r die Aufbewahrung von historischer Erinnerung und geistigem Erbe.
Die Zeitung ist nur ein Werkzeug. Viel wichtiger ist, wozu dieses angewendet wird.
Wir selbst verstehen unter unserem Projekt mehr als nur die Zeitung. Wir kn�pfen Kontakte mit Geschichtswissenschaftlern, Heimatkundlern, Arch�ologen, Restaurateuren und Rekonstrukteuren, privaten Sammlern, Schriftstellern und vielen anderen. Es sammeln sich langsam unterschiedliche Informationen und Materialien an. ... ... ...
//Wir sind erst ein Jahr jung. Das ist nicht viel. Doch wir haben viele Pl�ne, welche sehr f�rderlich sein k�nnen. Wir hoffen sehr darauf, diesen Weg mit Ihnen zusammen zu gehen.
/Michail PALEY, Chefredakteur/
Der vollst�ndige Artikel ist zu lesen unter:
http://koenigsberger-allgemeine.com/index.php/de/history/148-2010-07-11-09-59-39