Ehrliche Finder

Grüß Gott,

meine Schwiegermutter musste mit ihren 8 Kindern aus Ostpreußen fliehen und
natürlich blieben viele geliebte Dinge zurück. In den 90er Jahren besuchte
sie dann den alten Hof und der neue Eigner übergab ihr u.a. mehrere
Fotoalben mit den Kinderbildern aus ihrer eigenen Kindheit. Diese Schätze
dachte sie natürlich als verloren und deshalb war ihre Freude umso größer.

Wäre doch schön, wenn andere auch so etwas erlebt hätten.

Viele Grüße aus der Holledau

Henryka (Klapproth)

Hallo Henryka -

das ist wirklich toll! Wie sch�n, dass der neue Hausbewohner all die
Dinge aufbewahrt hatte!

Eine Verwandte, die im vergangenen Sommer ihr Gro�elternhaus im Samland
besuchte und auch durch die R�ume gehen durfte, endeckte an der
K�chenwand die ihr aus der Kindheit vertrauten Salz- u. Zuckerbeh�ter
(?) ihrer Gro�mutter und bekam diese dann auch geschenkt. Sie war
�bergl�cklich!

Verloren geglaubte Fotoalben zur�ckzubekommen ist aber ja noch viel,
viel sch�ner ...

Liebe Gr��e von Irmi

Sehr geehrte Frau Klapproth,

so etwas sollte an die gro�e Glocke (= Presse) geh�ngt werden.

Der Mann hat im stillen viel mehr f�r deutsch-polnische Auss�hnung getan als mancher Sonntagsredner.

Freundliche Gr��e

J�rgen Wagner

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

hallo, guten morgen, das ist ja eine schoene nachricht, die unter den polen
und russen, die jetzt in den haeusern der deutschen bevoelkerung sitzen und
wohnen unbedingt schule machen sollte. ein aufschrei oder ein a u f r u
f sollte durch die bevoelkerung gehen, die sie auffordern, den besitz wie
alte fotoalben und andere erinnerungsstuecke den vertriebenen menschen und
ihren nachfahren zurueckzugeben. auch ich bin der meinung, dass diese gesten
mehr wirken als entscheidungen von politikern, die doch einige scherben im
laufe der geschichtsschreibung hinterlassen und manches zertrampelt haben.
was wuerde ich darum geben, die alten familienbibeln, in denen die ganze
genealogie eingetragen wurde und die stammbuecher zurueckzubekommen. viel
geld koennte gespart werden, das wir jetzt ausgeben muessen. letztendlich
sind es besitzstuecke der deutschen.

in unserer stadt gibt es goldene stolpersteine en masse. ich wage nicht, mit
den fuessen darauf zu treten. es ist ein ganz bestimmtes gefuehl, das dies
verbietet.

auch in der verlorenen heimat sollten goldene stolpersteine mit den kompletten
namen der deutschen familien in die buergersteige gemeisselt werden. die
jugend wuerde ganz klar erkennen, dass viele deutsche in den haeusern
glueckliche jahre gelebt haben.

das versteckspiel sollte aufhoeren - und alles wuerde sich in richtung
verstaendnis, respekt und erkenntnis bewegen. ein aha -
erlebnis ................
herzlichst elfa rinio.carli.....

hallo, guten morgen, das ist ja eine schoene nachricht, die unter den polen
und russen, die jetzt in den haeusern der deutschen bevoelkerung sitzen und
wohnen unbedingt schule machen sollte. ein aufschrei oder ein a u f r
u f sollte durch die bevoelkerung gehen, die sie auffordern, den besitz
wie alte fotoalben und andere erinnerungsstuecke den vertriebenen menschen
und ihren nachfahren zurueckzugeben. auch ich bin der meinung, dass diese
gesten mehr wirken als entscheidungen von politikern, die doch einige
scherben im laufe der geschichtsschreibung hinterlassen und manches
zertrampelt haben. was wuerde ich darum geben, die alten familienbibeln, in
denen die ganze genealogie eingetragen wurde und die stammbuecher
zurueckzubekommen. viel geld koennte gespart werden, das wir jetzt ausgeben
muessen. letztendlich sind es besitzstuecke der deutschen.

in unserer stadt gibt es goldene stolpersteine en masse. ich wage nicht,
mit den fuessen darauf zu treten. es ist ein ganz bestimmtes gefuehl, das
dies verbietet.

auch in der verlorenen heimat sollten goldene stolpersteine mit den
kompletten namen der deutschen familien in die buergersteige gemeisselt
werden. die jugend wuerde ganz klar erkennen, dass viele deutsche in den
haeusern glueckliche jahre gelebt haben.

das versteckspiel sollte aufhoeren - und alles wuerde sich in richtung
verstaendnis, respekt und erkenntnis bewegen. ein aha -
erlebnis ................
herzlichst elfa rinio.carli.....

> Sehr geehrte Frau Klapproth,
>
> so etwas sollte an die große Glocke (= Presse) gehängt werden.
>
> Der Mann hat im stillen viel mehr für deutsch-polnische Aussöhnung getan
> als mancher Sonntagsredner.
>
> Freundliche Grüße
>
> Jürgen Wagner
>
>
> Von: "Ryka" <henryka@klapproth.org>
> An: <Memelland@yahoogroups.de>; "'OW-Preussen-L'"
> <ow-preussen-l@genealogy.net>
> Gesendet: Sonntag, 30. Januar 2011 11:32
> Betreff: [OWP] Ehrliche Finder
>
>
> Grüß Gott,
> meine Schwiegermutter musste mit ihren 8 Kindern aus Ostpreußen fliehen
> und natürlich blieben viele geliebte Dinge zurück. In den 90er Jahren
> besuchte sie dann den alten Hof und der neue Eigner übergab ihr u.a.
> mehrere Fotoalben mit den Kinderbildern aus ihrer eigenen Kindheit. Diese
> Schätze dachte sie natürlich als verloren und deshalb war ihre Freude
> umso größer.
>
> Wäre doch schön, wenn andere auch so etwas erlebt hätten.
>
> Viele Grüße aus der Holledau
>
> Henryka (Klapproth)
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L@genealogy.net
> ow-preussen-l - genealogy.net
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L@genealogy.net
> ow-preussen-l - genealogy.net

Guten Morgen,

mit welchem Recht soll denn "gefordert" werden? Im Rückschluss heißt das,
wer diese Dinge nicht aufbewahrte hat sich schuldig gemacht? Natürlich ist
es sehr schön und wir sind dankbar, dass die Familie die Alben bewahrte.
Umso dankbarer sind wir, weil es eben keinen Anspruch auf Rückgabe gibt.
Diese Menschen bewahrten und achteten auf die Bücher vielleicht auch weil
sie zur Geschichte ihres neuen Heimes gehören.

Schönen Tag

Henryka (Klapproth)

Absolute Zustimmung.
Bei allem was w�nschenswert w�re w�rde wohl ein forsches Fordern ehr zu
einer Trotzreaktion f�hren die mit der Vernichtung des noch Dagebliebenen
enden w�rde.
Fordern kann nur wer Macht hat - und die ist nicht gegeben.

Wehrte Ahnen- und Familienforscher in allen Listen;

Dieser Vorgang sollte nicht an die "große Glocke", denn er würde von
Politikern und allen dazugehörigen Mitläufern nur für Ihre eigenen
Zwecke missbraucht, sowie zu allen Zeiten die "sogenannten Eliten" immer
wieder die Völker aufeinander hetzen um ihre Pfründe und Macht zu
sichern und zu erweitern.
Vielmehr sollte man, um diese großartige Geste der Rückgabe nicht
klang-und wirkungslos zu lassen, unter uns Familien-Forschern eine
Delegation auswählen und den "neuen Eigner" aufsuchen und reichlich
beschenken.
Was dieser "neue Eigner" der Schwiegermutter von Henryka tat, tat Er
allen Vertriebenen die alles und vieles zurücklassen mussten.
Lasst uns einen Aufruf unter Listen-Teinehmern starten zu einer kleinen
Spendenaktion.
Wenn jeder nur 1€ spendet kommt am Ende etwas Großes raus.

Dieser Mann oder diese Familie hat wirklich viel mehr getan als alle
Sonntagsredner und profilierungssüchtigen Politiker oder was sich sonst
noch dazuzählt.

Lasst Ihn uns Ehren, und dieses Beispiel wird Schule machen, wenn man
bedenkt wie viel scheinbar verlorenes noch überall vorhanden ist.

Lasst uns eine Anlaufstelle einrichten an die sich ähnlich gesinnte
"neue Eigner " wenden können um derartige familiengeschichtliche
Unterlagen zurückgeben zu können.

Gruß

Dieter

Sehr geehrte Frau Klapproth,

so etwas sollte an die große Glocke (= Presse) gehängt werden.

Der Mann hat im stillen viel mehr für deutsch-polnische Aussöhnung

getan

als mancher Sonntagsredner.

Freundliche Grüße

Jürgen Wagner

Betreff: [OWP] Ehrliche Finder

Grüß Gott,
meine Schwiegermutter musste mit ihren 8 Kindern aus Ostpreußen

fliehen und

natürlich blieben viele geliebte Dinge zurück. In den 90er Jahren

besuchte

sie dann den alten Hof und der neue Eigner übergab ihr u.a. mehrere
Fotoalben mit den Kinderbildern aus ihrer eigenen Kindheit. Diese

Schätze

dachte sie natürlich als verloren und deshalb war ihre Freude umso

größer.

Henryka,

dies ist zum Gl�ck kein Einzelfall. Mir ist aus einem kleinen Dorf aus Oberschlesien bekannt, dass die neuen Bewohner eines Anwesens beim Graben auf dem Grundst�ck auf Kisten mit Porzellan, Besteck und Alben gesto�en sind, die die ehemaligen Besitzer dort vor ihrer Flucht vergraben hatten. Da inzwischen "Nostalgie"-Besuche stattgefunden hatten und so eine Verbindung bestand, wurde der Kisteninhalt sofort nach dem Auffinden an die Besitzer zur�ck gegeben.

Gru�
Rolf-Peter

Hallo Irmi,

vor kurzer Zeit traf ich bei den Mormonen in Hannover durch Zufall Frau Rauschning, sie sa� direkt neben mir am Bildschirm.

Sie erz�hlte mir dann u. a., da� Du allerbeste Kenntnisse hast �ber M�hlen, M�hlenbesitzer u. evtl. auch mal �ber M�llermeister.

Nun meine Frage: Einer meiner Vorfahren, ein Carl Leopold Engwald, war im KSP Momehnen bei Geburten von Kindern im KB als
M�llermeister angegeben. Er wurde geb. im Jan. 1815 in Arnsdorf. Ich wei� nicht ob er angestellter M�llermeister war oder vielleicht
auch eine M�hle gepachtet hatte. Vielleicht kannst Du mir mitteilen, welche M�hlen es im KSP Momehnen gab, vielleicht auch etwas mehr.

Herzlichen Gru� Dieter

Hallo Irmi,

nun mu� ich noch eine Frage nachschieben:

Ein Johann Gottfried Engwald, 25 Jahre, ist bei seiner Hochzeit 1848 als M�hlenp�chter in Charlottenburg angegeben.
Was f�r eine M�hle kann das gewesen sein, hast Du dazu vielleicht Unterlagen?

Herzlichen Gru� Dieter

Hallo Dieter -

der Name Engwald ist mir leider bislang nicht begegnet und leider kann
ich dir auch �ber die M�hlen im Ksp Momehnen nichts sagen.

Ich w�rde dir raten, bei der Kreigemeinschaft Gerdauen nachzufragen:

Dort m�sste man eigentlich N�heres wissen.

Ich werde aber auf den Namen Engwald achten und werde deinen Vorfahren
erstmal in meine Sammlung aufnehmen!

Gru� von Irmi

Hallo Dieter,
vielleicht helfen Dir die Me�tischbl�tter weiter? Siehe auch http://www.bildarchiv-ostpreussen.de oder andere entsprechende Seiten.

Beste Gr��e, Dietmar

Vielen Dank f�r diesen Hinweis, Dieter! Ich wu�te gar nicht, dass man
sich da direkt in die Me�tischbl�tter zoomen kann!

Gru� von Irmi

Hallo Dietmar,

Dein Hinweis auf das Bildarchiv Ostpreussen und besonders dann der folgende Hinweis auf das Durchbl�tterndarin haben mir sehr geholfen.

Der Hinweis auf das Zoomen damit ist mir dadurch erst aufgefallen, habe es erfolgreich nachvollzogen!

Das wird mir auch in vielen anderen F�llen sehr weiterhelfen.

Herzlichen Gru� Dieter

Hallo Irmi,

danke f�r Deinen Hinweis zur Kreisgemeinschaft Gerdauen, mit der ich allerdings schon des �fteren Kontakt hatte.

Im vergangenen Jahr war ich dort bei der Jahresversammlung der Kreisgemeinschaft in Bad Nenndorf und habe viele positive Eindar�cke mitgenommen.

Schade, da� Du mir da entgegen der Vermutung der Frau Rauschning doch nicht weiterhelfen konntest.
Trotzdem Danke, da� Du mir mit dem Hinweis auf die Kreisgemeinschaft helfen wolltest.

Herzliche Gr��e Dieter