Druckformat

Hallo,

kann man bei Family Tree Maker, ähnlich wie bei MeinStammbaum Deluxe, die Ahnentafel ausdrucken, auch wenn es mehrere Meter sind?

Gruß

Jens (Hofstaedt)

Hallo Jens
Soll es an einem St�ck sein dann wird es schwierig denn der Export als eine Datei wird duch den PDF DRucker begrenzt.
Eine M�glichkeit gibt es durch zusammenkleben der einzelnen Bl�tter, denn es soll ja auch lesbar sein.

Gru�
Ewald Stangel
Mail: STANGEL@t-online.de

Hallo Jens,

wenn Du die Ahnentafel auf dem Bildschirm erstellt hast, kannst Du oben auf "freigeben" gehen, dann auf "in PdF (Als eine Seite) exportieren" und damit hast Du die Datei auf eine Seite als pdf. Wie der Print-Shop das verwerten kann, ist die andere Seite. Das kann ich Dir leider nicht sagen, da ich solch umfangreiche Ausdrucke noch nicht gemacht habe.

mit freundlichen Grüßen

Heinz (Keizer)

Hallo Heinz und Jens,

vorneweg, ich habe "Family Tree Maker 2010" (FTM) unter Windows installiert (und nutze es nicht bzw. wenig). In der Fragestellung wurde keine FTM-Version genannt und auch kein Betriebssystem. Ich kenne FTM zu wenig, insbesondere habe ich keine Erfahrungen mit den unterschiedlichen FTM-Versionen.
Ich gehe davon aus, dass sich die Frage auf eine Windows-Installation bezieht (ich habe nicht überprüft, ob FTM auf anderen Betriebssystemen wie z. B. Mac OS X verfügbar ist).

Mit dem Thema "Ahnentafel ausdrucken, auch wenn es mehrere Meter sind" hatte ich mich vor 13 Jahren mal intensiv beschäftigt: http://eckhard-henkel.de/pdf (Titel: "PDF zur Datenweitergabe und Plotterdatei-Erzeugung").
Diese Web-Seite aus 2001 ist in einigen Punkten veraltet. Denn ich gehe davon aus, dass die dort hinterlegten externen Links nicht mehr aktuell sind; im Einzelnen habe ich es nicht überprüft. Seinerzeit hatte ich verschiedene PDF-Druckertreiber untersucht; diese Verprobungen sind natürlich heute, nach 13 Jahren, nicht mehr gültig. Man sollte erneut schauen, welche (kostenlosen und kommerziellen) PDF-Drucktreiber derzeit Stand der Dinge sind. Man möge es mir verzeihen, dass ich diesen Aufwand derzeit scheue; es war nie mein Anspruch, das Thema aktuell zu halten und zyklisch den Markt an PDF-Druckertreibern zu beobachten, zu testen und zu bewerten.

Aber das Grundprinzip ist nach wie vor gültig, denn das Druckertreiber-Konzept von Windows hat sich nicht geändert. Ich weiß gar nicht mehr, auf welcher Windows-Version ich seinerzeit den oben genannten Artikel geschrieben habe. Das ist aber unerheblich, da sich, wie gesagt, das diesbezügliche Windows-Konzept nicht geändert hat.

@Jens und Deine Frage "kann man bei Family Tree Maker, ähnlich wie bei MeinStammbaum Deluxe, die Ahnentafel ausdrucken, auch wenn es mehrere Meter sind?"

Ja, das geht.
Es geht nicht nur bei "Family Tree Maker" und "MeinStammbaum Deluxe", sondern bei allen Ahnenforschungsprogrammen ("MeinStammbaum Deluxe" kenne ich nicht).
Jedoch, ich gehe weiter: "mehrere Meter" sind bei allen Windows-Programmen möglich, die drucken können. Der Schlüssel zum Erfolg lautet "PDF". Genauer gesagt: Man sollte einen guten "PDF-Druckertreiber" installiert haben.
Es geht also um einen virtuellen Drucker, der keinen physisch vorhandenen Drucker adressiert, sondern ein PDF-Dokument erzeugt. Der Weg dazu mag in unterschiedlichen Windows-Versionen unterschiedlich sein; bei meiner Installation von "Windows 7" geht es z. B. über "Start -> Geräte und Drucker", dort unter "Drucker und Faxgeräte". In anderen Windows-Versionen mag der Weg etwas anders sein, das Ziel und das Prinzip ist aber dasselbe.

Aus "Family TreeMaker" (FTM) kann man nicht aus unterschiedlichen Druckern auswählen, denn FTM adressiert den "Windows-Standard-Drucker", den man im Betriebssystem definiert. Das macht nicht nur FTM so, sondern andere Windows-Programme auch (es ist eine Unzulänglichkeit bzw. Nachlässigkeit der Programmierer). Um also in FTM einen PDF-Druckertreiber zu adressieren ist es erforderlich, dass man auf Betriebssystem-Ebene einen PDF-Druckertreiber als Standard-Drucker definiert. Am besten schließt man FTM (im laufenden Betrieb von FTM wird von FTM nicht erkannt, dass sich der Windows-Standard-Drucker geändert hat), ändert den Windows-Standarddrucker und öffnet danach erneut FTM. Dann geht man in FTM auf "Veröffentlichen" und z. B. auf "Standard Vorfahrentafel" (oder eine der anderen 9 Optionen). Im rechten Menü "Standard Vorfahren Optionen" wählt man unter "Layout" die Option "Poster" und bei den Piktogrammen oben den Menüpunkt "Seite einrichten". In dem Dialog kann man unter verschiedenen Papierformaten auswählen, z. B. "A0". Danach habe ich im linken "Hauptfenster" eine Papiergröße von 84,1 x 118,87 – die Werte sind in cm und stellen das "DIN A0"-Format dar. Wenn man dann oben rechts auf "Drucken" klickt, wird das entsprechende PDF-Dokument im A0-Format erzeugt.

@Heinz: Danke für Deinen Hinweis! Die von Dir genannte Option hatte ich bisher nicht im Fokus. Das mag daran liegen, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr sonderlich aktiv in Sachen Ahnenforschung war und dass ich zwar über eine Installation von "Family Tree Maker 2010" verfüge, diese aber nicht produktiv nutze (ich nutze für meine Ahnen- und Familienforschung nach wie vor die letzte Version von "PAF", Version 5.2.18.0).

Ich habe aus "Family Tree Maker 2010" (FTM) zwei Test-Dateien mit derselben Ansicht im A0-Format auf unterschiedlichen Wegen generiert, mit interessanten Ergebnissen:
"Test 1" ist, wie von Heinz empfohlen, aus FTM 2010 generiert (über "Freigeben", dann auf "In PDF (Als eine Seite) exportieren ..."): http://www.eckhard-henkel.de/pdf/VorfahrenEckhardHenkelFTM2010.pdf
"Test 2" ist aus FTM über "Drucken" generiert, mit "Adobe PDF" als Druckertreiber: http://www.eckhard-henkel.de/pdf/VorfahrenEckhardHenkelAdobePdf.pdf
Beiden gemeinsam ist, dass ich in FTM als Ausgabeformat A0 gewählt hatte. In der Vorfahrentafel hatte ich 7 Generationen eingestellt, was zur Folge hat, dass die PDFs aus zwei Seiten bestehen.

Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Benutzer zur Ansicht von PDFs den kostenfreien "Adobe Reader" benutzen.
Hingegen, das kostenpflichtige Paket "Adobe Acrobat" werden weniger Benutzer einsetzen; "Adobe Acrobat" hat u. a. den "Adobe PDF"-Druckertreiber zum Inhalt. Man möge mich korrigieren, wenn ich nicht ganz auf dem Laufenden bin. Adobe hat nach meinem Kenntnisstand in den letzten Jahren das Portfolio und die Produktnamen etwas oder mehrfach umgekrempelt; das, was heute "Adobe Reader" heißt, hieß früher "Acrobat Reader". Oder so ähnlich. Im Kern war es aber immer so, das Adobe einen kostenfreien "Reader" für alle möglichen Plattformen angeboten hat und parallel dazu kostenpflichtige Produkte zur Generierung und Bearbeitung von PDFs.

"Test 1" hat qualitative Mängel. Wenn man sich das Test-Dokument genauer anschaut, wird man ab einer Vergrößerung von ca. 300% feststellen, dass bei den Schriften eklige "Treppenstufen" zu erkennen sind. Ein Indiz dafür, dass in dem Dokument keine Schriften eingebunden sind. Die Datei hat im Vergleich zu "Test 2" eine fette Größe von 3,45 MB. Wenn man sie mit "Adobe Reader" öffnet und auf "Datei – Eigenschaften, Beschreibung, Erweitert, PDF erstellt mit:" geht, stellt man fest, dass die Datei von "Developer Express Inc. XtraPrinting (tm) v9.1.4" erstellt wurde. Offenbar ist dies ein Modul, das als PDF-Druckertreiber in FTM eingebunden ist. (Die Einbindung eines PDF-Druckertreibers in ein Programm ist eine seltene, aber offenbar mögliche Option.) Hinzu kommt, dass diese Testdatei zwar ein 2-seitiges Dokument erzeugt, jedoch sind die Daten nur auf der ersten Seite, die zweite Seite ist leer.

"Test 2" hingegen hat eine Größe von nur 56 kB (!). Dennoch hat die Datei eine erheblich bessere Qualität als "Test 1", denn die Schriften sind eingebettet und haben zur Folge, dass jegliche Skalierung möglich ist, ohne "Treppenstufen".
Ich interpretiere das so, dass Adobe (als Erfinder des PDF-Formats) erheblich besseres Knowhow in dieser Hinsicht hat als z. B. das recht unbekannte Unternehmen "Developer Express Inc. XtraPrinting".

Aufgrund des Vergleichs der beiden Testdateien würde ich davon Abstand nehmen, den von Heinz empfohlenen Weg (auf "freigeben" gehen, dann auf "in PdF (Als eine Seite) exportieren") zu gehen. Stattdessen würde ich über "Drucken" gehen und einen guten PDF-Druckertreiber nutzen. Entweder "Adobe PDF" oder eine gute Alternative dazu. Dieser Weg hat dazu noch den Vorteil, dass er auch bei allen anderen Windows-Programmen funktioniert.

Zurück zur Fragestellung, ob man eine Ahnentafel ausdrucken kann, "auch wenn es mehrere Meter sind".
Ich würde mir einen Dienstleister in der Nähe aussuchen, der über einen A0-Plotter verfügt. Den Dienstleister würde ich kontaktieren und im Gespräch herausfinden, welche Optionen möglich sind.
Ein A0-Plotter hat eine fixe Breite, aber eine "Endlos"-Länge, denn das Papier kommt von einer Rolle. (Ich habe derzeit keine Ahnung, wie lang diese Rollen sind. Das dürfte aber unerheblich sein – ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand einen Ausdruck von z. B. 10 Metern oder mehr beabsichtigt.)
Um mal bei meinem 2-seitigen A0-Beispiel zu bleiben: Ich weiß nicht, ob ein A0-Plotter beide Seiten kontinuierlich ausdrucken würde, ohne Absatz oder Bruch, oder ob es ratsamer wäre, für das 2-seitige Format im Druckertreiber ein neues Format festzulegen, das die doppelte Höhe eines A0-Dokuments entspricht.
Ein Praxis-Test könnte die Antwort liefern.
Im Übrigen: "meterlang" kann ein Ausdruck sowohl in der Höhe als auch in der Breite sein, je nachdem welche Ansicht man bevorzugt.

Die Konzepte in anderen aktuellen Betriebssystemen dürften nicht wesentlich anders sein. Ich habe es mir noch nicht näher angeschaut, aber ich erwarte z. B. von Apples Betriebssystem OS X ein mindestens ähnliches Konzept, wenn nicht sogar besseres. Falls Interesse am Thema "Apple OS X" besteht, kann ich mal in dieser Hinsicht forschen.

Zusammenfassend:
- Ich kann gut verstehen, dass es Bedürfnisse danach gibt, aus einem Ahnenforschungsprogramm großformatige Ausdrucke zu generieren. Auch wenn ich es selbst noch nicht praktiziert habe.
- Jedes Windows-Programm, das drucken kann, kann auch großformatig drucken.
- Die Fähigkeit, großformatig zu drucken, hängt nicht vom Programm ab.
- PDF bzw. ein PDF-Druckertreiber ist der Schlüssel zum Erfolg.
- Ein guter PDF-Druckertreiber ist erforderlich. PDF-Druckertreiber gibt es in großer Anzahl; sie unterscheiden sich in ihrer Qualität.
- Adobe ist Erfinder des PDF-Formats. Adobes PDF-Drucker-Treiber "Adobe PDF" dürfte die optimale Lösung sein, ist aber kostenpflichtig.
- Alternativ zu "Adobe PDF" gibt es weitere Druckertreiber anderer Hersteller mit ähnlicher Funktionalität. Die aktuelle Markt-Situation bzgl. der "Adobe PDF"-Alternativen ist mir aber aktuell nicht geläufig. Die Alternativen, die ich im Jahre 2001 identifiziert hatte, dürften obsolet sein.
- Das Windows-Druckertreiber-Konzept gibt es seit vielen Jahren und ist nach wie vor gültig.

Ich würde mich freuen, wenn es zu dem Thema Erfahrungsberichte gäbe und wenn diese auf dieser Mailingliste zu lesen wären.
Wer hat schon mal großformatige Plotter-Ausdrucke erstellt?

Gruß,

Eckhard

Hallo Eckhard,

Deine Ausführungen sind ja sehr umfassend - trotzdem muss ich Dir in einigen Aspekten widersprechen:
Die maximale Seitenlänge bei jedem Windowsdrucker (egal ob PDF Drucker oder echtem Drucker - gilt zumindest bis Win XP - weiss nicht ob diese Grenze bei neueren Betriebssystemen aufgehoben oder erweitert wurde) beträgt 3,27 m - das hat was mit der Windows internen Druckstruktur zu tun - wenn Du also mit A0 Formaten arbeitest bist Du da noch weit unter diesem Maß - dass man bei großen Stammbaumausdrucken in der Regel auf auf A0 Endlospapier druckt ist bekannt (mein Stammbaum ist übrigens 5,3m lang und 90cm hoch) - man kann das aber nicht auf mehrere A0 Seiten verteilen weil man sofern man beim Plotter den Seitenschnitt deaktiviert (sonst würde der Plotter nach jeder Seite die Seite abschneiden) trotzdem ein kleiner Zwischenraum eingefügt wird und so der Stammbaumdruck bei jedem Seitenwechsel unterbrochen ist und somit unbrauchbar wenn z.B gerade an der Grenze ein Bild zerteilt wird.
Für einen durchgehenden, nicht zusammengeklebten Stammbaumdruck ist es also erforderlich eine einzige Seite zu generieren und nicht einzelne A0 Blätter enthält.
Einige Programme integrieren eigene PDF Routinen (die aber oft von anderen Firmen stammen und zugekauft sind) die die PDF Ausgabe durchführen und so flexibel sind dass keine Größen- oder Ränderbeschränkungen auftreten - wie Du aber schon geschrieben hast kann die Qualität solcher PDF Implementationen schwanken - sollte die aber zu schlecht sein, so sollte man sich an den Entwickler wenden um diese Fehler auszumerzen - ähnliches hatte ich mit dem Programm TreeDraw das bei sehr vielen hochauflösenden Bildern im Stammbaum einige Bilder in der PDF Datei einfach weggelassen hatte - der Fehler ist aber mittlerweile behoben.
Ich würde also eher auf eine im Druckprogramm integrierten PDF Routine setzen als mich mit einer Vielzahl von PDF Druckertreibern rumzuschlagen.

Gruß
Werner

"Viele Meter" geht auch. Ich habe vor zwei Jahren mal eine Bahn mit 90 cm mal 22 m produziert (etwa 1.800 Personen). Dazu habe ich das Programm Stammbaumdrucker verwendet, das ich für solche Vorhaben sehr empfehlen kann. Es produzierte ein PDF, das der CopyShop problemlos und in guter Qualität zu Papier brachte (etwa 430 €). Die Rolle ist nun auf einem ausrangierten Zeichenbrett montiert, so dass man bequem hin und her rollen kann. Stammbaumdrucker ordnet die Familienmitglieder in einem Koordinatenraster an und erzeugt einen Index der Personen, so dass man weiß wo eine Person auf der Rolle zu finden ist.

Viele Grüße
Hermann Hartenthaler

Danke für den informativen Beitrag.
Waren da auch Bilder dabei?
Welche Daten waren bei jeder Person/Ehepaaren angegeben?
Bisher habe ich noch nicht daran gedacht meine 9000 Nachkommen der Stammeltern auszudrucken, weil ich mir nicht vorstellen kann, wo ich so eine Rolle jemals aufhängen könnte. Die Rolle wäre dann deutlich länger als die 22 m. Oder kann man durch Datenreduzierung Platz sparen?

Beste Grüße
Andreas Abel

"Viele Meter" geht auch. Ich habe vor zwei Jahren mal eine Bahn mit
90 cm mal 22 m produziert (etwa 1.800 Personen). Dazu habe ich das
Programm Stammbaumdrucker verwendet, das ich f�r solche Vorhaben sehr
empfehlen kann. Es produzierte ein PDF, das der CopyShop problemlos
und in guter Qualit�t zu Papier brachte (etwa 430 �). Die Rolle ist
nun auf einem ausrangierten Zeichenbrett montiert, so dass man bequem
hin und her rollen kann. Stammbaumdrucker ordnet die
Familienmitglieder in einem Koordinatenraster an und erzeugt einen
Index der Personen, so dass man wei� wo eine Person auf der Rolle zu
finden ist.

Viele Gr��e Hermann Hartenthaler

Hallo Andreas,

9000 Nachkommen zu drucken wird ne Herausforderung!

Oder kann man durch Datenreduzierung Platz sparen?

wenn die Erstellung des Stammbaumes symmetrisch und für jede Generation/Person gleich ausgerichtet ist wirds schon schew sowas aufeinen Stammbaum zu bekommen - ich hab das allerdings mit TreeDraw so gelöst dass ich nicht alle Geschister immer horizontal auf einer Ebene Angeordnet habe sondern Generationsmäßig mal vorizontal und dann je nach Platzbedarf auch vertikal angeordnet habe - das mindert in keiner weise die Lesbarkeit, ermöglicht aber den Stammbaum dann schmäler, dafür aber höher zu machen. TreeDraw ist bei der Platzierung sehr flexibel, vorausgesetzt man legt etwas Hand an und verändert die sonst automatische Platzierung.

weil ich mir nicht vorstellen kann, wo ich so eine Rolle jemals aufhängen könnte.

langer Gang an die Wände tapezieren...

Gruß
Werner

Hallo Andreas,

[...]

Hallo,

besten Dank für die Hinweise. Veileicht werde ich parallel mit zwei Programmen arbeiten. MeinStammbaum Deluxe lief auf Windows 98 und 2000 sehr gut, die Farben waren eher pastellfarbend und sie wurdne bei XP sehr grell und bei Windows 8 schwarz/weiß, also für mich nicht zu akzeptieren. Nun wollte ich wechseln und werde dann eben mit Family Tree Maker Premium und eben Stammbaumdrucker arbeiten. Hauptsache ich kann das Teil, eben 6 m, ausdrucken und Berichte erstellen auch mit vielen Personen. Sind die Anzahl der zuzuführenden Personen bei FTM eigentlich unbegrenz? Bei Deluxe war es der Fall.

Gruß

Jens

Hallo Andreas,

[...]

Ja, etwa bei 500 Personen waren Fotos dabei. Neben dem Namen werden Geburts- und Sterbedaten angegeben.

In zwei Dimensionen kann man komplexe Verwandtschaftsverhältnisse nicht immer kreuzungsfrei darstellen. Deshalb dupliziert Stammbaumdrucker manche Personen automatisch, hinterlegt dann aber optional einen farbigen Verbindungspfad zwischen den Duplikaten.

Ich hatte mich entschieden in einer Zeile nur eine Generation darzustellen. Da meine Personenkästchen mit Foto hochformatig sind, passen auf eine 90 cm breite Rolle bei mir 7 Generationen. Es gibt auch 100 cm breite Rollen, aber das erhöht die Kosten deutlich und da die 8. Generation bei mir nur relativ dünn besetzt ist, wäre das viel Geld für viel weißes Papier.

Meine Personenkästchen sind 3 cm breit. Viel weniger sieht nicht mehr gut aus oder wird unleserlich klein. Bei Ihren 9000 Personen, schätze ich mal eine Länge von etwa 80 m. Machbar, aber nicht billig. Vielleicht gibt es Mengenrabatt, aber wird wohl über 1.000 € liegen.

Ich hatte auch mal mit einer dichten Besetzung ohne Rücksicht auf die Generationen gespielt, was viel Papier spart, aber sehr unübersichtlich wurde. Vielleicht nicht für mich, aber für mich brauche ich auch kein Papier, ich lebe ahnentechnisch eh in der digitalen Welt.

Ein anderer Punkt ist die Handhabung der Papierrolle. Das Eigengewicht ist doch recht hoch. Meine 22 m lassen sich auf dem Zeichenbrett eben noch so hin und her rollen, aber auch da rutscht die Rolle im Laufe der Zeit bei normaler senkrechter Lage ungleichmäßig nach unten (Reibung versus Gewicht), so dass man ab und zu mal wieder in waagrechter Lage neu ordentlich aufrollen muss. Bei einer etwa vier Mal so schweren Rolle kann ich mir nur noch eine waagrechte Lagerung/Bewegung vorstellen, was für den Betrachter unbequem ist und viel freien Präsentationsplatz benötigt. Ideal wären dann natürlich 80 m fortlaufende freie Wand :wink:

Viele Grüße
Hermann Hartenthaler

Danke für die Antwort. Jetzt weiß ich, dass ich keine Tapete machen werde.
Bei 10 Generationen sind die Felder wohl zu klein und die Rolle zu schwer. Ganz zu schweigen vom benötigten Platz zum Aufhängen/Auslegen und den Kosten.
Wenn Familientreffen sind, dann drucke ich die Stammtafel nur für die Anwesenden Personen aus, das ist dann recht überschaubar, informativ für die Teilnehmer und preislich gut machbar.
Ein Familienbuch zum Blättern haben die meisten, so dass es nicht unbedingt notwendig ist, dass alle Familienzweige auf einer Tafel abgedruckt sind.
Beim nächsten Familientreffen werde ich aber die unten stehenden Ausführungen zum Besten geben, damit die Familie eine Vorstellung davon bekommt, welchen Aufwand man treiben müsste, um alle abzubilden.
Herzliche Grüße
Andreas Abel

Hallo Andreas,

da Deine eMail andreas-abel@web.de nicht mehr funkt, melde Dich einmal bei mir.
Über die Liste gehen keine Anhänge

Liebe Grüße

DI Hans Selbach | hans@selbach.at |Kohlgraben 23 | A-8280 Fürstenfeld | Austria
Erstelle für private Familienforscher kostenlos eine Webseite.

Hallo Hans,

die web.de Adresse habe ich aufgegeben, weil mich die Werbung genervt hat.
post@a-abel.de geht besser.

Liebe Grüße
Andreas

Guten Tag, Herrmann,

nun will ich meinen "Senf" auch noch dazugeben, denn die Liste ist ja auch
für den Erfahrungsaustausch zuständig.
Meine derzeit praktizierte Methode lautet : mehere prägnante
Stammbäume statt eines unbeherrschbaren großen mit allen Daten, z.B.
mit allen Nachkommen meiner Urgroßeltern väterlicherseits. In meinem
Fall ergeben sich 450 Personen auf einer Blattgröße 80cm x250cm. Die
Rahmengröße je Person beträgt 19mmx40mm. Die PDF-Datei habe ich in
diesem Falll mit Ahnenblatt erstellt, da ich kein anderes Programm besitze.

Den Ausdruck auf 80g-Papier habe ich erstellen lassen von dem sehr
preiswerten Anbieter in Leipzig :
www.preiswertplotten.de , Lieferung per Rolle 2 Tage nach
Überspielung meiner PDF-Datei. Dafür habe ich 10,73 EUR incl. Fracht
bezahlt, billiger geht es wohl nicht, der Copyshop in unserer Stadt wollte
dafür ca.40 EUR kassieren. DIe Qualität ist wie bei meinem Drucker daheim,
leider nur in schwarz-Weiß, da ich versäumt habe, bei Bestellung auf
Farbausdruck hinzuweisen.

Kleinere Stammbäume besitze ich auch, z.B. 150 Personen als
Nachkommen meiner Großeltern väterlicher-und mütterlicherseits, in
diesem Fall als Foto-Poster 75x50 cm von Rossmann für ca.10EUR.

Der Leipziger Lieferant, den mal Listenmitglied Herbert Kuba empfohlen
hat, ( Danke ) bietet ähnliche Preise und liefert auch größere
Foto-Formate. sowie auch stärkere Papiersorten.

In PAF habe ich mir passende Familien-Strukturen angelegt, z.B. alle
ca.160 Nachkommen der 4 Großeltern von mir und meiner Frau. Dazu
gibt es einen fiktiven "Übervater", an den die 4 Großeltern angebunden
sind. Gedcom und damit auch Ahnenblatt übernehmen das natürlich.

Ich hoffe, damit ein paar Anregungen für kleinere Papierformate gegeben
zu haben

Mit freundlichem Gruß

Hans (Schäfer)