Dresdner Kinder im Kreis Angerapp

Die russischen Truppen waren noch nicht ganz aus Ostpreußen herausgejagt,
da gingen die Hilfsleistungen aus dem Deutschen Reich und auch die Planungen
zum Wiederaufbau - der viele Ortschaften erst wirklich schön hat werden
lassen - los. Das waren noch während des Krieges erbrachte großartige
Leistungen! Man konnte Ernteausfälle weitgehend vermeiden und schon 1915
war das meiste wieder in Betrieb.
Die Anteilnahme an den Kriegsauswirkungen auf die Bevölkerung war im
Reich groß. Es bildeten sich Patenschaften für einzelne Kreise und
Städte, so offenbar auch die zwischen Dresden und dem Kr. Darkehmen:
1917/18 als die deutsche Bevölkerung wegen der britischen Seeblockade
Hunger leiden musste, wurden dresdner Kinder auf dem Darkehmener Lande
aufgenommen und -gefüttert:
http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/ZDB025294598_0034/51/LOG_0073/

Vielleicht interessant auch die Buchbesprechung zu Friedrich Müller: 3 Wochen
russischer Gouverneur. Erinnerungen an die Besetzung Gumbinnens durch
die Russen (Ostpreußischer Heimatvlg. Gebr. Reimer: Gumbinnen, 1915?)
http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/ZDB027061086_0023/364/

Th. Salein