Drei Kreuzchen machen?

Helga Wöhrle schrieb:

Es ist rührend, wie Sie die Alten in ihrer Bildung verteidigen, und
die Geschichte mit Ihrem Altgroßvater mag durchaus stimmen, aber
gleich anschließend haben Sie in der Abschrift der "königlichen
Verordnung von 1717" den Beweis geliefert, daß die Kinder nur
wenig Zeit und Gelegenheit zum Schulbesuch hatten ...

Freya schreibt:

Wollen Sie provozieren, Frau Wöhrle ?

Sie fingen doch mit "den drei Kreuzchen" an. Wenn Ihre Vorfahren
ihren Namen nicht schreiben konnten, dann sollten Sie nicht gleich
auf die Vorfahren anderer Leute schließen !

Die "Königliche Verordnung von 1717" beweist, daß die Lage so
1717 in Preußen war. Wie es zu dieser Zeit in Schlesien war, ist
damit nicht gesagt. Vermutlich dürfte sich die Situation aber nach
1794 (ALR) und den Befreiungskriegen gebessert haben. Meine
westpreußischen und schlesischen Vorfahren - soweit sie Grund-
stückseigentümer waren - konnten jedenfalls im 19. Jahrhundert
wenigstens ihren Namen schreiben. Nach der Reichsgründung von
1871 waren auch alle Töchter meines Altgroßvaters in der Lage,
ihren Namen zu schreiben. Daraus schließe ich, daß zumindest im
Raum Glogau die Schule von den Kindern der Landbevölkerung
ab 1850 so oft besucht wurde, daß sie gelernt haben, ihren Namen
zu schreiben, und auch in der Lage waren, sich die Schreibweise
zu merken.

Freya

Sie wollen unbedingt eine Antwort von mir, obwohl Schweigen wohl angebrachter w�re.
Ich will weder "st�nkern" noch provozieren, das liegt mir absolut nicht.
Es war mir durchaus ernst mit "r�hrend", Spotten �berlasse ich anderen.!
Im �brigen konnten meine Vorfahren lesen und schreiben, es waren
n�mlich Erbscholzen. Hier ging es aber nicht um meine Vorfahren, sondern
um den Namen "Johann George" und das Thema wurde ja nun auch in
alle Richtungen ausf�hrlich beantwortet.

Helga

Freya schrieb:

Hallo

Aus einer kanadischer Sicht wundert es mich oft wie auf deutschen Newsgroups aggresiv Fragen beantwortet werden.

Erstmal eine Nacht dar�ber schlafen und dann antworten. Und wenn es dann noch sein mu� kann man das auch Privat machen. Es �ber die Liste zu machen regt

nur zu Kommentare ein die wir hier garnicht brauchen.

In diesem Sinnen ein gutes Wochenende aus Kanada

Uwe

Uwe-Karsten Krickhahn
Medicine Hat, Alberta
Canada
www.kartenmeister.com
Erweiterte Suchm�glichkeiten in deutscher Anleitung auf
http://wiki-de.genealogy.net/Kartenmeister

Hallo Uwe,

ja das ist das Traurige zur Zeit bei uns Deutschen. Mit nichts zufrieden. Auf alles am meckern und schimpfen und sich ständig persönlich angegriffen zu fühlen.
Mache ich zur Zeit täglich mit, wenn ich nur so durch die Stadt bummle oder einkaufen gehe oder mal eine kleine Diskussion in der Pause auf der Arbeit beginne.

Ich wundere mich immer nur.
Wenn ich sowas hier lese, ist das doch Kinderkram!

einen lieben Gruss nach Kanada

PS: Habe übrigens auch Vorfahren, die mit Kreuzen unterschrieben habe und ich habe damit überhaupt kein Problem :slight_smile:
Rührend hin oder her...............

Hallo Jürgen

3 Kreuze...... beinahe lustig. Ich habe in den alten Amtsblättern Steckbriefe von meinen Verwandten gefunden. Liegt wohl ein bischen in der Familie. Ich habe

mit u.A. Gebrauchtwagen gehandelt. :relaxed:

Uwe

Uwe-Karsten Krickhahn
Medicine Hat, Alberta
Canada
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Hallo die Runde.......

aber wie ???

die grössten meckern......wir Franzosen.....

und viele mals nur ein kreuzschen....... :o) :o) ...

Deswegen ist der Hann unser Symbol.....

der einzige Tier das noch singt trotz das seine Füsse im Mist tauchen.......

.....

MFG

Jean Hartwig.

Dauersuche : Hartwig Grafschaft Glatz....

Hallo Schlesier,
ist es nicht ein Gl�ck, da� wir v�llig konsensunf�higen Deutschen immer mal vom Ausland oder sogar von �bersee etwas Lebenshilfe bekommen?
Bleibt doch mal auf dem Teppich! Solange es nicht zu pers�nlichen Beleidigungen kommt, kann doch in der "Schmetterlingssammler-Liste" (J.Kirsch+) auch mal diskutiert werden und eine kleine Spitze ist das Salz in der Suppe!
Gr��e aus Leipzig
Wolfgang Leistritz, Listenmitglied seit ca. 10 Jahren

Suche nach wie vor:
SCHMIDT aus Belkau, ab 1938 Wei�enfeld Krs Neumarkt
SEIDEL aus Berzdorf Krs. M�nsterberg
FREY aus Brandsch�tz Krs. Neumarkt
und LEISTRITZ �berall

Und wenn ich dann wieder mal ganz arg frustriert bin denk ich nur an dieses nette Gedicht>

Etwas zum Nachdenken:

lol

Hallo Uwe,

Erstmal eine Nacht dar�ber schlafen und dann antworten. Und wenn es dann
noch sein mu� kann man das auch Privat machen.

= das ist auch meine Meinung. Deswegen beteilige ich mich erst garnicht an
solchen unsinnigen Diskussionen.
Gruss
Dieter

Hallo Freya,
mein "lol" bezog sich ausschließlich auf den Komentar von Uwe. So langsam bekommt das Ganze hier Unterhaltungswert wenn man mitliest. Und ist es für unser Interesse hier (nämlich Ahnenforschung) nicht völlig belanglos, ob unsere Vorfahren nun alle schreiben und lesen konnten? Auch heute noch gibt es Menschen die nicht schreiben und lesen können, früher war das sicher nicht anders.
Wir sollten uns hier wieder dem eigentlichen Sinn zuwenden als uns mit solchen Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Bringt doch eh keinen weiter.
Gruß
Silke

Folgender Beitrag erschien vor 2 Jahren in der Welt:

Weltbildungstag: Vier Millionen Analphabeten in Deutschland
Analphabetismus ist kein Problem, das auf die Dritte Welt beschränkt ist. In Deutschland können mehr als vier Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Über 80.000 Jugendliche pro Jahr verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss - eine weitere Hiobsbotschaft für das PISA-gebeutelte Land.

Die 3 Kreuzchen sind also noch längst nicht ausgestorben!

XXX
:wink: