- Eine interdisziplinäre Studie der Pennsylvania State University untersucht die Ausbreitung der Landwirtschaft in Europa.
- Die Studie kombiniert mathematische Modelle, Computersimulationen und die Analyse alter DNA.
- Migration von Bauerngruppen war der dominierende Faktor, während kulturelle Übernahme durch Jäger und Sammler nur eine minimale Rolle spielte.
Methoden und Ergebnisse
- Forscher nutzten Modelle der Populationsbewegung, des Wachstums und des kulturellen Lernens, angepasst an die bekannte Ausbreitungsrate der Landwirtschaft und an Ahnenforschungsdaten von 618 europäischen Jungsteinzeitlern.
- Übernahme neuer Ideen und Praktiken beschleunigte die Ausbreitung der Landwirtschaft nicht wesentlich.
- Assimilationsrate von Jägern und Sammlern in landwirtschaftliche Gemeinschaften war sehr gering (etwa 1 von 1.000 Bauern bekehrte jährlich einen Jäger und Sammler).
- Paarung war weitgehend auf kulturelle Gruppen beschränkt (Landwirte paarten sich überwiegend mit Landwirten, Jäger und Sammler mit Jägern und Sammlern).
Finanzierung und Veröffentlichung
- Die Forschung wurde von den U.S. National Institutes of Health finanziert.
- Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
- Die Studie unterstreicht die Bedeutung der Kombination genetischer Daten mit archäologischen Modellen.
Sources:
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