Hintergrund
- Umfassende Studie unter Leitung von Eske Willerslev analysierte DNA von über 1.300 prähistorischen Menschen.
- Untersuchung zeigt, dass einige Proben bis zu 37.000 Jahre alt sind.
- Studie liefert genetische Belege für die Vermutung, dass Zoonosen bis mindestens 6.500 Jahre zurückverfolgt werden können.
Haupterkenntnisse
- Beginn von Landwirtschaft und Viehzucht führte zu einer neuen Ära von Infektionen.
- Erreger könnten nicht nur Krankheiten verursacht, sondern auch gesellschaftliche Umbrüche ausgelöst haben.
- Verständnis der Entstehung und Veränderung von Krankheiten ermöglicht bessere Reaktion auf neue Erreger, insbesondere bei zoonotischen Infektionen wie COVID-19.
- Historische DNA ist eine wertvolle Quelle, da Mutationen aus der Vergangenheit auch in der Zukunft wieder auftreten könnten.
- Wissen über Veränderungen von Krankheitserregern ermöglicht es zu testen, ob heutige Impfstoffe noch schützen oder ob neue Varianten notwendig sind.
Quelle
- Vollständige Studie: "The spatiotemporal distribution of human pathogens in ancient Eurasia"```
Sources:
https://www.nordisch.info/daenemark/dna-studie-zeigt-wie-tiere-krankheiten-zum-menschen-brachten/
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