Deutsches Geschlechterbuch

Hallo Maren

Ich bin auch in der AOL - Groups, Familienforschung.
Auch dort wurde diese Frage gestellt.
Ein Mitglied von uns hat eine sehr ausführliche Beschreibung dazu
geschrieben, die ich gerne weiterleite.

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Die Deutschen Gechlechterbücher, die heutzutage neu aufgelegt und verkauft
werden, sind allgemein Reprints von Büchern die teils vor 1900 hergestellt
wurden. Der Inhalt beschäftigt sich mehrheitlich mit Stammbäumen von
Familien, die damals aktuell in Arbeit waren und von denen die Bearbeiter
damals hofften und glaubten, genauso wie wir es heute immer noch glauben, die
bestmögliche Verbreitungsplattform gefunden zu haben.
Daher findet sich in der Auflistung der Stammbäume eine Vielzahl von
Akademikerfamilien, niedere Adelshäuser, höhere Beamtenfamilien, als auch
Namen von Gutshöfen und emporstrebenden Handelshäusern.
Der besondere Vorteil aus diesen Aufzeichnungen ist der, daß man dort
oftgenug Aufzeichnungen findet, die heute sonst nirgends mehr verzeichnet
sind, weil eben durch 2 Kriegsereignisse viel vernichtet wurde.
Auch findet man dort Hinweise auf Ortschaften, die es heutzutage nicht mehr
gibt und Hinweise auf Wege die damals von Familien zurückgelegt wurden, auf
die man heutzutage nie kommen würde. Auch ist nicht zu vergessen, daß es den
Datenschutz damals nicht gab und daher auch in vielen Fällen Daten bis ca.
1900 unbeschränkt und voll einsehbar sind und genutzt werden können.
Es sind auch viele Familien notiert die damals östlich der Oder lebten, als
es noch Deutsches Reichsgebiet war.
Es werden wohl etwas mehr als 700 Familien dort aufgeführt.

Näheres erfährt man über diese Bücher beim C.A.Starke-Verlag in 65549 Limburg
in dem die Bücher neu aufgelegt wurden. Eine wirkliche preiswertere
Angelegenheit dazu sind denn da die CD-Rom´s in denen diese besagten Bücher
in der Originalform einsehbar sind und auch ausgedruckt werden können.
Wenn 'Sie einmal nachsehen wollen, sollten Sie sich über www.starkeverlag.de
in Internet Diesbezügliches heunterladen.

Selbst wenn man mit seiner eigenen Familie keinen direkten Bezug zu den
aufgeführten Familien hat, sollte man diese Bücher, die in vielen Fällen
heute noch im Original in vielen Uni-Bibliotheken vorgefunden werden, einmal
ausgiebig herumblättern, um so selbst einmal zu erleben in welcher Art und
Weise damals mit Tintenfass und Schreibfeder Ahnenforschung zu betreiben war.
Lehrreich sind diese Bücher allemal und daher zum eignen Weiterkommen immer
empfehlenswert.

Aber letztlich muß ein Jeder selbst prüfen entscheiden, ob er sich dieser
Hilfen bedienen will.

Ich hoffe das es verständlich ist für Dich.

Viele Grüsse Gabi aus Orbg.