Deutsche Kriegsmarine

Liebe Listies

Im DIS-Forum Soldaten hat Lis Nielsen eine Frage gestellt, die sie mit dem Photo einer Kennmarke begleitet.

Auf der Kennmarke steht:
Deutsche Kriegsmarine
54272 / 44

Weiss jemand, ob man damit an den Namen des Schiffes und des Besatzungsmitglieds kommt?

mvG

Inger
D�nemark

Hallöchen in die Runde,

vielleicht hier mal versuchen:

http://www.weltkriegsopfer.de/Opfer-Krieg-Gewalt-Datenbank_Soldatenliste_Suche.html

Über das Forum gehen, und dort die Frage stellen, meistens gibt es einen Experten...

Viele Grüße aus dem Sauerland
Heike (Berthold)

-> FamNord

-> Familie von OEDER (u.a. in Oldenburg/O.)

Liebe Genealogen,

vielleicht kann mir eine/r von Euch etwas weiterhelfen.

Ich bin auf der Suche nach der Familie von OEDER (u.a. in Oldenburg/O.) im Zeitraum ca. 1750 bis 1850.

Mehrfach finde ich Familienmitglieder der von OEDER in Oldenburg/O. unter den Paten diverser von mir erfasster Personen. So zum Beispiel:

- Stiftsamtmann von OEDER (1783)
- Stiftsamtmännin von OEDER (1783, 1798)
- Gertrud Christiane von OEDER, ledig (1792)
- Conrad Johann von OEDER, Tribunalrichter (1812)

Jetzt suche ich die ganze/n Familie/n dazu. Ich weiß nicht hundertprozentig, ob ggf. der o.g. Stiftsamtmann der im Internet aufzufindene Georg Christian von OEDER (1728-1791) aus Ansbach sein kann, nehme es aber an. Er wird als Botaniker und Staatswissenschaftler genannt, nirgendwo aber als Stiftsamtmann. Dieser soll 2 Söhne und 1 Tochter gehabt haben.

Mich interessieren alle relevanten Daten (Geburt, Taufe etc. bis Begräbnis) und Orte und auch Details aus Leben und Beruf der einzelnen Familienmitglieder.

Ich freue mich auf jede Antwort - auch die kleinste Information kann schon helfen.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Lennart.

Lennart Jauch
Ainmillerstraße 17
D-80801 München
Telefon: +49 89 38869194
Mobil: +49 173 8761020
lennart.jauch@gmx.de

Und noch ein Tipp :
Die Deutsche Kriegsgr�berf�rsorge und das Rote Kreuz haben Datenbanken, in denen Kennmarken erfasst sind. F�r ebenso aussichtsreich halte ich den Deutschen Marinebund, der das Marine-Ehrenmal in Laboe betreibt (Kontaktdaten im Internet).
Viel Gl�ck bei der Suche !
J�rgen (Laudi)

Hallo,

Herr Nielsen sollte *in jedem Fall* den Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge verständigen! (http://www.volksbund.de/)
Mit Hilfe der Erkennungsmarke können diese den gefallenen Soldaten
identifizieren, umbetten und somit ein weiteres Schicksal klären und ihm
die letzte Ehre erweisen.

Leider gibt es viel zu viele, die Erkennungsmarken dem Fundort entwenden,
veräußern und eben eine Identifizierung unmöglich machen.

Ich hoffe Herr Nielsen wird dies beherzigen.

Gruß,
Christoph (Seraphin)

Carl Christian von Oeder wurde 1771 Landvogt in Oldenburg.Er hat das Werk Flora Danica ausgearbeitet weil er in Daenemark sich aufhielt.Oldenburg war bis 1783 unter Daenischer Verwalung.
Poul Henning Jensen

Hallo Paul,

Wissen Sie auch etwas von eine Familie NN Esius genannt in Oldenburg?
Ich suche immer Edau Henrich Esius geb. 1776/1777 in Oldenburg.

Danke
Reina

-----Oorspronkelijk bericht-----

Hallo Liste, es gibt einen Link für Erkennungsmarken:

http://www.erkennungsmarken-datenbank.de/team.php

Wenn man verwandtschaftliches Interesse bekundet, gibt die WASt in Berlin Auskünfte:

Viele Grüße aus Garbsen
Bolko KNUST

Kontakte:
Bolko KNUST
D-30823 Garbsen bei Hannover
Röddinger Straße 43
Fon 0172-8019116
bolko.knust@t-online.de
www.familienkun.de

Familienforschung: Ich sammle Zufallsfunde und genealogische Links. Gerne sende ich meine Liste zu.

Meine Empfehlung: http://www.abc-scan.de der Foto-Scan Service aus Hamburg zur Digitalisierung von Papierfotos und Dias! Versicherter Versand in ganz Deutschland.

<die_bertholds@email.de> schrieb:

Hallo Inger,

es wäre schön wenn die Finderin dieser Erkennungsmarke diese der WASt
(Deutsche Dienststelle) www.dd-wast.de übergeben würde. Sie könnte damit
noch lebenden Angehörigen und/oder Nachkommen Gewissheit über den Tod eines
Menschen geben.

Mit freundlichen Grüßen
Harald (Kemm)

Ja aber nur an Familienangehoerige in gerader Linie :
   Sohn,Enkel,urenkel usw

Vielen Dank vorl�ufig; ich leite die Infos weiter in das DIS-Forum

Gefunden wurde das Kennzeichen bei S�der Hostrup/S�nder Hostrup, an der alten Hauptstrasse von Apenrade/Aabenraa nach Flensburg. Vermutlich verloren/weggeworfen, als die Wehrmacht Mai 1945 D�nemark verlie�, denn in S�nder Hostrup schwimmt nichts an den Ufer, daf�r ist das Dorf zu weit weg von der K�ste.

mvG
Inger

Zu Georg Christian Oeder:

1728-1791,
geb. 3.2.1728 Ansbach
Vater: Dr. G. Ludw. Oeder, Konrektor, Ansbach
Mutter: Margrete Sibylle geb. Hamberger

Georg Chr. Oeder besuchte 1746 die Universit�t G�ttingen, doktorierte 1749 in Medizin, studierte aber unter dem Botaniker A. v. Haller

Heiratete 1755 in Schleswig Marie Dorothea Ericius
Vater: Staatsrat Ericius.

Nach etlichen Intrigen in Kopenhagen 1773 als Landvogt nach Oldenburg/O. abgeschoben

Gestorben 28.01.1791 in Oldenburg

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 14.11.1776 Cathrine Gertrud Matthiesen (13.6.1755-24.3.1807) Tochter von Justitzrat und Rathsherr Conrad M. in Altona

Literaturliste auf s. 349 vom (d�.) Biografisk Leksikon 349 (Dansk biografisk Lexikon / XIX. Bind. Vind - Oetken. Rettelser og Tilføjelser. C. F. Brickas Biografi)

Inger

Moin zusammen,

in puncto Grab- / EM- / MIlitaria-Funde aus dem 2. Weltkrieg bestehen offensichtlich nach wie vor einige Irrtümer.

Der VDK ist in Sachen Erkennungmarken (EM) _nicht_ die richtige Adresse! Aufgabe des VDK ist u. a. die _Bergung_ der sterblichen Überreste von Gefallenen.

Über EM-Listen verfügt ausschließlich die WASt (Deutsche Dienststelle, <http://www.dd-wast.de/&gt;\) in Berlin, die auch die Identifizierung des EM-Trägers vornimmt und die Angehörigen beachrichtigt.

Sollte es sich um die Notwendigkeit einer Bergung handeln, wird die WASt tätig und beauftragt den VDK.

Im Auftrag der WASt übernimmt dann der VDK die Bergung, dies erfahrungsgemäß jedoch (wohl aus Kostengründen) fast ausschließlich bei umfangreicheren Gräberfeldern. Funde von Einzelgräbern werden selten bearbeitet.

*Korrekt ist also nur, wie hier schon erwähnt wurde, eine ausführliche Infomation über die Fundumstände an die **WASt, Berlin**, begleitet durch die Abgabe der EM an die WASt, die rechtlich nach wie vor Eigentümerin aller damals ausgegebenen EM ist.*

Ganz wichtig ist allerdings, so die Bitte der WASt, bei einem Grabfund _nicht_ die EM an sich zu nehmen und vom Fundort zu entfernen, sondern den gesamten Fund unberührt in situ zu belassen und darüber unverzüglich die WASt zu informieren. Auf diese Weise können eingehende Untersuchungen der Grablage erfolgen, die oft wertvolle Zusatzinformationen liefern.

Es ist zudem ratsam, über solche Funde _auf keinen Fall mit anderen Personen zu sprechen_, da man nie sicher sein kann, daß auf diese Weise nicht auch Grabräuber an diese Informationen gelangen können (die übrigens auch in Foren und Mailinglisten mitlesen!).

Die WASt gibt aufgrund des WASt-Gesetzes Auskunft ausschließlich an Angehörige in direkter Linie zum Vermißten / Gefallenen.

Ich selbst arbeite in solchen Fällen, die sich im Rahmen meines Forschungsprojekts (s. Signatur) häufiger ergeben, bereits seit langem direkt mit meinen Ansprechpartnern der WASt zusammen.

Viele Grüße,
Jürgen

Hallo Lennart (und weitere Interessierte an von Oeder),

mit G.C. von Oeder, u.a. Stiftsamtmann zu Oldenburg, habe ich mich vor Jahren näher auseinandergesetzt, da dieser die Volkszählung (VZ) 1769 von der Rentekammer des Königreichs Dänemark zur Auswertung bekam. Das daraufhin von Herrn von Oeder erstellte Werk > Aufsätze, betrefffend die im Jahre 1769 in den Königlichen Dänischen Staaten in Europa vorgenommene Volkszählung < kann beim Arbeitskreis Volkszzahlregister = AKVZ [www.akvz.de , BISHER leider nur für angemeldete Mitglieder] oder neuerdings auch beim AK WiSo [http://arbeitskreis-geschichte.de/download-von-dokumenten/\] eingesehen werden.

Literatur: C. Haase: Georg Christian von Oeders Oldenburger Zeit (in Oldenburger Jahrbuch 64 von 1965, Teil 1, S. 1-58

Literatur: G.A. von Halem: Andenken an Oeder, 1793 (dän. Til minde om Oeder, Übersetzung von 1985), 168 S. -> Oeder in Oldenburg 1773-1791

Literatur: Chr. Friedrich Camerer: Oederiana Den Man(n)en der Oeders, dem Vater und seinen vier gelehrten Söhnen gewidmet von einem alten Freunde, 1792

Literatur: seit (mindestens) 1761 diverse Bücher Oeders über Pflanzen (z.B. Flora Danica, Nomenclator botanicus)

Oeder selbst publizierte in den Zeitschriften: Deutsches Museum (Boie/ von Dohm) ; Staatsanzeigen (von Schlözer) ; Blätter vermischten Inhalts (G.A: von Halem) ; Sammlungen zur Geschichte und Staatswissenschaft (von Heinze)

Im Jahre 2005 konnte ich im Rahmen einer Studienreise des AKVZ nach Kopenhagen in der dortigen Botanisk Centralbibliothek (http://botanik.snm.ku.dk/Bibliotek/dokument/ -> über Suche (rechts oben) Oeder eingeben) über einige Werke Oeders (z.B. Flora Danika) näheres einsehen (in der Hoffnung irgendeinen Hinweis auf die VZ (s.u.) zu bekommen).

Leider habe ich im Laufe der Jahre (da nicht verwendet) einige meiner damaligen Forschungs-Ergebnisse bereits entsorgt. Ich hoffe es hilft dennoch etwas weiter.

Was mich sehr interessieren würde (falls bei weiteren Nachforschungen etwas derartiges zu ermitteln ist) ist, ob Stiftsamtmann von Oeder (ab 1772 in Trondheim [wg. Struensee-Affäre "verbannt"], heute Norwegen damals zu DK) 1772 nach Ablieferung seiner Ergebnisse zur VZ 1769 an die Rentekammer ggf. einige Originalunterlagen / seine Abschriften und Notizen zur weiteren Auswertung mit nach Trondheim genommen haben könnte, die u.U. dort "vergessen" und noch heute dort archiviert sind.

Freundliche Grüße

Bjoern Rogge

-----Ursprüngliche Mitteilung-----

Hallo Inger,

bei der Ortslage vermute ich das dann auch, die "44" wird wahrscheinlich
auch das Jahr des Eintritts bei der Kriegsmarine sein.

Es sollen ja viele Marineangehörige mit den letzten Booten aus dem Osten in
Dänemark angelandet sein die auf ihren Schiffen noch Verwundete und
Flüchtlinge aus dem Osten abtransportiert hatten.

Ein schönes Wochenende vom Deisterrand
Harald

Moin zusammen,

in puncto Grab- / EM- / MIlitaria-Funde aus dem 2. Weltkrieg
bestehen
offensichtlich nach wie vor einige Irrtümer.

Der VDK ist in Sachen Erkennungmarken (EM) _nicht_ die richtige
Adresse!
Aufgabe des VDK ist u. a. die _Bergung_ der sterblichen Überreste
von
Gefallenen.

Über EM-Listen verfügt ausschließlich die WASt (Deutsche
Dienststelle,
<http://www.dd-wast.de/&gt;\) in Berlin, die auch die Identifizierung
des
EM-Trägers vornimmt und die Angehörigen beachrichtigt.

Sollte es sich um die Notwendigkeit einer Bergung handeln, wird
die WASt
tätig und beauftragt den VDK.

Im Auftrag der WASt übernimmt dann der VDK die Bergung, dies
erfahrungsgemäß jedoch (wohl aus Kostengründen) fast
ausschließlich bei
umfangreicheren Gräberfeldern. Funde von Einzelgräbern werden
selten
bearbeitet.

  Der VDK bettet auch sehr gerne ganze wiederhergestellte
und gepflegte sog. Heldenfriedhöfe um.
  Z.B. Chodossowitschi in Belarus (nahe Rogatchew),
Soldatenfriedhof der 296 ID, in einem Wald ohne das hier jemals
irgendetwas gebaut werden müßte (beliebtes Argument des
VDK) hier sind von Privatpersonen 312 Grablagen 1999
identifiziert, vermessen (GPS: N 53°00414´O 030°07.776´), mit
Grabhügeln, Grabkreuzen und Namensschilder versehen worden:
Der VDK hat einen Ortsansässigen Verein für wenig Geld die Pflege
übertragen. Dieser Pflegevertrag wurde gekündigt und der
Friedhof verfällt, sodass man demnächst einen Grund zur
Umbettung hat. Der Massenfriedhof Schatkowo (nahe Bobruisk) für
60.000 Gefallene muß noch gefüllt werden. das ist nach Gesetz
"Störung der Totenruhe". Geldgier?
  Einzelgräber auf zu finden und die Gebeine zum Umbetten
zu bergen ist nach meiner Einschätzung viel wichtiger, da man
hier noch Vermisstenschiksale klären könnte und diese Grablagen
demnächst nicht mehr zu lokalisieren sind. Aber nicht sehr
lukrativ!

*Korrekt ist also nur, wie hier schon erwähnt wurde, eine
ausführliche
Infomation über die Fundumstände an die **WASt, Berlin**,
begleitet
durch die Abgabe der EM an die WASt, die rechtlich nach wie vor
Eigentümerin aller damals ausgegebenen EM ist.*

Ganz wichtig ist allerdings, so die Bitte der WASt, bei einem
Grabfund
_nicht_ die EM an sich zu nehmen und vom Fundort zu entfernen,
sondern
den gesamten Fund unberührt in situ zu belassen und darüber
unverzüglich
die WASt zu informieren. Auf diese Weise können eingehende
Untersuchungen der Grablage erfolgen, die oft wertvolle
Zusatzinformationen liefern.

Es ist zudem ratsam, über solche Funde _auf keinen Fall mit
anderen
Personen zu sprechen_, da man nie sicher sein kann, daß auf diese
Weise
nicht auch Grabräuber an diese Informationen gelangen können (die

übrigens auch in Foren und Mailinglisten mitlesen!).

Die WASt gibt aufgrund des WASt-Gesetzes Auskunft ausschließlich
an
Angehörige in direkter Linie zum Vermißten / Gefallenen.

Ich selbst arbeite in solchen Fällen, die sich im Rahmen meines
Forschungsprojekts (s. Signatur) häufiger ergeben, bereits seit
langem
direkt mit meinen Ansprechpartnern der WASt zusammen.

Viele Grüße,
Jürgen

Hallo Harry,

Dein eigener Beitrag innerhalb meines unten von Dir zitierten Textes

Hallo Jürgen,

ich möchte mich hiermit in aller Form entschuldigen. Ich wollte mich nicht in Deinen Beitrag einmischen, sondern einen eigenen zum gleichen Thema schreiben, habe aber leider erst nach dem Absenden meinen Fehler entdeckt und aus familiären Gründen keine Zeit mehr für ein Korrektur Mail gehabt.
Tut mir Leid.

Gruß

Harry (Harfst)