Deutsche Kriegsflüchtlinge in Dänemark

Moin

Bin auf der Suche nach Kreigsflüchtlingen aus dem Kreis Gumbinnen .
Außer der Liste Tyske krigsflygtninge 1945 - 1947 , wo Ereignisse wie Tod ,
Taufe , Konfirmationen usw, angegeben sind , muß doch eine Erfassung aller
Kriegsflüchtlinge erfolgt sein . Hat Jemand eine Ahnung wo ?
Schöne Grüße aus Friesland

Klaus Stephan

Moin! Da ich oft beim Lager/Friedhof in Oksbøl bin, kann ich von dort sagen, dass die Insassen sehr unterschiedlich entlassen wurden. Teilweise über Tondern, teilweise über Kolding, teilweise auch über Flensburg. Ich belese mich gerne weiter, aber das habe ich vor 3 Wochen grade gelernt.
Mfg
Heidrun Grützmacher

---- klaus.stephan@ewe.net schrieb ----

Bin auf der Suche nach Kriegsflüchtlingen aus dem Kreis Gumbinnen .
Außer der Liste Tyske krigsflygtninge 1945 - 1947 , wo Ereignisse wie Tod ,
Taufe , Konfirmationen usw, angegeben sind , muß doch eine Erfassung aller
Kriegsflüchtlinge erfolgt sein . Hat Jemand eine Ahnung wo ?

Hallo,

   schau mal hier http://www.westpreussen.de/
   Dort gibt es einen Link zu Fluechtlingen in Daenemark. Ich habe dort
   auch meine Cousine gefunden. Viel Glueck.

   Viele Gruesse aus Berlin
   Brigitte (Kintgen)

habe ich in einer alten mail gefunden

Hallo,
zwei interessante Links für die Familienforschung.
Liste der Flüchtlinge aus Ostpreußen mit Orten in Dänemark.
(Etwas warten beim Laden, sehr große Datei!)
http://navneregistre.dis-danmark.dk/...gn=Alle&type=u
<http://navneregistre.dis-danmark.dk/flygtninge/fly_vis_form.php?amt=Alle&sogn=Alle&type=u>
Sortierung nach Heimatorten in Ostpreußen. Auf die Orte klicken, dann
erscheinen die Namen.
http://navneregistre.dis-danmark.dk/...bogst=0&type=s
<http://navneregistre.dis-danmark.dk/flygtninge/fly_vis_alle.php?bogst=0&type=s>
Mit Grüßen
Brigitta Seidel

Hallo Liste,
   eine noch lebende angeheiratete Tante von mir ist 1927 in Allenstein
   (Ostpreussen) geboren. Sie traegt in den nach der Flucht im Westen
   gefertigen Personenstands-Unterlagen den Geburtsnamen Riehs. Welche
   Unterlagen dem zu Grunde lagen weiss ich nicht und sie weiss es auch
   nicht mehr. M.E. handelt es sich um einen Lesefehler. Ich kann mir
   nicht vorstellen, dass nach einem Dehnungs-e noch ein Dehnungs-h
   geschrieben wurde. Richtig waere m.E. Riess.
   Wie seht ihr das?

   Mit freundlichen Gruessen aus Lippe
   Heinrich (Tripp)

Hallo Heinrich Tripp,
no matter
die Schreibweise hs steht in alter „deutscher“ Sueterlin-Schrift für ß - also scharf s oder ss
Frieder Gutowski

Hallo,

als eine Noß hab ich schon in älteren Urkunden Noss, Nohs, Nooss und Noohs
gesehen.
Da entsprechende Urkunden tatsächlich aus Familienbesitz stammen, weiß ich
sicher, dass das die richtigen Ahnen sind, trotz Namensunterschieden.
Ich nehme an, das die Kirchenbuchführenden die Namen meist geschrieben
haben, wie sie ihn gehört haben.
Und wie vorher erwähnt wurde im Sütterlin tatsächlich am Ende eines Wortes
ss mit zwei verschiedenen s geschrieben, einen s für im Wort und einem
rund-s für das Ende des Wortes. Und das h sieht dem s im Wort ähnlich, wenn
da unordentlich geschrieben wurde, können da natürlich auch
Übersetzungsfehler entstehen. Siehe hier:
http://www.kurrentschrift.net/download/suetterlin-alphabet.pdf

Viele Grüße.