Datenbank

Hallo Michael,
hallo Gisbert,

vielen Dank f�r die Nachrichten. Ja, Michael, Du hattest die Entsprechungen
gesandt. Ein momentanes Beispiel steht unter
www.graenz.name/ftp/regeste.jpg.

F�r die geplanten Spalten

Gerichtsbuch
Nr.
Blatt
Regeste

habe ich noch keine passenden Entsprechungen in der *.gedcom-Systematik
gefunden. Vielleicht kannst Du hier nochmals helfen.

Die Spalten

Name
Vorname
Jahr
Ort
Standort
Notiz

habe ich gefunden.

Das Merkmal "Geschlecht" werde ich, lieber Gisbert, mit in die Datei
aufnehmen, auch wenn es nicht zwingend notwendig ist. Da ich Gen_Plus nicht
benutze, kann ich bei Gelegenheit einen Probedatensatz zum Abgleich an Dich
senden?

Ich freue mich auf weitere Hinweise in der Vorbereitung.

Mit freundlichem Gru� aus Dresden

Ren�

Ren� Gr�nz
PF 280214
01142 Dresden
Funk: 0162/1 76 53 55

e-Mail: rgraenz@gmx.de
http://www.graenz.name

Hi Ren�

www.graenz.name/ftp/regeste.jpg.

Die Seite gibt es nicht. :wink:

Gerichtsbuch
Nr.
Blatt
Regeste

habe ich noch keine passenden Entsprechungen in der *.gedcom-Systematik
gefunden. Vielleicht kannst Du hier nochmals helfen.

Die gibt es auch nicht, da musst Du �berlegen, ob Du die entweder in die
Kommentare packst, oder aber als Quellen verwalten magst.

Sch�nen Gru�

Michael Suhr

www.suhrsoft.de
GView, in aktuellen Version V1.2.3.30 verf�gbar!

Hallo Rene,
nach Gen_Plus kann ich im Grunde jede Datenbank oder Exel-Tabelle
�bernehmen.
Das Geschlecht wird bei solchen Gelegenkeiten jedoch meist vergessen(erkennt
man ja am Vornamen----- Mann ja, der Computer nicht). Und dann muss man
nachbearbeiten

Mit freundlichen Gr�ssen

Gisbert (Berwe)
-----Urspr�ngliche Nachricht-----

(erkennt man ja am Vornamen----- Mann ja

Nicht unbedingt, es gibt Vornamen bei denen es nicht so klar ist.

der Computer nicht).

Gehen tut das schon, ich habe hier eine Routinen die das kann. Ist
aber mehr für den deutschen Sprachraum gedacht und man sollte ihr
auch nicht blind vertrauen.

Gerhard

Gisbert Berwe wrote:

nach Gen_Plus kann ich im Grunde jede Datenbank oder Exel-Tabelle
übernehmen.

Viele Programme bieten einen Excel-Import. Wenn Du aus Deiner Datenbank eine Tabelle mit entsprechend definieren und exportieren kannst, sollte ein Import in ein solchen Programm kein generelles Problem sein.

Auf alle Fälle ist dieser Weg deutlich einfacher, als aus einer Datenbank eine Gedcomdatei erzeugen zu wollen. Nicht, dass es nicht geht, es ist nur recht Aufwändig und selbst Programmierer von Genealogieprogrammen haben mit dem Im- und Export von Gedcom so ihre Probleme. Das fängt schon mit der Zeichenkodierung an, da benutzen viele Programme nur ANSI, dass ausdrücklich unzulässig ist.

MfG, Metti.

Falls Du noch ein Prgramm mit Excel-Import suchst: <http://www.familienbande-genealogie.de>

MfG, Metti.

Liebe KollegInnen,

bei all den vielen informativen Antworten:
W�re es nicht sinnvoll, diese in einem Wiki zu speichern?
Dann w�ren sie jederzeit auch f�r neue Listenmitglieder abrufbar...

Aber vielleicht gibts das ja schon, und wir m�ssten nur die Antworten auch dort ver�ffentlichen?

Mit herzlichem Gruss,
Markus

Hallo,

Genealogieprogrammen haben mit dem Im- und Export von Gedcom so
ihre Probleme.

Klar, das ist ja auch nicht immer so einfach. Besonders, weil jeder Entwickler
den Standard ein wenig anders auslegt. :wink:

Das f�ngt schon mit der Zeichenkodierung an, da benutzen
viele Programme nur ANSI, dass ausdr�cklich unzul�ssig ist.

Unzul�ssig? Wieso unzul�ssig, da ist doch nichts verbotenes dran! ;�)

Dazu ist ANSI ist doch f�r fast alle F�lle mehr als ausreichend. Und
sogar mit PAF kann man einen Datenbestand in diesem Format sichern.

Sch�nen Gru�

Michael

Michael Suhr wrote:

Dazu ist ANSI ist doch für fast alle Fälle mehr als ausreichend

Keinsesfalls!
Versuch mal eine Genealogie mit französischen und polnischen/tschechischen Namen in ANSI zu exportieren. Da ANSI nur ein Codeage nutzen kann (und die nicht mal angegeben werden kann) führt das mit Sicherheit zu falschen Zeichen.

MfG, Metti.

Dazu ist ANSI ist doch f�r fast alle F�lle mehr als ausreichend

Keinsesfalls!
Versuch mal eine Genealogie mit franz�sischen und
polnischen/tschechischen Namen in ANSI zu exportieren. Da ANSI nur
ein Codeage nutzen kann (und die nicht mal angegeben werden kann) f�hrt
das mit Sicherheit zu falschen Zeichen.

Hhm, und wie bekommen denn die Franzosen, zum Beispiel, die
nicht-ANSI - Zeichen in ihren Rechner rein?

Sch�nen Gru�

Michael

Moin Michael Suhr,

zur Mail vom Fri, 1 Jun 2007 17:49:27 +0200:

Hhm, und wie bekommen denn die Franzosen, zum Beispiel, die
nicht-ANSI - Zeichen in ihren Rechner rein?

Es gibt westeurop�ische und osteurop�ische Sonderzeichen - unter Windows
sind die f�r sich je nach eingestellter Codepage kein Problem. Es geht nur
nicht beides gleichzeitig.

Gru�
Gerd (Schmerse)

Hi Gerd,

danke Dir f�r Deine erkl�renden Worte. :slight_smile:
Das heisst also, wenn ich Dich recht verstehe, dass ein Zeichen im
gleichen L�ndercode nat�rlich auch immer richtig dargestellt wird, ja?

Also bei mir auf dem Rechner ist das Zeichen #128 das "�" und auf
allen anderen Rechnern, die einen gleichen L�ndercode haben, auch.
Logo.

Jetzt habe ich das so verstanden, dass die meisten Rechner in der
westlichen Welt mit der "Microsoft Windows Codepage 1252",
eben diesen besagten Ansi - Zeichensatz, laufen. Und da ist ja denn
immer der Fall gegeben, dass die Zeichen sowohl hier, als in den
Niederlanden, als in England und in Frankreich gleich sind bzw.
gleich angezeigt werden.

Nat�rlich, wenn einer Vorfahren in Japan, China oder sonstwo hat,
da gibt es in der Anzeige Probleme. Kyrillische Schrift ebenso, klaro.

Nur, wer hat dies wirklich in seiner Familie? Wieviele Prozent der
Anwender verstehen diese Problematik �berhaupt?! Und, nur mal
f�r mich, wurden die Kirchenb�cher der christliche Welt nicht seit
ca. 1550 in latinischer Schrift gef�hrt, so dass es diese Sonderzeichen
aus fremden L�ndern ohnehin kaum geben kann?!

Also, bevor mich hier jetzt einige engagierte Genealogiefreunde
fressen m�chten, ich kann das Anliegen mit der exakten Schreibweise
verstehen. Allerdings habe ich hier keine GedCom - Datei, in der
sich allzuviele Zeichen befinden, die ich nicht nach Ansi wandeln kann.
Hoch- und tiefgestellte Anf�hrungszeichen sind beinahe der GAU. :wink:

Einen sch�nen Gru� aus Kreuzau

Michael

Moin Michael Suhr,

zur Mail vom Fri, 1 Jun 2007 19:22:00 +0200:

Nat�rlich, wenn einer Vorfahren in Japan, China oder sonstwo hat,
da gibt es in der Anzeige Probleme. Kyrillische Schrift ebenso, klaro.

Lies einfach meine Mail noch einmal...
ich schrieb "westeurop�ische und osteurop�ische" gehen nicht gleichzeitig -
Du kannst mit einem 8-bit-Zeichensatz unter Windows nicht ein �n und ein ~n
(Akzent und Tilde hier absichtlich getrennt geschrieben) gleichzeitig
verwenden; und das kann bei europ�ischen Verwandten durchaus vorkommen, da
mu� man kein Japanisch oder Kyrillisch bem�hen.

Gru�
Gerd (Schmerse)

Hallo,

an die Zeichensatzproblematik gelangt man schon, wenn man in der Genealogie
Personen aus den früheren deutschen Ostgebieten hat und bei den vorkommenden
Geburtsorten usw. nicht nur die alten deutschen Namen, sondern auch die
heutigen (tschechischen, polnischen...) Ortsnamen speichern möchte.

Ganz zu schweigen von den Weltkriegs-Sterbeorten in Rußland; die Umschriften
in lateinischen Buchstaben variieren je nach Quelle mehr oder weniger
deutlich; letztendlich würde es wohl nur in kyrillischer Schrift eindeutig
sein... Da hilft nur noch Unicode bzw. UTF-8. Falls vom jeweiligen
Ahnenprogramm unterstützt.

Grüße
Ulrich Kretschmer

Gerd Schmerse wrote:

Es gibt westeuropäische und osteuropäische Sonderzeichen - unter Windows
sind die für sich je nach eingestellter Codepage kein Problem. Es geht nur
nicht beides gleichzeitig.

Das meinte ich. Leider hält sich die Verwandschaft nicht an die ANSI-Beschränkung :wink:

MfG, Metti.

Michael Suhr wrote:

Natürlich, wenn einer Vorfahren in Japan, China oder sonstwo hat,
da gibt es in der Anzeige Probleme. Kyrillische Schrift ebenso, klaro.

Nur, wer hat dies wirklich in seiner Familie? Wieviele Prozent der
Anwender verstehen diese Problematik überhaupt?!

100% der Anwender mit kulturell unterschiedlichen Verwandten haben das Problem.
Eigentlich ist es ja nicht einmal ein Problem. Alle aktuellen Betriebssysteme der letzen Jahre unterstützen mut Unicode die Problemlose Nutzung aller Zeichen und Gedcom sieht Unicode ebenfalls vor.

Lediglich einige Programme/Programmierer machen es sich zu leicht.

Aber man hat ja die Wahl ...

MfG, Metti.

Hallo, Metti!

100% der Anwender mit kulturell unterschiedlichen Verwandten haben das Problem.

Das klingt mir etwas zu dramatisch.
Wenn man davon ausgeht, dass eine Genealogiesoftware, die es nur mit einer deutschen Benutzeroberfl�che gibt, vorrangig von Anwendern aus dem deutschsprachigen Raum benutzt wird, dann relativiert sich der Bedarf an osteurop�ischen Sonderzeichen doch stark (ich will ja nicht behaupten, dass es den nicht gibt).

Eigentlich ist es ja nicht einmal ein Problem. Alle aktuellen Betriebssysteme der letzen Jahre unterst�tzen mut Unicode die Problemlose Nutzung aller Zeichen und Gedcom sieht Unicode ebenfalls vor.

Nicht die Betriebssysteme sind das Problem, sondern die Programmiersprachen. Borland hat es z.B. �ber die Jahre nicht hingekriegt eine Unicode-Unterst�tzung zu liefern. Wer mit Borlands Programmiersprachen arbeitet (Delphi oder C++ Builder) kann das nur mit wesentlich h�herem Aufwand und Programmkomponenten von Drittanbietern erreichen.

Lediglich einige Programme/Programmierer machen es sich zu leicht.

Es ist immer eine Sache der Priorit�tensetzung.
Ich habe �ber die letzten Jahre Hunderte von Anwenderanfragen erhalten, von denen sich gerade mal eine Handvoll auf Unicode bzw. Unterst�tzung von osteurop�ische Sonderzeichen beziehen.

Aber man hat ja die Wahl ...

Klar hat man ... :wink:

Kennt jemand vielleicht zuf�llig folgende Umfrage ...

http://forum.ahnenforschung.net/thread.php?threadid=2360

Nat�rlich absolut nicht repr�sentativ. Soll nur zeigen, dass die reinen ANSI-Programme in der Anwendergunst dennoch hohe Beliebtheit genie�en.

Ich gehe aber dennoch davon aus, dass diejenigen Programme, die derzeit noch aktiv weiterentwickelt werden fr�her oder sp�ter auch eine Unicode-Unterst�tzung bieten werden (selbst Ahnenblatt).
F�r Ages! ist meines Wissens da auch schon etwas in Planung (stand auf der Ages-Homepage).

Gru�, Dirk.

Nur, wer hat dies wirklich in seiner Familie? Wieviele Prozent der
Anwender verstehen diese Problematik �berhaupt?!

100% der Anwender mit kulturell unterschiedlichen Verwandten
haben das Problem.

:wink:
Das ist ja eine Antwort. Fast so, als ob ich fragen w�rde, wieviel Prozent
der Weltbev�lkerung Gene f�r eine dunkle Hautfarbe in sich tr�gen und
die Antwort bek�me : Alle, also 100% von denen, die Verwandte
in Afrika haben. :�>

Sch�nen Gru�

Michael Suhr

Liebe Forscherfreunde,
für diese Nachricht habe ich als Format UTF-8 gewählt, um das Problem überhaupt anschaulich machen zu können.

Das klingt mir etwas zu dramatisch.
Wenn man davon ausgeht, dass eine Genealogiesoftware, die es
nur mit einer deutschen Benutzeroberfläche gibt, vorrangig von
Anwendern aus dem deutschsprachigen Raum benutzt wird, dann
relativiert sich der Bedarf an osteuropäischen Sonderzeichen doch
stark (ich will ja nicht behaupten, dass es den nicht gibt).

Auch Deutsch hat sich im Laufe der Zeit verändert. Als Beispiel nehme ich mal das berühmt-berüchtigte "ʃs"-Problem. Man hat sich in der Genealogie darauf geeinigt, diese Buchstabenkombination als "hs" zu lesen und mit "ß" zu transkribieren. Die Standesbeamten haben dann noch eins draufgesetzt und "ss" daraus gemacht. Damit ist man bei US-ASCII (dem kleinsten gemeinsamen Nenner) angelangt.
Mit "ʃ" ist aber oftmals (nie?) kein "h", sondern der kleine lateinische Buchstabe "esh" (U+283) gemeint und aus Oberbrörsch wird so Oberbörß =>Oberbörss (hat der Schreiber gelispelt?), aus Eich(ser) wird Eßer => Esser (Äßer = Achsenmacher?) oder aus Booschler wird in Polen Bussler. usw. usw.

In PAF, das schon lange Zeit UTF-8 unterstützte kann man diese Entwicklung der Namensschreibweise wunderbar detailliert darstellen. Wenn nötig sogar die Schreibweise eines aus der Pfalz in die Ukraine ausgewanderten Boos, der letztendlich in Nordamerika gelandet ist.

Wenn man dies betrachtet, ist kein Rätsel mehr, warum die Amerikaner so große Schwierigkeiten mit ihrer Genealogie haben.

Die Unterstützung von Unicode ist aus meiner Sicht ein absolutes muß. Zumal das bei Beginn einer Programmentwicklung eigentlich kein Problem sein sollte. Aus ähnlichem Grund sollte meiner Ansicht nach auch die Einbindung ("linage-linked") benutzerdefinierter Ereignisse berücksichtigt werden.

Schöne Grüße aus Landsberg am Lech,

Reiner (Kerp)

Dirk Böttcher wrote:

100% der Anwender mit kulturell unterschiedlichen Verwandten haben das Problem.

Das klingt mir etwas zu dramatisch.
Wenn man davon ausgeht, dass eine Genealogiesoftware, die es nur mit einer deutschen Benutzeroberfläche gibt, vorrangig von Anwendern aus dem deutschsprachigen Raum benutzt wird, dann relativiert sich der Bedarf an osteuropäischen Sonderzeichen doch stark (ich will ja nicht behaupten, dass es den nicht gibt).

Nein. Nahezu jeder hat Vorfahren im 2. Weltkrieg verloren. Nicht wenige fielen in Orten mit osteuropäischen Sonderzeichen. Auch die vielen Vertreibenen aus den ehemaligen Ostgebieten bringen diese Probleme.

Nicht die Betriebssysteme sind das Problem, sondern die Programmiersprachen. Borland hat es z.B. über die Jahre nicht hingekriegt eine Unicode-Unterstützung zu liefern. Wer mit Borlands Programmiersprachen arbeitet (Delphi oder C++ Builder) kann das nur mit wesentlich höherem Aufwand und Programmkomponenten von Drittanbietern erreichen.

Das zeigt mir, dass es prinzipiell geht. Man muss es nur tun.
Ich akzeptiere durchaus, dass es Programmierer gibt, deren Anwender damit zufrieden sind. Nicht korrekt halte ich aber das Vorgehen, beim Gedcomexport den Standard zu ignorieren und mit ANSI zu exportieren.

Kennt jemand vielleicht zufällig folgende Umfrage ...

http://forum.ahnenforschung.net/thread.php?threadid=2360

Natürlich absolut nicht repräsentativ. Soll nur zeigen, dass die reinen ANSI-Programme in der Anwendergunst dennoch hohe Beliebtheit genießen.

Du widersprichst Dir.
Du gibst zu, das die Umfrage (nicht mal 190 Teilnehmer, möglicherweise nur deutschsprachig) nicht repräsentativ ist, baust darauf aber Deine These auf, dass "ANSI-Programme in der Anwendergunst dennoch hohe Beliebtheit genießen."

Da kann ich in der Mailingliste zu PAF eine solche Umfrage stellen und das Gegenteil behaupten. Bei deutlich größerer Teilnahme.

Ich gehe aber dennoch davon aus, dass diejenigen Programme, die derzeit noch aktiv weiterentwickelt werden früher oder später auch eine Unicode-Unterstützung bieten werden (selbst Ahnenblatt).
Für Ages! ist meines Wissens da auch schon etwas in Planung (stand auf der Ages-Homepage).

Ganz Deiner Meinung.
Wie oben schon geschrieben, mir geht es nicht um die Nutzung von ANSI sonder um den Gedcomexport damit.

MfG, Metti.