Datenbank für Ortsfamilienbücher

Die Datenbank für Ortsfamilienbücher mit über 4.400 verzeichneten OFB gibt es bereits: Kategorie:Ortsfamilienbuch – GenWiki

Wir arbeiten daran, dass man noch besser darin recherchieren kann. Für Auswertungen (z.B. für welche Regionen und Zeiten es bereits eine gute Abdeckung mit OFB gibt) ist die Zusammenstellung im GenWiki noch nicht wirklich zu gebrauchen.

Schöne Grüße
Jesper (Zedlitz)

3 Likes

Wenn es dir „nur“ um eine Liste geht, gäbe es auch noch die entsprechende GenWiki-Kategorie und die https://ortsfamilienbuecher.news/

Viele Genealogie-Angebote gäbe es vermutlich gar nicht, wenn man damit nicht etwas verdienen oder zumindest seine Kosten decken könnte. Das gilt für Ancestry und MyHeritage, aber teilweise eben auch für OFB-Autoren. Sogar die tollen Angebote von Compgen kosten einiges an Infrastruktur und werden (ausschließlich?) durch die Mitgliedsbeiträge finanziert.

Die Standesämter verlangen m.W. nur für Recherleistungen nur einen Stundenlohn für Rechercheleistung. Kopien klar benannter Akte bekam ich bisher eigentlich immer zum Festpreis von ca. 10 EUR. Der erwähnte Stundenlohn von 60 EUR liegt m.E. jetzt auch nicht so weit von den Stundensätzen für KFZ-Werkstatt oder andere Handwerker entfernt.

Gruß
Flo

Die Sache ist denn doch etwas anders. Bei Familysearch wird in der Regel ehrenamtlich gearbeitet, und nur die wenigsten erhalten einen Arbeitslohn. Famiilysearch wird von den Zehntengeldern der Mitglieder der angegliederten Kirche finanziert und arbeitet gemeinnützig, kauft Copyrights auf, nicht um des Gewinns wegen, der möglicherweise erzielbar wäre, nein. Sondern und alles Erworbene allen Menschen kostenlos zugänglich machen zu können. Dass MyHereitage gewinnnorientiert arbeitet, ist ja niichts Neues. Ich finde, die Kosten bei Ancestry halten sich sehr im Rahmen. Das KANN man sich leisten.

Ja, es ist wahr: jeder Handwerker verlangt diesen Stundensatz. Das ist nicht mal die Schuld des Handwerkers, der in der Regel eben genau zu den Geringverdienern gehört, die wenn sie selbst handwerkliche Hilfe benötrigen, ebenso unverhältnismäßig abgezockt werden.

1 Like

Das gilt auch für die Mitmach-Projekte bei Compgen.

3 Likes

Hallo,

[Bettina_Siebert] Bettina_Siebert
https://discourse.genealogy.net/u/bettina_siebert
3. November

Die Sache ist denn doch etwas anders. Bei Familysearch wird in der
Regel ehrenamtlich gearbeitet, und nur die wenigsten erhalten einen
Arbeitslohn.

das geht doch etwas anders: Die Arbeiten bei FamilySearch sind in der
Regel mit der Religion an sich verbunden, denn jedes Mitglied ist
verpflichtet, seine Vorfahren in der Religion zu siegeln, selbst wenn
sie schon hunderte Jahren tot sind. Daher wird alles gesammelt, um
diesem Zweck zu dienen.
Die Arbeiten werden von Mitgliedern durchgeführt, die ihr verpflichtetes
Arbeitsjahr ableisten. Als ich in Salt Lake City im dortigen
Familiencenter recherchiert habe, habe ich dort etliche Deutsche
getroffen, die gerade dieses „Pflichtjahr“ ableisteten.

Famiilysearch wird von den Zehntengeldern der Mitglieder der
angegliederten Kirche finanziert und arbeitet gemeinnützig, kauft
Copyrights auf, nicht um des Gewinns wegen, der möglicherweise
erzielbar wäre, nein. Sondern und alles Erworbene allen Menschen
kostenlos zugänglich machen zu können. Dass MyHereitage
gewinnnorientiert arbeitet, ist ja niichts Neues. Ich finde, die
Kosten bei Ancestry halten sich sehr im Rahmen. Das KANN man sich leisten.

Selbst MyHeritage und Ancestry arbeiten mit Daten, die ihnen von
FamilySearch in Cooperationen zur Verfügung gestellt werden. Dafür dann
aber Geld zu verlangen ist Abzocke, zumal man sie bei FamlySearch ohne
Bezahlung bekommt.

2 Likes

Hallo Herr Dörry,

leider strotzt Ihre Mail nur so vor Fehlern.

Ja, Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (FamilySearch ist eine Organisation dieser Kirche) sind angehalten, ihre Vorfahren zu suchen und verschiedene heiligen Handlungen stellvertretend für die durchzuführen. Sie sind NICHT verpflichtet dazu, viele machen das auch nicht.

Diese Arbeiten werden von ganz normalen Kirchenmitgliedern durchgeführt. Es gibt kein verpflichtendes Arbeitsjahr in der Kirche. Wenn überhaupt gibt es freiwillige Mitarbeiter, die sich nach ihrer Rente intensiver engagieren möchten und sich persönlich melden, für einen bestimmten Zeitraum für verschiedene Zwecke tätig zu sein. Je nach Alter und Wunsch kann das zwischen 6 und 18 Monaten liegen (meine ich mich zu erinnern). In der Zeit machen die aber keine Familienforschung oder hacken Daten anderer Personen ein, sondern sie helfen anderen Forschern in Ihrer Suche, sofern sie sich für diesen Dienst entschieden haben.

Ein großer Teil der Daten wurde bei FamilySearch von Personen eingestellt, die NICHT Mitglied dieser Kirche sind. Einfach weil die ihre Daten öffentlich sehen wollen. Und die wählen dann FamilySearch aus entweder weil das kostenlos ist, oder weil denen die Oberfläche besser gefällt, oder warum auch immer.

FamilySearch stellt anderen Betreibern keine Daten zur Verfügung. Sondern es gibt Vereinbarungen, die einen gegenseitigen Zugriff auf die Daten zulassen. Wenn jemand eine gesuchte Person bei einem kostenpflichtigen Dienst findet, und dieser Treffer stammt aus den Daten von FamilySearch, wird das auch immer mit angezeigt. Und man ist dann ja frei diesen Eintrag kostenfrei direkt bei FamilySearch anzuschauen. Ebenso kann man auf FamilySearch aber auch Daten finden die in Bezahldiensten gespeichert sind. Ist halt auf Gegenseitigkeit. Ich vermute mal das diese Vereinbarungen eigentlich daher stammen das nicht mehrere Organisationen die gleichen Kirchenbücher o. ä. digitalisieren. Sondern das man sich da abstimmt um letztendlich mit geringstem Aufwand insgesamt üebr alle Dienste gesehen möglichst viele Daten zur Verfügung stellen zu können.

Jan Escholt

1 Like

Hallo,

denkt bitte nicht nur an die unentgeltliche Arbeitszeit der Mormonen. Die Server kosten auch einiges an Geld. Und in den „Vereinbarungen“ mit Ancestry & Co wird die Finanzierung der Server wohl auch irgendwie geregelt.

Und einige Daten aus DE sind mittlerweile nicht mehr kostenlos bei FS, seit die kommerziellen Anbieter die gegen Geld anbieten. So steht es dann wohl in deren Vertrag. Die sind ja auch nicht blöd.

Gruß,
AndreJ

1 Like