Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17)

Heute in der hiesigen Presse einen Artikel zu diesem Projekt entdeckt.

Wem es helfen möge:

http://www.vd17.de/index.php?category_id=1&article_id=1&clang=0

Suche:
Nieder-Schlesien: GÄNSERICH, Freund, Weiser, Staar
Sachsen (-Anhalt): WICHMANN, Seeger, Bismark, Schnee, Duhm, Garz, Hartmann

gaenserich.ahnen@gmail.com
info@gaenserich-grafik.de

Die Betreffzeile mag etwas eigenartig klingen. Ich arbeite derzeit, als
Ergaenzung zum Ortsfamilienbuch gedacht, an der Geschichte
der drei Orte Raetsch, Reumen und Wiesenthal. Dies beinhaltet die Zeit von 1300
bis 1946.

1) Ist jemand in der Liste im Besitz des Breslauischen Erzaehlers von 1806 und
kann mir zwei Fotos daraus zur Verfuegung stellen ?
   Herderinstitut und ein Antiquariat, welches das Buch angebietet, hatte ich
bereits kontaktiert. Entweder fehlen genau die von mir gesuchten
   Radierungen bzw. der Besitzer der Originale stellt aus prinzipiellen
Gruenden keine Fotos zur Verfuegung.

2) Zwei der drei Vertriebenenberichte, die mir freundlicherweise zur Verfuegung
gestellt wurden, erwaehnen einen Befehl aus dem letzten
    Kriegsjahr, dessen Logik sich mir nicht erschliesst:

    "Wir sind immer noch zu Hause, der Russe ist kurz vor Breslau. Dort haelt
die Front. Da kommt der Befehl, dass saemtliche
     Tiere, Kuehe, Pferde und Schweine auf die Strasse getrieben werden sollen.
Mit Stoecken werden die armen Tiere vorgejagt
     in Richtung Glatz, was unmoeglich ist."

     Kennt jemand in der Liste den Hintergrund dieses Befehles?

mit freundlichen Gruessen aus Los Angeles

Juergen Wolf

Sehr geehrter Herr Wolf,

DER BRESLAUISCHE ERZAEHLER 1806 scheint in der Martin-Opitz-Bibl. Herne vorhanden, allerdings nicht ausleihbar (Sign.: Fi 306 R).

Freundliche Gr��e
Ulrich Zigan

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Hallo J�rgen Wolf:

Zwei der drei Vertriebenenberichte, die mir freundlicherweise zur Verfuegung
gestellt wurden, erwaehnen einen Befehl aus dem letzten
Kriegsjahr, dessen Logik sich mir nicht erschliesst:

     "Wir sind immer noch zu Hause, der Russe ist kurz vor Breslau. Dort haelt
die Front. Da kommt der Befehl, dass saemtliche
      Tiere, Kuehe, Pferde und Schweine auf die Strasse getrieben werden sollen.
Mit Stoecken werden die armen Tiere vorgejagt
      in Richtung Glatz, was unmoeglich ist."

      Kennt jemand in der Liste den Hintergrund dieses Befehles?

Ich gehe davon aus, dass dieser Befehl aus dem Januar 1945
stammt. Das Vieh sollte NICHT dem Feind in die H�nde fallen,
es sollte den knappen deutschen Reserven erhalten werden.

Mit freundlichen Gr��en nach Los Angeles

Claus Christoph

Obwohl viele Jahre vorbei sind, und ich das alles nicht erlebt habe, diesen
Befehl zu lesen tut irgendwie weh. Was die Leute alles erleben mussten...
Mir hat man eine Tante erzählt, dass ein Raschke in Niederschlesien, der
Bürgermeister war von den Russen hingerichtet wurde, und dass er der Vetter
von meinem Vater war.
Ich suche schon seit Jahren nach meinen Vorfahren zwischen Liegenitz,
Breslau, Sirgwitz und Hohlstein (kreis Löwenberg), aber es klappt einfach
nicht. Es ist, als hätte meine Familie nie existiert.

Grüsse

Karin Raschke

Hallo Karin Raschke,
ich habe soeben die Mail gelesen und möchte Ihnen mitteilen, dass ich bei
meinen Vorfahren einige Personen mit dem Namen RASCHKE habe.
Diese kommen u.a. aus Herrndorf im Kreis Glogau.
Bei Interesse senden Sie mir bitte eine Mail an dkarschunke@online.de

Suche weiterhin alles zu KARSCHUNKE und auch zu Kunzendorf im Kreis Glogau!
Vielen Dank!

Dieter Karschunke

Liebe Karin (Raschke)

(Es ist, als hätte meine Familie nie existiert.)
So haben wohl viele unserer Mitstreiter und Artgenossen zu tun.
Ja., mann glaubt es kaum,
Doch die Bereitschaft der Mitstreiter ist sehr wichtig.
Ich hoffe es bleibt noch so die nächsten 100 Jahren.
Viele Grüße
Klaus (Ruffert(

-----Original-Nachricht-----

Liebe Freunde,
das habe ich alle miterlebt/gesehen. Mit den zurückziehenden deutschen Truppen, dabei auch teilweise Truppen der Vlasov Einheiten (russische Hilfswillige) kamen zum Schluss eine Herde von Rindern mit Landbevölkerung, man sagte aus Weissrussland.

Alles ging durch Friedland in Richtung Merkelsdorf in der Tschechei. Einige Tage später kam die deutsche Wehrmacht mit den Vlasov-Truppen als Kriegsgefangene der Roten Armee zurück. Sie wurden von den Amerikanern den Russen übergeben.
Näheres in der www.boehm-chronik"com unter Erlebte Heimatgeschichte.

Ich schreibe es jetzt von der Playa Norte auf der Isla Mujeres (mex. Karibik). Hier habe ich vor 55 Jahren (1959) meine Frau kennengelernt und machen nun jedes Jahr unseren vorweihnachtlichen Urlaub.

Herzliche Grüsse
Guenter Boehm (*1939. Friedland, Kreis Waldenburg in Schlesien)