Seite 13 Kinder aus Ostpreußen, die ihre Angehörigen suchen
Immer noch gibt es, zehn Jahre nach der Vertreibung aus der Heimat, tausende von ostpreußischen Kindern, die ihre Angehörigen suchen. Wir bitten unsere Landsleute, die unter dieser Rubrik veröffentlichten Namen sorgfältig zu lesen. Jeder Hinweis kann zur Wiederauffindung der Gesuchten beitragen.
1. Aus Ablienen, Kreis Gerdauen, sucht Edith Kasenze, geb. 1937 in Ablienen, ihre Eltern und ihre Geschwister Gerhard, Käthe und Elfriede Kasenze.
2. Aus Allenstein, ehemalige Straße der SA 33, sucht Margarete Turowski, geb. 1940, ihren Vater August Turowski und ihre Schwester Maria Turowski, geb. am 02.02.1933
3. Aus Bartenhof, Kreis Wehlau, sucht Brigitte Schneider, geb. am 28.08.1935 in Bartenhof, ihre Eltern Gustav Schneider, geb. 1914, und Johanna Schneider, geb. Kossak, geb. etwa 1910, ihre Geschwister: Fritz Schneider, geb. am 25.07.1938; Gertrud Schneider, geb. am 08.01.1940; ihre Großeltern, Hermann Schneider, geb. etwa 1894; Maria Schneider, geb. etwa 1894; und ihre Tante: Gertrud Schneider, geb. etwa 1919, aus Königsberg, Karschauer Straße 51
4. Aus Braunsberg sucht Dorothea Pohl, geb. am 08.08.1941, ihre Mutter Margarete Pohl
5. Aus Gerdauen, sucht Manfred Kirchhoff, geb. am 21.05.1942 in Gerdauen, seinen Vater Ernst-Paul Kirchhoff, geb. am 16.04.1899
6. Aus Gerdauen, sucht Hans-Joachim Schulze, geb. am 25.06.1943 in Berlin, seine Angehörigen.
7. Aus Groß-Gözhöfen, Kreis Memel, sucht Hildegard Irene Zimmermann, geb. am 22.09.1935, ihre Großeltern, Hermann Blitz, geb. am 24.07.1890 und Anna Blitz, geb. am 24.07.1890
8. Aus Königsberg, Sternwartstraße 68, sucht Werner Bohl, geb. am 05.09.1937, seine Angehörigen
9. Aus Königsberg, sucht Wolfgang Neubacher, geb. am 15.07.1938, seine Großmutter, Helen Neubacher, geb. etwa 1894
10. Aus Königsberg-Schichau, suchen die Zwillinge Annemarie und Renate Schönwald, geb. am 08.09.1937, Unterhaberberg, ihre Mutter, Elsbeth Schönwald, geb. etwa 1902
11. Aus Königsberg, sucht Eva-Maria Wohlgemuth, geb. am 25.04.1944, ihre Mutter Irmgard Wohlgemuth, geb. am 10.10.1906. Frau Wohlgemuth soll Geschäftsinhaberin (Kolonialwaren) gewesen sein und zuletzt in Königsberg-Juditten, Hammerweg 102a, gewohnt haben. Ihr Geschäft soll sich zuerst in Königsberg, Am Fließ 7, und spter (nach der Ausbombung) in der Poststraße befunden haben.
12. Aus Labiau, Hans Laschinski sucht Annemarie Beutler, geb. am 23.09.1936 in Insterburg, ihren Vetter Roland Gerlach, geb. am 06.07.1935, und ihre Tante Erna Waschnick, geschiedene Gerlach, geb. am 09.03.1910
13. Aus Labiau-Bulbeckshöfchen, Kreis Labiau, sucht Renate Schmidtke, geb. am 11.07.1938 in Labiau, ihre Mutter, Anna Schmidtke, geb. am 28.05.1914
14. Aus Löwenstein, Kreis Gerdauen, sucht Wolfgang Krause, geb. am 21.09.1935 in Löwenstein, seine Mutter Helene Krause.
15. Aus Ludwigshöhe, Kreis Gerdauen, suchen Siegfried Schwemmer, geb. am 28.10.1938 in Momehnen, und Gerhard Schwemmer, geb. am 28.10.1941 in Momehnen, ihren Vater, Gustav Schwemmer, geb. am 03.02.1907
16. Aus Lyck, sucht Ruth Kerling, geb. am 09.01.1935 in Insterburg, ihre Mutter, Helene Schiffkows, geb. Kerling
17. Aus Lyck, Forstamt, sucht Uwe Schmidt, geb. am 22.12.1939, seinen Vater, Klaus Schmidt, geb. am 11.06.1906
18. Aus Millenberg, Kreis Braunsberg, suchen Gabriele Klaffke, geb. am 01.02.1935, und Ursula Klaffke, geb. am 02.04.1937, ihren Vater, Eduard Klaffke, geb. am 22.04.1900
19. Aus Paulen, Kreis Braunsberg, suchen Rudolf Braun, geb. am 22.03.1933 in Paulen, und Alfons Braun, geb. am 06.09.1938 in Paulen, ihren Vater, Rudolf Braun
20. Aus Pobethen, Kreis Samland, sucht Lieselotte Böhm, geb. am 22.08.1938 in Königsberg, ihre Mutter, Meta Böhm, geb. Baumgardt, geb. 1896
21. Aus Pörschkau, Kreis Allenstein, sucht Georg Penquitt, geb. am 29.11.1943 in Alt-Kockendorf, seinen Vater, Hugo Eduard Penquitt, geb. am 11.02.1900
22. Aus Schuster, Kreis Tilsit, sucht Horst Ziere, geb. am 01.08.1938, seine Angehörigen
23. Aus Waldwinkel, Kreis Labiau, sucht Anna Knoll, geb. am 30.06.1936 in Waldwinkel, ihren Vater, Josef Knoll, geb. am 25.01.1903. Der Vater war zuletzt beschäftigt beim Oberforstamt Pfeil, Kreis Labiau
24. Aus Wartenburg, Kreis Allenstein, sucht Reinhard Peisler, geb. am 18.07.1937 in Seestadt Rostock, seine Mutter, Wanda Peisler
25. Aus Wewerischken, Kreis Memel, sucht Bärbel Lilli Lampsatis, geb. am 24.12.1942, ihren Vater, Martin Lampsatis
Seite 13 Kinder, die gesucht werden
1. Aus Hermsdorf, Kreis Heiligenbeil, wird gesucht, Christel Heinrich, geb. am 26.09.1934, von ihrem Vater, Fritz Heinrich, geb. am 24.09.1908 in Hermsdorf. Nach dem Tod der Mutter, im Februar 1947, ist Christel Heinrich gemeinsam mit Frau Emilie Thal nach Litauen gegangen. Zwischen Kaunas und Schaulen ging Christel Heinrich verloren und wird seitdem vermisst.
2. Aus Preußenhof, Post Weidenau, Kreis Tilsit, werden gesucht: Reinhold Naujoks, geb. 1943, und seine Mutter, Ella Naujoks, geb. Böttcher, geb. 1915, von der Tante des Kindes, Frau Hedwig Kallnischkies. Frau Ella Naujoks und ihr Sohn kamen auf der Flucht bis Friedrichstein, Samland. In ihrer Begleitung befand sich die Mutter und Großmutter, Frau Szaguhn aus Pakamonen, Kreis Heydekrug. Bis November 1945 soll Frau Naujoks noch in Freidrichstein gewesen sein. Sie wurde dort von einem Mädchen entbunden.
3. Gesucht wird das Kind Georg Paul Fox, geb. 1944. Georg Paul Fox lag in einem Kinderwagen, der beschriftet war mit Maria Scheiba, Sensburg, und auf einem Flüchtlingswagen stand. In dem Kinderwagen befanden sich auch noch Wertpapiere, auf diesen Namen lautend, etwa dreieinhalb Meter schwarzer Stoff, Frauenbekleidung und eine Milchflasche, Jenaer Glas. Das Kind ging verloren am 28.01.1945, während eines feindlichen Beschusses, in Bischofstein, Kreis Rößel. Auskunft könnte ein Bauer geben, der aus der Nähe von Lyck oder Lötzen stammt und der einen Franzosen Andreas beschäftigte. Dieser Andreas befand sich ebenfalls am 28.01.1945 auf dem Flüchtlingswagen.
Seite 14 Wir gratulieren
Zum 92. Geburtstag
Am 18. Oktober 1955, der Hegemeisterwitwe Emma Behnfeldt, geb. Berlin, aus Allenstein, Luisenstraße 4, jetzt in der sowjetisch besetzten Zone bei ihrer ältesten Tochter. Sie ist durch ihre jüngste Tochter, Irene Haupt, Münster, Bernhardstraße 3, zu erreichen
Zum 88. Geburtstag
Am 25. Oktober 1955, dem Postsekretär i. R. Fritz Ball, aus Königsberg, Aweider Allee 71. Er ist durch seinen Sohn, Rechtsanwalt Dr. Ball, Kleve, Rheinland, Tiergartenstraße 60, zu erreichen
Zum 87. Geburtstag
Am 23. Oktober 1955, Frau Ida Stirneit, geb. Gerull, aus Kuckerneese, Kreis Elchniederung. Sie wohnt mit ihrem Ehemann, dem Postbeamten i. R. Georg Stirneit, in Langendamm über Varel, Bezirk Bremen
Zum 86. Geburtstag
Am 19. Oktober 1955, der Witwe, Anna Bellmann, geb. Plutat, aus Girschunen, Kreis Tilsit-Ragnit. Sie wohnt seit Oktober 1954 bei ihrer Tochter, Anna Becker, Iserlohn, Westfalen, Wasserstraße II
Zum 85. Geburtstag
Am 20. Oktober 1955, der Witwe, Friederike Sandau, geb. Weißfuß, aus Wehlau, Grabenstraße 27. Sie kam erst 1948 aus der Heimat und wohnt jetzt bei ihrem Sohn, Hans in (20a) Fasanenhof über Warber bei Bückeburg
Am 24. Oktober 1955, der Witwe, Charlotte Malonek aus Paulsgut, Kreis Osterode, jetzt bei ihrer Tochter, Martel Seehafer in Dortmund, Borsingstraße 43
Am 25. Oktober 1955, dem Bauern, Albert Goetzke, aus Buttenhagen, Kreis Elchniederung, jetzt bei seiner Tochter, Ida Janz in Hahausen über Seesen am Harz
Am 27. Oktober 1955, der Witwe, Auguste Philipp, geb. Schröder, aus Schloßberg, jetzt Braunschweig, Klagenfurter Straße 13
Zum 84. Geburtstag
Am 26. Oktober 1955, dem Tischlermeister i. R. Gustav Marschall, aus Labiau, jetzt in Meyerdamm, Bezirk Bremen
Zum 82. Geburtstag
Am 15. Oktober 1955, Landsmann Ernst Hein. Er wurde in Tolks bei Bartenstein geboren, wo er bis zu seiner Ausweisung 1947 lebte. Bald nach dem Ersten Weltkrieg wurde er dort Kämmerer. In treuer Pflichterfüllung versuchte er, auch nach dem Einmarsch der Russen 1945 und dann unter der Besetzung durch die Polen Tolks zu bewirtschaften und zu erhalten. Landsmann Hein ist durch Hubert Pox, Porz-Heumar, Bezirk Köln, Forststraße 60, zu erreichen
Am 20. Oktober 1955, der Witwe, Justine Stein, geb. Balzer, aus Petricken, Kreis Labiau, jetzt bei ihrer jüngsten Tochter, Frida Dudßus in (20b) Salzgitter-Bad, Braunschweiger Straße 106
Zum 81. Geburtstag
Frau Marie Ehrich aus Löpen, Kreis Mohrungen, jetzt bei ihrer Tochter, Frida Mattern, in Dennweiler-Frohnbach, Kreis Kusel, Pfalz
Am 17. Oktober 1955, der Konrektorwitwe, Marie Jäger, geb. Mrowka, aus Prostken, Kreis Lyck. Gegenwärtig wohnt sie in Berlin-Neukölln, Gretelstraße 18
Am 17. Oktober 1955, dem Altbauern Ludwig Leipski, aus Neudorf, Kreis Osterode, jetzt in Rosche 7, Kreis Uelzen, Hannover
Am 21. Oktober 1955, dem Altbauern August Warm, aus Prätlack, Kreis Gerdauen. Er wohnt mit seiner Ehefrau bei seinem Sohn Leo in (17b) Erzingen, Kreis Waldshut, Baden, Steinbuckstraße
Am 26. Oktober 1955, dem Altbauern Albert Kahl, aus Seligenfeld, Kreis Königsberg. Er wohnt mit seiner Ehefrau, Anna, geb. Baß, in Brackel, Kreis Harburg
Zum 80. Geburtstag
Am 13. Oktober 1955, Frau Lina Neumann, geb. Rusch, aus Gumbinnen, Gartenstraße, die mit ihrem Mann, Lokomotivführer i. R. Neumann, jetzt in Berlin N 65, Müllerstraße 92, wohnt
Am 15. Oktober 1955, Frau Helene Schibilla, aus Buddern, Kreis Angerburg, jetzt in Dortmund-Hombruch, Harkortstraße 110
Am 15. Oktober 1955, dem Stellmachermeister, Franz Höchst, aus Schanzenort, Kreis Ebenrode, jetzt bei seiner jüngsten Tochter, Margarete May in Isingdorf Nr. 56, Kreis Halle, Westf., über Bielefeld II
Am 28. Oktober 1955, Frau Auguste Paulat-Bungies, aus Tilsit, zuletzt Kurzer Gang 5, jetzt in Schwarzenbruck, Kreis Nürnberg, Altersheim
Am 28. Oktober 1955, Frau Auguste Holzki, geb. Motzkau, aus Schwanies, Kreis Heiligenbeil, jetzt in Großelbe 65 über Ringelheim im Harz
Am 29. Oktober 1955, der Witwe, Therese Karsubke, geb. Godau, aus Königsberg-Kalthof, Hermann-Göring-Straße 124, jetzt bei ihrer Tochter, Gertrud in Einbeck, Hannover, Schützenstraße 30 E
Zum 75. Geburtstag
Ohne Datum. Landsmann Otto Pracejus, aus Geierswalde, jetzt in Leer, Ostfriesland, Bavinkstraße 8, und (auch ohne Datum) Emil Schulz, aus Osterode, jetzt in Berlin-Heiligensee, Henningsdorfer Straße 132 Bh. 90. Beide Jubilare, die auch in der heimat sehr geachtet waren, stellten sich selbstlos der landsmannschaftlichen Arbeit ihres Heimatkreises Osterode zur Verfügung. Die Kreisvertretung Osterode gratuliert in dankbarer Anerkennung der geleisteten Arbeit.
Am 13. Oktober 1955, Frau Emma Fink, geb. Ebner, aus Podschohnen, Kreis Stallupönen, jetzt in Hannover, Am Emmerberg 5
Am 24. Oktober 1955, Frau Liena Possienke, geb. Nass, aus Neuendorf, Kreis Fischhausen, jetzt in Nürtingen, Kreis Reutlingen, Lammstraße 18
Am 27. Okotber 1955, dem Steinsetzmeister und Tiefbauunternehmer Johann Zielinski, aus Königsberg, Viehmarkt 7, jetzt in Lübeck, Travemünder Allee 4a
Am 28. Oktober 1955, dem Volks- und Landwirt, Max Mattfeldt, aus Grallau, Kreis Neidenburg, jetzt in Elmshorn, Holstein, Ansgarstraße 36
Am 28. Oktober 1955, Frau Anna Wunder, geb. Borchert, aus Seeburg. Sie wohnt mit ihrem Ehemann, dem Gendarmeriemeister i. R. Josef Wunder, in Lensahn, Ostholstein, Bredenfeldstraße 12
Am 29. Oktober 1955, Frau Anna Ebelt, geb. Rischel, aus Tapiau, Königsberger Straße 31, jetzt in Bad Kreuznach, Baumstraße, Pensionat Wilhelm
Am 30. Oktober 1955, der Bahnhofsvorsteherwitwe, Wilhelmine Skalden, geb. Urbat, aus Bischofsburg, jetzt in Duisburg-Niederroh
Am 30. Oktober 1955, Frau Berta Hagelmoser, aus Insterburg, jetzt in Heide, Holstein, Landweg 68
Seite 14 Hohe Ehrung für, Elchvater Weber, Kastaunen
Der Verein der Jäger des Dillkreises, Hessen ernannte Forstamtmann i. R. Heinrich Weber, früher Oberförsterei Kastaunen, Ostpreußen, jetzt wohnhaft Frohnhausen, Dillkreis, anlässlich seines 80. Geburtstages am 30. September 1955, zu seinem Ehrenmitglied. Diese Ehrung, so betonte der Vorsitzende des Vereins, werde ihm wegen seiner großen Verdienste um die Bestrebungen des Deutschen Jagdschutzverbandes zuteil. Außerdem wurde Weber das neugeschaffene Hegeabzeichen des DJV verliehen. Diese Ehrung nahm der Hauptgeschäftsführer des DJV, Scherping, vor. Er sagte u. a.: Dieses Abzeichen solle eine seltene Auszeichnung bleiben. Forstamtmann Weber habe sich aber um die Hege und Pflege des deutschen Elchwildes so große Verdienste erworben, dass er dieses Abzeichen besonders würdig sei. Es sei ihm eine besondere Freude, so sagte Scherping weiter, diese Ehrung selbst vorzunehmen, da er Forstamtmann Weber aus der zeit seines Wirkens im ostpreußischen Elchrevier persönlich kenne und damals oft mit ihm zusammengearbeitet habe. Forstamtmann Weber dankte für diese Ehrung mit bewegten Worten. Zum Abschluss dieser Feierstunde erscholl als besondere Ehrung für ihn das Jagdsignal, Elch tot.
Seite 14 Goldene Hochzeiten
Landsmann August Meissner, aus Gerdauen, Kanalstraße, und seine Ehefrau, feierten das Fest der Goldenen Hochzeit. Das Ehepaar wohnt jetzt in Kiel-Pries, Lager Pries.
Der Obergerichtsvollzieher a. D. August Neubauer und seine Ehefrau, Marie, geb. Esch, aus Gerdauen, jetzt in der sowjetisch besetzten Zone, begingen das Fest der Goldenen Hochzeit. Das Ehepaar ist durch den Kreisvertreter Franz Einbrodt, Solingen, Lützowstraße 93, zu erreichen.
Am 15. Oktober 1955, feierte das Fest der Goldenen Hochzeit, das Ehepaar Karl und Johanna Nelson, geb. Darge, aus Fuchsberg, Samland, jetzt in Eschweiler, Siedlung Waldschule.
Der Eisenbahner a. D. Karl Hamann und seine Ehefrau Martha, geb. Domnick, aus Königsberg-Ponarth, Karschauer Straße 7, jetzt in Sagehorn, Bezirk Bremen, begingen am 15. Oktober 1955, das Fest der Goldenen Hochzeit.
Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen am 22. Oktober 1955, der Bauer Julius Koslowski und seine Ehefrau Luise, aus Geierswalde, Ortsteil Kittnau, Kreis Ebenrode, jetzt in (20a) Evern 83, bei Lehrte, Kreis Burgdorf
Ihre Goldene Hochzeit feierten am 8. Oktober 1955, Karl Blank und seine Ehefrau. Das Ehepaar lebte in Neu-Sollau, Kreis Pr.-Eylau und wohnt jetzt in Niendorf, Ostsee. Die Gruppe Niendorf unserer Landsmannschaft gratuliert herzlich.
Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen der Lehrer Ernst Rettig und seine Ehefrau Ida, aus Johannisburg, jetzt in (16) Floersheim a. M., Bahnstraße 5. Landsmann Rettig, der als Lehrer in der Heimat sehr geschätzt war, stellte sich selbstlos der landsmannschaftlichen Arbeit zur Verfügung, er versäumt auch kein Treffen. Die Kreisgemeinschaft Johannisburg gratuliert herzlich.
Seite 14 Jubiläen und Prüfungen
Das Staatsexamen als Lehrerin der landwirtschaftlichen Haushaltungskunde bestand Marianne Wenzel, aus Losendorf-Rothof, Kreis Stuhm, jetzt in Leutesdorf, Rhein, Brandgasse 3
Siglinde Masuch, älteste Tochter des Lehrers Georg Masuch aus Rodefeld, Kreis Ortelsburg, jetzt in Gr.-Fredenbeck, Kreis Stade, hat am Fröbelseminar in Hamburg das Examen als Kindergärtnerin bestanden.
Nach 47 Dienstjahren bei der Post, wurde Postamtmann Wilhelm Bannasch in den Ruhestand versetzt. Wilhelm Bannasch trat im jahre 1908 in Münster, Westfalen in den Postdienst und ließ sich 1920 in die Heimat seiner Eltern, nach Ostpreußen, versetzen, wo er bis 1925 Hauptkassenführer in Mohrungen, danach Postmeister in Hohenstein am Tannenbergdenkmal und von 1933 bis 1945 Postmeister in Zinten war. Bis 1949 stand er im Dienst bei der Oberpostdirektion Münster und war bis zu seiner 1952 erfolgten Versetzung nach Darmstadt, Vorsteher des Postamtes Oeynhausen. Wilhelm Bannasch wohnt mit seiner in Güldenboden, Kreis Mohrungen, geborenen Ehefrau Erna, geb. Schidlowski, in Darmstadt, Wilhelminenstraße 45
Seite 14 Suchanzeigen
Russlandheimkehrer! Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn, Gerhard Bytzek, geb. 02.10.1912 in Altwolfsdorf, Kreis Johannisburg, Ostpreußen? Mein Sohn wurde im Februar 1945 nach russland verschleppt. Nachricht erb. Johann Bytzek, Recklinghausen-Syd, Hochstraße 79
Wer kann Auskunft geben über den Soldaten Wilhelm Kakoschke, geb. 13.10.1927 in Preuß.-Görlitz, Kreis Osterode, Ostpreußen. Letzter Wohnort: Bergfriede, Kreis Osterode, Ostpreußen. Letzter Standort: Kaserne Friedrich des Großen in Allenstein, Ostpreußen? Meldungen erb. Wilhelm Kakoschke, Randerath, Kreis Geilenkirchen-Heinsberg
Russland-Heimkehrer! Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meines Sohnes, Uffz. Willybold Kischlat. 121. JD. Feldpostnummer 00 083. Reg. 408. Früher: Königsberg Pr., Charlottenstraße 5 wohnhaft. Seit dem Stoßtruppunternehmen am 19.05.1944 bei Pleskau, Russland, vermisst. Zweckdienliche Angaben an Frau Eva Kischlat, geb. Stanowik (21a) Borghorst, Westfalen, Bröckershügel 12. Früher: Allenstein, Ostpreußen, Robertstraße 10, und Königsberg Pr., Charlottenstraße 5
Gesucht wird Herr Emil Michel oder Michelik, früher: Oberinspektor auf größerem Gut bei Orstelsburg, Ostpreußen, oder Angehörige. Nachr. erb. an Spedition Wilhelm Köhle, Fröndenberg, Ruhr
Achtung Russlandheimkerher! Wer weiß etwas über den Verbleib meiner Pflegeeltern, Hermann Schulz und Maria Schulz, geb. Fürkant? Letzte Nachricht März 1946 aus Königsberg. Nachr. erb. der Pflegesohn, Willi Fürkant, (14b) Oberndorf am Neckar, Waseneckstraße 18. Unkosten werden erstattet.
Wer kann Auskunft geben über den Verbleib meines Mannes, Bruno Möller, geb. 11.07.1915, aus Mühlhausen, Kreis Pr.-Holland, vermisst im Raume Leningrad? Nachr. erb. Frau Else Möller, Hochdahl bei Düsseldorf, Hüttenstraße 28
Mit Foto. Gesucht wird Friedrich Wilhelm Paprotta, zur Wehrmacht eingezogen als Hilfszollb.-Ass. bei G. Befehlsst. Bez.-Zoll-Komm. Gabriel. Letzte Nachricht aus Raum Frauenburg, Ostpreußen, unter Feldpostnummer 64 590 B. Wer war noch bei dieser Einheit oder kann Hinweise geben? Portokosten werden erstattet. G. A. Paprotta, Memmngen, Bayern, Postfach 183
Suche Pfarrer Treidel aus Eichhorn bei Landsberg, Ostpreußen; Emil Hermann, früher Königsberg, Prinzenstraße; Gustav Schenk, früher: Königsberg, Schloßmühle; Karl Schulz, früher: Königsberg, Am Fließ 21; Valeska Struwe, früher: Schloßgut Wokellen, Kreis Pr.-Eylau; Erich Jockobi, Königsberg, Schrötterstraße 192. Nachr. erb. Frau Käte Potreck (22b) Enkenbach, Pfalz, bei Kaiserslautern, Höhenstraße 10
Christoph Tennigkeit, geb. 16.03.1882 in Laugszargen, Memelland, Kreis Tilsit-Ragnit, wohnhaft gewesen in Tilsit, Bleichstraße 7 (Hof) von Beruf: Zellstoffarbeiter bei der Zellstofffabrik Waldhof-Tilsit. Wer hat mit meinem Onkel in Schleswig-Holstein in einer Fabrik zusammengearbeitet? Nachr. erb. Grete Reikischke, Reutlingen, Vischerstraße 11
Seite 15 Amtliche Bekanntmachungen
4 II 29/55 Aufgebot
Die Ehefrau Lisbeth Bortz, geb. Gehrmann, Hamburg-Altengamme, Heidbergredder 12, hat beantragt, ihren Ehemann, den Landwird und Pferdehändler Paul Bortz, geb. am 07.07.1894 in Hoofe, Ostpreußen, wohnhaft gewesen in Petershagen, Ostpreußen, für tot zu erklären. Er ist aus der Flucht in Knievensbrück bei Lauenburg, Pommern, von den Russen verhaftet worden. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zum 30.11.1955 beim Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Zimmer 20, zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dem Gericht spätestens bis zum 30.11.1955, Anzeige zu machen.
Hamburg-Bergedorf, den 10. Oktober 1955 Das Amtsgericht, Abt. 4
Seite 16 Familienanzeigen
Zum Gedenken. Vor zehn Jahren verstarb, fern von uns, am 13. Oktober 1945, im Gefangenenlager Jelabuga, mein geliebter Mann, unser treusorgender, guter Vater, Schwiegersohn und Schwager, Fritz Werschkull, Oberleutnant der Wasserschutzpolizei Königsberg. In stiller Trauer: Maria Werschkull, geb. Tabbert. Klaus und Rosemarie. Königsberg Pr., Hans-Sagen-Straße 21a. Jetzt: Berlin-Grunewald, Kühler Weg 11
Fern seiner geliebten Heimat Ostpreußen entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit am 7. Oktober 1955, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Opa, Gustav Gottaut, Schreinermeister, im 81. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Frau Johanna Gottaut, geb. Sziede. Karl Schröder. Frieda Schröder, geb. Gottaut. Karl Gottaut, Frankfurt. Waltraut Gottaut, geb. Maschke, Frankfurt und 7 Enkelkinder. Freiburg i. Br., den 7. Oktober 1955, Birnbaumweg 2. Früher: Plibischken, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Die Beerdigung fand am Montag, dem 10. Oktober 1955, 9 Uhr, in der Melanchtonpfarrei Freiburg-Haslach, statt.
Zehn Jahre auf eine Klärung seines Schicksals wartend, gedenken wir in großer Liebe unseres einzigen Sohnes, Bruders und Schwagers, des Feuerwerker-Feldwebels, Werner Rosenhagen, geb. 23.02.1922, Feldpostnummer: 41 180. Kameraden haben ihn zuletzt im Oktober 1945 im Lager Chersonitz, Krim, Lagergruppe 7241, gesehen. Wer war mit ihm danach noch zusammen und kennt sein Schicksal? Er lebt in unserem Herzen unvergessen weiter. Emma Rosenhagen. Irmgard Fabrewitz, geb. Rosenhagen. Heinz Fabrewitz. Pr.-Holland, Ostpreußen, Rogehner Straße 13. Jetzt: Tetendorf 20 bei Soltau, Hannover
Am 11. September 1955 entschlief nach langer, schwerer Krankheit, mit unendlicher Geduld getragenem Leiden, mein geliebter Mann, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Bauer Fritz Mai, Götzendorf bei Wehlau, Ostpreußen, im Alter von 60 Jahren. In stiller Trauer: Anna Mai, geb. Lepkojis. Ernst-August Strüver und Frau Dora, geb. Mai. Heinrich Nötel und Frau Helena, geb. Mai. Harri Mai. Horst Mai. Manfred Mai und drei Enkelkinder. Es war ihm nicht vergönnt, seine geliebte Heimat wiederzusehen. Möge ihm die Fremde Erde leicht sein! Jeinsen, Kreis Springe, Hannover-Land
Am 5. Oktober 1945 verstarb in Stojentin in Pommern, fern seiner geliebten Heimat, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser guter Vater, Großvater und Schwiegervater, Postassistent i. R. Eduard Maurischat, früher: Kreuzingen, Ostpreußen, im Alter von 68 Jahren. In stillem Gedenken: Amalie Maurischat, nebst Kindern, Enkelkindern und Schwiegersöhnen. Mühlheim an der Ruhr, Oberheidstraße 155
Kurz nach Vollendung seines 75. Lebensjahres, entschlief am 6. Oktober 1955, fern seiner geliebten Heimat, im Gedenken an die Heimat und an neue Pflichterfüllung für den heimatlichen Gemeindebezirk, mein lieber, guter, ehrenhafter und tapferer Vater, der Kaufmann, Arthur Dombrowski, früher: Kruglanken, Ostpreußen. Mein Vater folgte nach einem Jahr meiner am 7. Oktober 1954, im Alter von 62 Jahren entschlafenen, lieben und guten Mutter, Meta Dombrowski, geb. Loest, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Inge Dombrowski, Referendarin der Rechte. Kruglanken, Ostpreußen. Jetzt: Sörup, Angeln. Die Trauerfeier hat am 11. Oktober 1955 in Flensburg, im Krematorium am Friedenshügel stattgefunden.
Einst war ich glücklich und hatte ein Heim, jetzt bin ich vertrieben, verlassen, allein. Das Liebste genommen, zerstört unser Glück, das kehrt nicht wieder zu mir zurück. Gott, der Herr, nahm am 1. Oktober 1955, meinen innig geliebten Mann und treuen Lebenskameraden, guten Schwager und Onkel, Kaufmann, Emil Waschkus, durch einen sanften Tod, nach kurzem Leiden, plötzlich und unerwartet im Alter von fast 67 Jahren, zu sich in sein himmlisches Reich. Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Sohnes, Horst, der am 4. Juni 1943 in Russland gefallen ist und meiner lieben Tochter, Traute, die im März 1945 von den Russen verschleppt wurde. Wer kann uns über ihren Verbleib Auskunft geben? In stiller Trauer: Luise Waschkus und alle Anverwandten. Schierheide, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Hegen über Urach, Kreis Münsingen, Württbg.
Zum zehnten Mal jährte sich am 20. Oktober 195, der Todestag meines lieben Mannes, treusorgenden Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Buchdruckers, Max Rohde, aus Wehlau, Ostpreußen. In stillem Gedenken: Gertrud Rohde, geb. Oschlies. Manfred Rohde. Edeltraut Rohde, geb. Panten. Gabriela Rohde. Hannover, Mendelssohnstraße 43. Nordhorn, Hannover, Hyazintenstraße 22
Nur Arbeit war Dein Leben. Du dachtest nie an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Fern der Heimat entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, für uns alle unerwartet, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter und Schwiegermutter, unsere liebe Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Emma Albien, geb. Nasner, im vollendeten 74. Lebensjahre. In stiller Trauer: Otto Albien. Ella Albien. Lisbeth Albien. Gertrud Schlüter, geb. Albien. Willy Schlüter. Heidemarie und Angelika, als Enkelkinder und Anverwandte. Hagen i. W., Zur-Nieden-Straße 24. Früher: Ruckenfeld, Kreis Elchniederung. Die Beerdigung hat in aller Stille stattgefunden.
Am Sonntag, dem 9. Oktober 1955, gng unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Martha Olivier, geb. Friedrich, im Alter von 73 Jahren, nach kurzem, schwerem Leiden, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, für immer von uns. In stiller Trauer: Karl Olivier und Frau, Bielefeld, Hauptstraße 3a. Charlotte Haupt, geb. Olivier, Karlsruhe, Klosestraße 13. Heinz Olivier und Frau, Berlin-Lichterfelde W., Bernerstraße 21a. 10 Enkel und 2 Urenkel. Früher: Gumbinnen, Ostpreußen. Die Beisetzung fand am 12. Oktober 1955 auf dem Sennefriedhof der Patenstadt Bielefeld statt.
Eine Ehrenkrone ist das Alter, auf dem Wege der Gerechtigkeit wird sie gefunden! Am Freitag, dem 7. Oktober 1955, 9 Uhr, nahm Gott, der Herr, nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, in ihrer ostpreußischen Heimat Osterode, nach fast 60 Jahren gemeinsamen Lebensweges, meines lieben Vaters treueste Lebensgefährtin, meine herzensgute, geliebte Mutter, liebe Schwiegermutter, Schwester und Tante, Frau Johanne Brodda, geb. Reichenbach, im 88. Lebensjahre, zu sich in sein himmlisches Reich. Ihr sehnlichster Wunsch, uns wiederzusehen, ging nicht in Erfüllung. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen. Hans Bode und Frau Frida, geb. Fielitz. Ahlen, Westf., Weststraße 127, den 7. Oktober 1955
Zum Gedenken. Am 21. Oktober 1955, dem Geburtstag meiner lieben Frau, unserer unvergesslichen Tochter, Schwester und Tante, Hildegard Just, geb. Schmidt, aus Königsberg Pr., Königstraße 9a, früher: Heilsberg, Ostpreußen, gedenken wir ihrer, die zuletzt in Palmnicken, Ostpreußen, gelebt hat und dann am 31. August 1945 an Typhus gestorben und von ihrer Mutter dort beerdigt wurde. In Ehrfurcht und Liebe: Ingenieur Siegfried Just, sowj. bes. Zone. Obersteuerinspektor Paul Schmidt und Frau, Michelstadt, Odw., Georg-Glenz-Straße 18. Steuerinspektor Alfred Schmidt nebst Frau, und Inge, als Nichte. Darmstadt, Rossdörfer Straße 118
Gott, der Herr, erlöste am 28. September 1955, durch einen sanften Tod, nach langem, schwerem Leiden, meine liebe, treusorgende Frau, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin, Charlotte Braunert, geb. Krüger, im Alter von 59 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Albert Braunert. Schönwalde und Königsberg Pr. Jetzt Hünfeld, Kaiserstraße 2
Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, verschied in den frühen Morgenstunden des 6. Oktobers 1955, unsere liebe Mutter, Omi und Schwiegermutter, Frau Maria Stanowik, geb. Kirschbaum, im Alter von 78 Jahren. In tiefem Schmerz und im Namen der Verbliebenen: Frau Eva Kischlat, geb. Stanowik. Früher: Allenstein, Robertstraße 10, bzw. Königsberg Pr., Charlottenstraße 5. Jetzt: Borghorst, Westf., Bröckershügel 12
Am 5. Oktober 1955 entschlief nach langem Leiden, unsere geliebte Schwester, Martha Bloeck, Postassistentin a. D., früher: Sensburg, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer: Frieda Schütze, geb. Bloeck. Margarete Bloeck. Bevensen, Kreis Uelzen, Mittelweg 38
Fern der Heimat. Heute Nacht entschlief plötzlich und unerwartet an Herzschlag, unsere liebe Mutter und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Martha Gleich, im Alter von 75 Jahren. In tiefer Trauer: Erna Gleich. Irmgard Gleich und alle Anverwandten. Königsberg Pr., Kolwstraße 2. Jetzt: Aurich, Ostfriesland, Königsberger Straße 361, den 13. Oktober 1955
Unser Herrgott hat es so gewollt, dass ich von Dir musste gehen, doch werden wir uns wiedersehn, wenn Du auch hier wirst stehn. So weint nicht mehr an meinem Grabe, gönnt mir die ewige Ruh’ denkt was ich gelitten habe, eh’ ich für dieses Leben schloss die Augen zu. Zum einjhrigen Gedenken meiner lieben, herzensguten Ehegefährtin, Eve Davideit, geb. Schudnagies, geb. 22.04.1898, gestorben 19.10.1954. Ernst Davideit. Königsberg Pr. Jetzt: Hamburg-Volksdorf, Rehblöcken 45
Am 6. Oktober 1955, entschlief nach kurzer Krankheit, meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma, Luise Stobbe, geb. Hill, aus Wordommen, Ostpreußen, im Alter von fast 81 Jahren. In stiller Trauer: Richard Stobbe. Familie Fritz Stobbe. Familie Hugo Liedtke. Bentheim, Altersheim, im Oktober 1955. Ilten bei Hannover, Grasdorf, Kreis Bentheim
Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme durch Worte und Schrift beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen Fritz Sturmat, sagen wir hiermit allen Verwandten, Freunden und Bekannten unseren aufrichtigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Ostseebad Hohwacht, im Oktober 1955