Seite 15 und 16 Familienanzeigen
Elf Jahre nach Verlassen der geliebten Heimat ging am 4. Oktober 1955 nach kurzer, schwerer Krankheit, mein herzensguter Vati und Schwiegervater, unser lieber Schwager, Onkel und Vetter, Lehrer i. R. Fritz Biernat, früher: Sperling, Kreis Angerburg, im 75. Lebensjahre, in den ewigen Frieden ein. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Berta Biernat, geb. Kappas, die am 9. März 1945, im Alter von 60 Jahren, in Neubrandenburg, den Strapazen des wochenlagen Trecks erlag. Beider leben war Liebe und Fürsorge für uns. In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen: Marie Pfeiffer, geb. Biernat. Erich Pfeiffer. M.-Gladbach, Buscherstraße 19. Früher: Angerburg
Gott, der Herr, über Leben und Tod, nahm am 7. August 1955, meinen geliebten Mann, unseren lieben Papa, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel, den Lehrer Herbert Woischwill, früher Matztal, Kreis Goldap (Ragnit) nach schwerer Krankheit, im 52. Lebensjahre, zu sich in sein ewiges Reich. Gleichzeitig ein stilles Gedenken meiner lieben Schwester, Helene Oltersdorf und meines lieben Schwagers, Oskar Oltersdorf, aus Nordenburg, die im Frühjahr 1946, nach langen, qualvollen Wochen, an Hungertyphus verstorben sind. In tiefer Trauer: Frida Woischwill, geb. Gloth. Urte Woischwill. Helmut Woischwill. Wulf Woischwill. Papenburg, Ems, Hauptkanal
Plötzlich und unerwartet verstarb am 10. September 1955, auf einer Besuchsreise zu ihren Geschwistern in Holstein, infolge Herzschlages, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Oma, Schwester, Schwgerin und Tante, Frau Auguste Tolksdorf, geb. Raffel, kurz nach Vollendung ihres 70. Geburtstages. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Hellmut Tolksdorf. Früher: Gr.-Baitschen, bei Gumbinnen. Jetzt: Kaiserslautern, Altenwoogstraße 20. Sie hat in Kaiserslautern ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Am 9. September 1955, ist in Wiesbaden unsere liebe Mutter, Schwester und treusorgende Omi, Margarete Buchsteiner, geb. Grunert, im Alter von 65 Jahren, nach kurzem Krankenlager, für immer von uns gegangen. Sie folgte ihrem einzigen Sohn, Wilhelm Buchsteiner, der am 19. September 1943, nach schwerer Verwundung, gestorben ist und in Gomel begraben liegt. Ihr Leben war Liebe für uns, die um sie trauern: Annelise Krüger, geb. Buchsteiner. Willi Krüger, Flegessen. Dr. Walter Grunert, Hamburg. Else Behler, geb. Buchsteiner, Kirberg im Taunus und ihre Enkelkinder. Früher: Rastenburg, jetzt Flegessen bei Hameln. Am 13. September 1955 urde die Entschlafene in Flegessen beigesetzt.
Am 29. September 1955 entschlief unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tante und Schwägerin, die Witwe Helene Brehm, geb. Hofer, früher Nausseden, Kreis Stallupönen, im 75. Lebensjahre. In stiller Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Familie Albert Brehm. Hamburg-Niendorf, Sachsenweg 129
In Wehmut und Dankbarkeit gedenke ich meiner lieben Frau, Hedwig Oloff, geb. Tiedtke, geb. 28.10.1896, verstorben am 9. Oktober 1945 in Königsber Pr. Im Namen aller Angehörigen: Kurt Oloff. Früher: Pobethen, Kreis Samland. Jetzt: Ahrensburg, Reeshoop 3
Am 4. Oktober 1955 beendete ein sanfter Tod das Leben unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Adele Hoffmann, geb. Heumann, im 76. Lebensjahre. Kurt Hoffmann, Uffenheim, Mfr., Luitpoldstraße 8. Otto M. Schellong und Frau Erika, geb. Hoffmann, Uffenheim, Mfr., Ulsenheimer Straße 9. Fritz Hoffmann und Frau Rosine, geb. Nagel, Santiago de Chile, casilla 909. Heinrich Hoffmann und Frau Hilde, geb. Graf, Bamberg, Jäckstraße 3. 7 Enkelkinder. Früher: Königsberg Pr., Weidendamm 23,24. Die Beerdigung hat in aller Stille stattgefunden.
Am 27. September 1955 entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden, fern der Heimat, meine liebe Frau, unsere liebe Mutti, Tochter, Schwiegertochter und Tante, Eva Gehlhaar, geb. Becker, früher: Königsberg Pr., Friedmannstraße 17, im Alter von 34 Jahren. Als trauernde Hinterbliebene: Karl Gehlhaar, als Gatte. Reinhardt, Detlev und Monika, als Kinder. Familie Gehlhaar, als Schwiegereltern. Königsberg, Heidemannstraße 30. Herne, Westf., Altenhöferstraße 130
Wir bedauern tief das Ableben unserer lieben Corpsbrüder: Rechtsanwalt und Notar i. R. Dr. jur. Oskar Nebelsieck, aktiv WS 1898, 1899, gestorben am 30. Juni 1955 zu Berlin; Oberstleutnant a. D. Hermann Wilfarth, akitv SS 1888, gestorben am 21. August 1955 zu Berlin; Rechtsanwalt Dr. jur. Ludwig Wunder, aktiv WS 1908,1909 (xxx) Mrcomanniae (x), gestorben am 15. September 1955 zu Köln. Der Altherrenverein des Corps Masovia. Das Corps Palaiomarchia-Masovia, Kiel
Durch einen ganz unerwartet schnellen Tod, ist mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, der Lehrer i. R. Karl Kolwa, früher: Nußdorf, Kreis Treuburg, Ostpreußen, für immer von uns gegangen. Dieses zeigen tiefbetrübt an: Flora Kolwa, geb. Gustmann. Ursel Alsleben, geb. Kolwa. Reinhold Alsleben. Horst Kolwa. Marianne Kolwa, geb. Burgdorf und drei Enkelkinder. Holzminden, im September 1955, Moltkestraße 4
Am 22. September 1955, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber, guter Mann, guter Vater, Schwiegervater und lieber Opa, der Tiefbauunternehmer Gustav Vogt, aus Spirgsten, Kreis Lötzen, im 61. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Anna Vogt, geb. Didjurgies. (23) Visselhövede, Große Straße 23
Was Gott tut, das ist wohlgetan. Aus einem frohen und hoffnungsvollen Leben entriss mir nach Gottes Willen die Nordsee in den Morgenstunden des 29. September 1955, meinen einzigen, lieben Sohn, meinen Bruder, Schwager, Onkel, Neffen, Vetter und meinen lieben Freund, Lothar Westphal, im 22. Lebensjahre. In stiller Trauer: Elise Westphal, geb. Bitter, als Mutter. Ursula Gass, Schwester. Martin Gass, Schwager. Dorothea Voss, als Freundin, und alle, die ihn lieb und gern hatten. Früher: Braunsberg, Ostpreußen, Horst-Wessel-Platz 14. Jetzt: Pinneberg, Holstein, Koppelstraße 25
Zum fünfjährigen Gedenken. Am 9. Oktober 1950 starb an Herzschlag, mein geliebter Mann, unser guter Vater, Lehrer Ernst Rohrmoser, Gahlen, Kreis Angerapp, im Alter von 50 Jahren. Es war ihm noch vergönnt, aus der Gefangenschaft heimzukehren und ein ¾ Jahr in seinem Beruf wieder tätig zu sein. Ihm folgte am 26. Februar 1955 in die ewige Heimat, die liebe Mutter, Maria Rohrmoser, geb. Schlemminger, Michelfelde, Kreis Schloßberg, im Alter von fast 80 Jahren. Ferner gedenke ich noch meiner lieben Eltern, Landwirt Gottlieb Kroeske, Schudau, Kreis Angerapp; Maria Kroeske, geb. Kledewski, beide verschollen in Ostpreußen. In Wehmut und Liebe: Lucia Rohrmoser, geb. Kroeske. Bernhard und Marie-Luise, als Kinder. Michelbach, Lücke, den 9. Oktober 1955, Kreis Crailsheim, Württbg.
Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, dann würde auch Dich ganz gewiss nicht kühle Erde decken. Am 27. September 1955 ging, fern seiner geliebten Heimat, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Opa, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Oberbahnhofsschaffner i. R. Otto Möwert, im Alter von 69 Jahren heim. In stiller Trauer: Marthe Möwert, geb. Gehrmann, nebst Kindern. Braunsberg, Ostpreußen, Erich-Koch-Straße 12. Jetzt: Landua, Pfalz, Reiterstraße 12
Am 27. September 1955, entschlief ganz unerwartet, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein geliebter, guter, jüngster Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, unser guter Neffe und Vetter, Dieter Hoffmann, geb. 05.08.1920. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Elisabeth Hoffmann, geb. Mehließ. Lyck, Luisenplatz. Jetzt: Quakenbrück, Hohe Straße 6
Nach zehn Jahre langem Warten erhielt ich jetzt die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, Hermann Neujahr, am 19. April 1947, in seiner lieben Heimat, im Alter von 66 Jahren, an Hungertyphus verstorben ist. In stiller Trauer: Luise Neujahr, geb. Morzeck, mit Stiefkindern Erna, Elfriede und Großkindern. Früher: Königsberg, Löben, Langgasse 33. Jetzt: München 22, Herrnstraße 4, I
Zum treuen Gedenken. Wir können Euch mit nichts mehr erfreuen, nicht eine Handvoll Blumen aufs kühle Grab Euch streuen. Wir konnten Euch nicht sterben sehen, auch nicht an Eurem Grabe stehen. Am 20. Oktober 1955 jährte sich zum zwölften Male der Todestag unseres lieben, unvergesslichen Sohnes, Bruders und Onkels sowie Schwagers, Flieger Erwin Werner Stanischa. Gleichzeitig gedenken wir unseres lieben Schwiegersohnes, Mannes und Vatis, Karl Froese, gefallen am 10. Oktober 1944. In unfassbarem Schmerz: Friedrich Stanischa und Familie und Erika Froese mit Tochter Brigitte. Früher: Wirbeln, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Ingstetten, Kreis Münsingen, Württbg.
Am 28. September 1955 hat das sich nach der Heimat sehnende Herz meines lieben Mannes, meiner Kinder treusorgender Vater, Schwiegersohn, Schwieger- und Großvater, Paul Petrowski, im 48. Lebensjahre aufgehört zu schlagen. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Meta Petrowski. Jetzt: Bissendorf, Hannover. Früher: Petersgrund, Kreis Lyck. Die Beisetzung hat auf dem Friedhof in Bissendorf stattgefunden
Vor zehn Jahren, am 12. Oktober 1945, verstarb in der sowj. bes. Zone, nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft, Wasserbauarbeiter Gustav Petat, geb. 04.11.1890 zu Gilge, Kreis Labiau. Wir gedenken unseres lieben heimgegangenen Mannes und Vaters: Frau Johanna Petat, geb. Gallin. Sohn Gustav Petat nebst Frau und Kinder. Sohn Kurt Petat, Kanada. Sohn Heinz Petat. Tochter Edit Petat, Texas. Tochter Herta Petat. Bruder Hermann Petat mit Kindern und Schwägerin. August Gudjons. Erna Janson. Marta Serdeschusz. Schager Gustav Gallin. Kinder und Enkelkinder. Allmendfeld, den 3. Oktober 1955
Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, ist am 6. September 1955, unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante, Frau Martha Rüggebrecht, geb. Hecht, früher Bischofsburg, Ostpreußen, im Alter von 63 Jahren, verstorben. Curt Rüggebrecht und Frau Ilse, geb. Struppeck. Claus und Gesine. Christel Schmidt, geb. Rüggebrecht. Werner Schmidt. Barbara und Gabriele. Benno Rüggebrecht und Frau Ursula, geb. Will. Ursula, Ilse, Brigitte, Christine und Martina. Münster i. W., sowj. bes. Zone und Nordkampen bei Walsrode. Die Beisetzung hat am 12. September 1955 in Berlin stattgefunden
Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Nach Gottes unerfroschlichem Ratschluss verstarb am 27. September 1955 durch einen tragischen Betriebsunfall, unser lieber, unvergesslicher Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, Gerhard Wirbals, im blühenden Alter von 23 Jahren. Er folgte seinen beiden Brüdern, Helmut Wirbals, geb. 12.04,1924, verstorben an Herzschlag am 05.09.1952; Erich Wirbals, geb. 09.06.1922, gefallen bei Orel am 27.02.1943, in die Ewigkeit. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Die Eltern, Hermann Wirbals und Frau Helene, geb. Elb. Hohenlimburg, Im Spieck 18, Westfalen, den 5. Oktober 1955
Fern der geliebten Heimat entschlief am 31. Juli 1955, nach langer, mit großer Geduld ertragener Krankheit, meine liebe Frau, unsere nimmermüde, treusorgende Mutti, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Schwgerin und Tante, Martha Will, geb. Hiltner, im Alter von 49 Jahren. Sie folgte ihrer lieben Schwester, Minna Hiltner, nach fünf Wochen in die Ewigkeit. Auf dem Friedhof in Dieringhausen, fanden sie nebeneinander ihre letzte Ruhesttte. In tiefer Trauer: Fritz Will. Gertrud Will. Helmut Will und Frau Lotti, geb. Hahn. Erika Zupke, geb. Will. Franz Zupke. Dorothea Will. Herbert Will. Marita, Waltraut und Christiane, als Enkelkinder und alle Angehörigen. Früher: Spechtboden, Kreis Goldap. Jetzt: Vollmerhausen, Bezirk Köln, Kirchhellstraße 5
Stets einfach war Dein Leben, nie dachtest Du an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Am 30. August 1955 verstarb nach einem arbeitsreichen und vom Schicksal schwer getroffenen Leben, unsere liebe, gute Mutter, Auguste Zimmermann, geb. Ross, aus Hochlindenberg, Kreis Gerdauen, im 78. Lebensjahre. Sie folgte unserem treusorgenden Vater, Albert Zimmermann, der am 31. Mai 1946 in unserem Heimatort verstorben ist. In stiller Trauer: Familie Walter Zimmermann. Familie Kurt Zimmermann. Helene Lehmann, geb. Zimmermann. Wackernheim bei Mainz. Bad Kreuznach. Groß-Nordsee
Wir konnten dich nicht sterben sehn, auch nicht an deinem Grabe stehn. Am 14. Okrober 1955, dem Geburtstag unserer lieben, unvergesslichen Mutter, herzensguten Schwiegermutter, treusorgenden Großmutter, Anna Turowski, geb. Ranglack, aus Schmidtsdorf, Kreis Sensburg, gedenken wir ihrer, die nach Aussagen einer Leidensgefährtin zwei Jahre im Lager Pr.-Eylau gelebt und gelitten hat und dann an Hungertyphus 1947 verstorben ist. In Ehrfurcht und Liebe: Karl Danielzik und Frau Käte, geb. Turowski, Wesel, Feldstraße 13. Hugo Turowski und Frau Trude, Kassel, Parkstraße 47a. Herbert Turowski und Frau Lisa, Quakenbrück, Kellerskamp 4 und elf Enkelkinder
In Liebe und Dankbarkeit gedachten wir am zehnten Todestag, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante, Louise Schönwald, die am 11. Oktober 1945, im 89. Lebensjahre, in Kopenhagen, Dänemark (Lager Goodthabsvej) verstarb. In treuem Gedenken: Familie Arthur Schönwald. Königsberg Pr., Gebauhrstraße 19, jetzt: Rottenburg am Neckar.
Aus einem Leben voller Güte und Schaffenskraft rief Gott heute zu sich in die Ewigkeit, meinen geliebten Lebenskameraden, in fast dreißig Jahren glücklicher Ehe, meinen treusorgenden Sohn, unseren lieben Bruder und gütigen Pflegevater, den Ministerialdirektor z. Wv. Dr. Friedrich Gramsch, geb. 23.10.1894, gestorben 01.10.1955. Psalm 119, 19: Ich bin ein Gast auf Erden. St. Augustin bei Siegburg, den 1. Oktober 1955, Schulstraße 25. Metta Gramsch, geb. Freiin von Eckardstein. Charlotte Gramsch, geb. von Stosch. Anni Heling, geb. Gramsch. Dr. Otto Gramsch. Hannahold Freiin von Eckardstein. Erika Freiin von Eckardstein. Trauerfeier fand am Mittwoch, dem 5. Oktober 1955, 14 Uhr, im Kirchsaal der ev. Gemeinde in Siegburg, Annostraße 14, statt. Anschließend Überführung. Im Sinne des Verstorbenen bitten wir statt freundlichst zugedachter Blumen und Krnze dem Sozialen Selbsthilfewerk e. V., Bonn, Goebenstraße 28, Postsch.-Kto. Köln 967 96, eine entsprechende spende zukommen zu lassen.
Heute entschlief plötzlich und unerwartet, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Baumeister Wilhelm Schliewe, im Alter von 67 Jahren, fern seiner Heimat. In tiefer Trauer: Frau Irmgard Schliewe, geb. Klein, Wesel. Margarete Stoermer, geb. Schliewe. Ing. Kurt Stoermer, Wesel. Martha Toll, geb. Schliewe, Cuxhaven. Lotte Malonek, geb. Schliewe, Cuxhaven. Stud. arch. Ing. Karl Schliewe, Aachen und alle Anverwandten. Rastenburg, Ostpreußen. Jetzt: Wesel, Breiter Weg 50, den 29. September 1955
Ganz plötzlich und unerwartet verstarb heute, nach kurzer, schwerer Krankheit, fern seiner Heimat Ostpreußen, unser allverehrter Vorsitzender, Herr Baumeister Wilhelm Schliewe. Seine Verdienste um den Aufbau unserer Landsmannschaft werden unvergessen bleiben. Er war uns allen ein Vorbild; ein Vorsitzender, wie wir uns keinen besseren wünschen konnten. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. Landsmannschaft Ost- Westpreußen und Danzig. Der Vorstand. Wesel, den 29. September 1955
Am 21. September 1955 verschied, nach langem, schwerem Leiden, unser lieber Vater, Schwiegervater, Groß- und Urgroßvater, der Landwirt Adolf Giese, aus Schönberg, Kreis Lötzen, im 79. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Giese. Familie Lalla. Enkel und Urenkel. Fallersleben, den 25. September 1955
Mein Kamerad und Berufskollege, der Reg.-Inspektor z. Wv. Walter Schaltenat, früher Ebenrode und Gumbinnen, Ostpreußen, ist im 63. Lebensjahre, am 6. Oktober 1955, infolge eines Herzschlages, verstorben. Wir verlieren mit ihm einen selbstlosen, treuen Freund und langjhrigen Hausgenossen, den wir nie vergessen werden. Reg.-Oberinspektor a. D. Artur Meischeider und Familie. Gumbinnen, Ostpreußen, Luisenstraße 4. Jetzt: Schleswig, Domziegelhof 25
Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Am 23. September 1955 verstarb plötzlich und unerwartet, mein treuer Lebenskamerad, Hauptlehrer i. R. Arnold Ruther. Er wirkte 45 Jahre als Lehrer und Erzieher. Nach einem arbeitsreichen, treusorgenden Leben verschied er im Alter von 68 Jahren. In tiefer Trauer: Frieda Ruther und Angehörige. Lindern, Kreis Cloppenburg, den 27. September 1955. Es gedenken des Verstorbenen in Liebe und Dankbarkeit, seine früheren Schüler und Schülerinnen der Volksschule Drozwalde, Kreis Schloßberg, Ostpreußen und der Volksschule Lindern in Oldenburg
Was wir bergen in den Särgen, ist der Erde Kleid. Was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit. In Liebe gedenken wir des zehnjährigen Todestages meines lieben Mannes und guten Vaters, Schwiegervaters und lieben Opas, Altsitzer Julius Fischer, verstorben in Berlin am 10. Oktober 1945. Seine letzte Ruhestätte ist der Heldenfriedhof Berlin-Marzan. Zum stillen Gedenken im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Auguste Fischer, Hermsdorf, Kreis Heiligenbeil. Jetzt: Dürrenbüchig, Baden, 17a
Gott, der Herr, nahm am Sonnabend, dem 8. Oktober 1955, meinen lieben, guten Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Albrecht Frentrup, früher: Kreisbürodirektor in Bartenstein, Ostpreußen, nach schwerer Krankheit, im 76. Lebensjahre, nach einem arbeitsreichen Leben zu sich in den ewigen Frieden. In tiefem Leid: Grete Frentrup, geb. Meyer, nebst Kindern und Angehörigen. Senne II Nr. 468, Post Dalbke, Kreis Bielefeld, den 9. Oktober 1955. Die Beerdigung fand am 13. Oktober 1955, von der Kapelle des Friedhofes in Kracks, Autobushaltestelle Senne II, Ramsbrock, aus statt.
Wir gedenken des Todes unserer lieben Eltern und Großeltern, des Hotelbesitzers Franz Timnik, Ostseebad Rauschen, gestorben im Oktober 1945 im Gerichtsgefängnis Königsberg Pr. und seiner Ehefrau, Johanna Timnik, geb. Müller, gestorben am 07.01.1947 in Rauschen, sowie des Vollziehungssekr. i. R. Hermann Schulz und seiner Ehefrau Hedwig Schulz, geb. Wieder, aus Königsberg Pr., Neuer Graben 12, beide verschollen seit dem Einmarsch der Russen in Königsberg Pr. Wer weiß etwas über ihr Schicksal? Erich Schulz und Frau Else, geb. Timnik. Dieter Schulz. Königsberg Pr., Charlottenstraße 11. Jetzt: Berlin-Neukölln, Warthestraße 42b
Am 4. Oktober 1955 entschlief sanft, nach einem lagen, schweren Leiden, fern seiner so sehr geliebten Heimat, mein lieber unvergesslicher Bruder, unser lieber Schwager und Onkel, Bauer Franz Pfau, im Alter von 67 Jahren. Er folgte seiner lieben Frau Berta, geb. Viehöfer und seiner Mutter, Auguste, geb. Kühn, beide in Gefangenschaft verstorben. Im Namen aller Hinterbliebenen: Berta Viehöfer, geb. Pfau. Früher: Powilken bei Tilsit. Jetzt: Raisdorf bei Kiel
Zum zweijährigen Gedenken. Nach einem Leben sorgender Liebe, erlöste Gott, der Herr, nach langen, schweren Kriegsleiden, am 11. Okrober 1953, meinen lieben, unvergesslichen Mann, den besten Vati seiner drei Kinder, unseren lieben Bruder und Schwager, Schwiegersohn und Onkel, Stabsintendant a. D. Fritz Krupinski, im 46. Lebensjahre. In stiller Trauer: Elfriede Krupinski. Brigitta, Tochter. Hannelore, Tochter. Gunter, Sohn. Martha Bauer, Schwester. Anna Ruchatz, Schwiegermutter. Königsberg-Sensburg. Jetzt: Salzgitter-Bad, den 7. Oktober 1955, Elbestraße 32
Fern der Heimat. Wo sie mich läutend zur Taufe getragen, wo meiner Toten Schlummerstatt ist, wo deiner Äcker Brot sie mir brechen und meine Muttersprache sprechen, Heimat, o Heimat! Mit diesen oft gesprochenen Worten und im Glauben an den Heiland, unseren Herrn Jesus Christus, entschlief am 21. September 1955, nach langer, mit großer Geduld getragener Krankheit, und immer auf Genesung hoffend, unser über alles geliebter Sohn, unser herzensguter Junge und einziges Kind, unser lieber Neffe und Vetter, der Elektro-Monteur Franz Thom, im blühenden Alter von 27 Jahren. Seine große Sehnsucht nach der ostpreußischen Heimat, für die er von 16 Jahren als Marine-Flakhelfer im Einsatz stand, im Westen spter verwundet wurde und in Gefangenschaft war, ganz besonders nach dem gliebten Oberland, mit seinen klaren Seen, dunklen Wäldern und bunten Hügeln, mit dem Wunsch und der festen Gewissheit, dort die Gesundheit wiederzuerlangen, ist ungestillt und unerfüllt geblieben. Seine ganz besondere Liebe, Verehrung und Dankbarkeit galt seinem Lehrer, Herrn Rektor Herrmann aus Osterode, Ostpreußen.. In tiefstem Schmerz und für uns unfassbar: Emil Thom. Ida Thom, geb. Jettkowski und alle Verwandten. Osterode, Ostpreußen, Albertstraße 10. Jetzt: Berlin-Schöneberg, Wartburgstraße 41
Zum Gedenken. In Liebe und Verehrung gedenken wir zum zehnjährigen Todestag unserer in Königsberg Pr. verstorbenen lieben Eltern, Schwester, Schwägerin, Tante, Schwager, Onkel sowie Schwieger- und Großeltern, Karl Zimkeit, geb. 19.11.1870, gestorben 28.09.1945; Justine Zimkeit, geb. Meier, geb. 03.03.1878, gestorben 25.10.1945. Sie folgten meinem auf dem Fluchtweg über die Ostsee allzu früh verstorbenen lieben und herzensguten Mann, Schwager und Onkel, Fritz Allstein, geb. 05.01.1897, gestorben 30.04.1945. In stiller Trauer allen unvergessen: Richard Zimkeit und Frau Elise, Günter Zimkeit, Enkel, Hamburg 43, Gebweilerstraße 10. Charlotte Ranzuch, geb. Zimkeit, Ernst Ranzuch, Darmstadt, Kattreinstraße 8. Lisbeth Fessel, geb. Zimkeit, verw. Allstein, Frankfurt M., Battonstraße 63. Luise Zallet, geb. Meier, Schwester, Köln, Kalk. Hanna Herrmann, geb. Rose, Schwägerin, Harburg. Früher: Königsberg Pr.
Zum Gedenken an meinen lieben Mann und guten Vater, Handwerkskammer-Oberinspektor, Franz Müller, aus Königsberg Pr., geb. 10.05.1895, gestorben 13.10.1945. Maria Müller, geb. Luttkus. Prisdorf bei Pinneberg.
Fern der Heimat. Nach kurzem, schwerem Leiden, entschlief sanft am 18. September 1955, meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Omi, meine nimmermüde und treu für mich sorgende Schwägerin, Schwester und Tante, Emma Janello, geb. Kemp, im Alter von 74 Jahren. Sie folgte ihrem Mann, dem Post-Assistenten, August Janello, der 1946 im Flüchtlingslager Hülsen, verstorben ist. In stiller Trauer: Familie Kurt Janello. Marie Wogramm, geb. Janello. Rößel, Ostpreußen, jetzt: (20a) Hankensbüttel, Bahnhofstraße 9