Das Leben war schon immer gefährlich

Hallo,

wo wir schon bei solchen Horrorgeschichten sind, da habe ich auch zwei:

"Paul, Sohn des Häuslers Anton Moritz und desen Eheweibe Julianne geb.
Staetter aus Dobrau ist den Winter 4. Januar 1870 auf dem hiesigen Felde auf
dem nach Kommornik führendem Wege vom Grafen Seher-Thoß aud Dobrau erfroren
aufgefunden und den 08. beerdigt mit der Genehmigung der königlichen
Staatsanwaltschaft vom 05.01. Der Knabe war 13 Jahre"
Paul war der ältere Bruder meines Ururopas Josef Moritz (1862-1945)

"01.Juli 1780 ist aus Cellin der Müller Joann Sluzalek begraben, welcher am
30. Juni gegen
12 1/2 Uhr morgens zwischen Syslau und Wawrzynczowitz vom Postillion Tomas
Hupka aufgefunden worden war. Er hat auf ein alter gebracht auf 33 Jahre.
Todesursache: Erschlagen"
Der Müller und Freibauer Joann war der 3xUrgroßvater meiner Oma Hedwig geb.
Sluzallek und hat nach seinem Tode seine Ehefrau mit 4 minderjährigen
Kindern hinterlassen.

viele Grüße
Andreas Smarzly

"Smarzly, Andreas" <Andreas.Smarzly@addko.rlp.de> schrieb:

Hallo,

wo wir schon bei solchen Horrorgeschichten sind, da habe ich auch zwei:

"Paul, Sohn des Häuslers Anton Moritz und desen Eheweibe Julianne geb.
Staetter aus Dobrau ist den Winter 4. Januar 1870 auf dem hiesigen Felde auf
dem nach Kommornik führendem Wege vom Grafen Seher-Thoß aud Dobrau erfroren
aufgefunden und den 08. beerdigt mit der Genehmigung der königlichen
Staatsanwaltschaft vom 05.01. Der Knabe war 13 Jahre"
Paul war der ältere Bruder meines Ururopas Josef Moritz (1862-1945)

"01.Juli 1780 ist aus Cellin der Müller Joann Sluzalek begraben, welcher am
30. Juni gegen
12 1/2 Uhr morgens zwischen Syslau und Wawrzynczowitz vom Postillion Tomas
Hupka aufgefunden worden war. Er hat auf ein alter gebracht auf 33 Jahre.
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Sluzallek und hat nach seinem Tode seine Ehefrau mit 4 minderjährigen
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viele Grüße
Andreas Smarzly

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Hallo was hast Du von SCHITTKO /ich habe SCHITTKO/s v.THORN

vileicht besteht da eine Verbindung.
MfG.HARALD

Hallo, ich habe auch eine solche Geschichte, zwar nicht in Schlesien,
aber trotzdem sehr interessant.

Einsiedel (bei Chemnitz) 1813:
In der Nacht vom 28 bis 29 Dezember fielen R�uber und M�rder in ihre
Wohnung, und des Morgens als dem 29. Dezember fr�h gegen 8 Uhr wurden
diese f�nf Menschen von Johann Christoph Schuberten Glasern und
H�uslern allhier, und von Carl Sigismund ... Strumpfwirkern und
H�uslern, theils erschlagen, theils lebend mit vielen Wunden bedeckt,
sprachlos und ohne Bewu�tseyn theils in der Stube, theils im Vorhause
vorgefunden. Die Bauersfrau, genannte Oerteln, lag mit ihrer neun
j�hrigen Tochter | welche beide am Nervenfieber krank lagen | in der
Stube in ihrem Bette neben einander, erschlagen. Die Mutter hatte
ungeheure Schl�ge auf den Kopf, so da� das ganze Kopf ... wundig
zerschlagene mehrere St�cke am Kopf und solche hatte. Die neunjahrige
Tochter, ein allerliebstes Kind fein von Sitte, flei�ig in der Schule,
lag neben ihr, bedeckt von der Mutter Blute, die Hirnschaale
zerschlagen, so da� die H�lfte davon unter dem Bette lag, das Gehirn
zum Theil herausgefallen, lag im Bette. Hatte zugleich mehrere
Schnitte in den H�nden. Der kleine Carl Gottlieb Oertel, noch nicht
j�hrig, lag in seiner Wiege, nicht weit von der Mutter und Schwester
blutigen Bette, noch lebend, sein Gesicht war mit Blut �berzogen,
hatte einen t�dlichen Schlag auf den Kopf, und einen Stich beim Auge.
Beim Vorfinden wimmerte er, schlug mit der einen Hand, und starb bald
darauf ohngefehr im Vormittag gegen 10 Uhr.

Die M�rder wurden nach Angaben des Ortschronisten nie dingfest
gemacht!

Gru� aus Chemnitz
Udo

p.s. Meinem Ahnen Johann Christoph CLAUSS (*1675), dem H�llm�ller in
Gornau (bei Chemnitz) wurde bei einem Einbruch in die H�llm�hle am
12.Dezember 1741 "von einer "Spitzbubenbande mit Schrot in den
Kopf geschossen". Leider verstarb er ein paar Tage sp�ter daran. :o((