kennt jemand ein Programm, welches auch mit unsicheren Abstammungen oder Verbindungen umgehen und grafisch darstellen kann? Sieht das Gedcom-Format überhaupt diese Möglichkeit vor? Bei meinen bisherigen Gedcom-basierten Programmen konnte ich diese Möglichkeit zumindest nicht finden.
Bislang habe ich mir mit Excel beholfen, um solche Verbindungen teils mit unterbrochenen, teils ganz ohne Verbindungslinien darzustellen. Der Aufwand eine Stammtafel (gilt gleichfalls für eine Ahnentafel) nur von Hand zu erstellen ist dann schon immens, wenn einige hundert Personen mit hundert unsicheren Verbindungen platziert werden müssen. Da hat man schon mal wochen- oder monatelang zu tun, wenn man zuvor nicht aufgibt. Und bevor die Tafel fertig ist gibt es schon die ersten zehn Änderungen.
Gerade bei einer schwierigen Forschung mit vielen unsicheren Abstammungen (wo immer wieder nach neuen Gesichtspunkten sortiert werden muss) ist es doch wichtig, alle Personen automatisch grafisch darstellen zu können, um mit seinem Forschungsstand in übersichtlicher Weise arbeiten zu können.
Bin gespannt auf die Antworten, ob es bereits so ein Programm gibt.
Gedcom bietet die Möglichkeit, zu jedem Ereignis eine Quelle anzugeben. Jede Quelle kann eine Qualität zugewiesen bekommen, mit der dann die Unsicherheit dokumentiert ist.
Allerdings ist der eigentliche Verweis zwischen den Personen leider nicht mit einer solchen Qualität zu versehen.
Generell wäre es sicher denkbar, dass diese Qualität auch bei Ausgaben, z. B. durch bestimmte Farben oder Schraffuren, darstellbar ist.
Allerdings kenne ich kein Programm, welches bei grafischer Darstellung die Qualität einer Quellenangabe berücksichtigt. Selbst wenn das so wäre, würde das keine Aussage zu den Personenbeziehungen ergeben.
Das es in irgendeinem Programm bei Verweisen eine Angabe zur Wahrscheinlichkeit gibt, habe ich auch noch nicht gehört.
Meine bisherige Erfahrung war eher Gegenteilig. Da geben Anwender Verwandschaftsbeziehungen anhand von Taufpaten an. Im Regelfall ist im Taufeintrag nur ein Name zu feinden. Hier zu vermuten, es ist ein Verwandter, der eben diesen Namen trägt ist naheliegend, aber eher selten sicher. Scheint den Meisten aber egal zu sein.
bei AGES kann man Beziehungen zwischen Eltern und Kindern als "leiblich",
"Stiefvater", "Pflegevater" "Adoptivvater", aber auch "unbekannt" oder
"unsicher" markieren und in der grafischen Darstellung diesen
Kennzeichnungen unterschiedliche Farben zuordnen. Auch ist die Darstellung
von mehr als zwei Elternteilen möglich. Ähnlich funktioniert es mit den
Partnerschaften ("verheiratet", "unverheiratet", "geschieden", "unbekannt",
"unsicher").
In der jeweiligen Grafik werden dann alle Beziehungen dargestellt, mit den
unterschiedlichen Farben bekommt man einen ganz guten Überblick.
Viele Grüße
Enno
[mailto:genealogie-programme-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Stefan
Mettenbrink
diese amerikanische Bewertungsliste ist echt interessant. In dem was sie listet und dem was sie ausl��t.
Etwas entt�uscht, sage ich ganz offen, war ich k�rzlich �ber Michael Suhr und sein GHome. Das Programm ist nicht schlecht aber die Betreuung, die er ja fr�her immer sehr lobte, ist mangelhaft. Ich hatte ihn gefragt wie ich das Proggi nach PC Absturz wieder zum Laufen bekommen k�nnte und erhielt nur einen kurzen Satz als Antwort, ohne Anrede oder Schlu�gru� (n�mlich, ich m�sste neu installieren) Das h�tte ich nun auch allein gewu�t...mir ging's drum, wie ich die erneuten Kosten vermeiden k�nnte. Auf diesbez�gl. Nachfrage dann �berhaupt keine Antwort mehr. Entt�uschend auch, weil wir uns hier aus der Liste schon ein paar J�hrchen kennen.
Da sind andere Programme gro�z�giger, bei SnagIt und Personal Historian z.B. bekam ich sofort einen Ersatz-Registrierungsschl�ssel.