Dank

Hallo an die Helfer,

mein Dank geht an Reina und Willi.

Ihr habt mir schon sehr geholfen. Die Suchsysteme habe ich jetzt begriffen!
:wink:

Frage an Reina, bei dem Eintrag Christen Heinrichsen stehen noch mehr
Namen. Kannst du mir den Zusammenhang nennen?

Ansonsten kann feststellen: Die verwirrende Namensgebung in Dänemark macht
das Forschen nicht einfach!

Grüße aus Hamburg

Hajü (Christens)

F�r soweit ich das lesen kann:

Christen Henrichsen's son Henrich (getauft) in Veileby getragen von Seignr. Christopher S�rensens hustru (Ehefrau) i Dragsm�lle. Paten: Peder Hansen i Falista??? Erich Jensen, Mads Laursens hustru, Anders Christensens hustru alle i Veilebye
Gr�sse
Reina

-----Oorspronkelijk bericht-----

Hallo,

ich habe fr�her deutschen Ahnenforschern folgendes geschickt: Vielleicht hilft es auch Dir.

Hier ist auch ein Link Patronym – Wikipedia

ich habe versucht Deine Fragen betreffs Namensgebung bei Google auf deutsch zu finden. Es ist nicht ganz gelungen. Das was ich fand dreht sich um Nordschleswig(S�nderjylland) Die Regel wurden nicht zur selben Zeit ge�ndert. Im K�nigreich Dk haben die Leute auf dem Lande( also nicht Adel, nicht B�rger. Die beiden Gruppen haben fr�her feste Nachnamen bekommen) bis zum 1828 immer die patronymische Namensgebung verwendet. Also Peder Hansen bekam einen Sohn z.B. mit dem Vornamen Hans. Er war der Sohn von Peder und hiess deshalb Hans Peder-s�n( s�n = Sohn) Statt Peders�n schrieb man oft , aber nicht immer Pedersen. War es eine Tochter hiess sie z.B. Mette Peders-datter( Tochter) Im Dorf gab es oft mehrere Personen, die Hans hiessen, vielleicht auch mehrere der Hans Pedersen hiess. Was denn tun ? Man fand einen Rufnamen, z. B . nach dem Beruf des Vaters, oder Grossvaters. Oder nach dem Herkunft( Ort, Insel, Land )Oder nach dem Aussehen des Mannes .

Der offizielle Namen war der Patronym, aber im Kirchbuch steht oft der Rufname ( Wie Hage) Ich habe herausgefunden, dass Hage ein altes Wort f�r eine kleine Landspitze ist. Solche gibt es im Nissum Fjord bei Fiand/Fjand

Das Gesetzt 1828 machte es klar, dass feste Familiennamen eingef�hrt werden mussten. Mein Beispiel Hans, Sohn von Peder Hansen, sollte also Hans Hansen heissen. Und Mette Hansen( die Endung Datter wurde abgeschafft) Die Bauern protestierten aber. Der Sohn von Peder Hansen kann nicht Hans Hansen genannt werden. Man w�rde glauben, er war Sohn von seinem Grossvater ! ( Hoffentlich verstehst Du was gemeint ist)

Es ging auf dem Lande weiter mit den Patronymen oft bis zum 1880 -90. Es gibt auch Beispiele dass Geschwister verschiedene Nachnamen bekam, entweder nach dem alten Gebrauch oder nach dem Gesetzt von 1828 und 1856( das Gesetzt wiederholt)

Endlich 1904 bekamen die Leute die M�glichkeit offiziel den Rufnamen zu bekommen. Sie mussten sich bewerben und einen kleinen Betrag zahlen. Der neue Name wurde dann im Kirchbuch eingef�hrt.

Das obengenannte ist eine einfache Beschreibung. Es gab andere Weisen die Namen zu �ndern. Hat ein Mann eine Witwe geheiratet und den Hof von dem Verstorbenen �bernommen, hat er oft auch den Nachnamen/Rufnamen des verstorbenen bekommen. Also : man kann nicht sicher sein, dass Personen aus demselben Dorf mit demselben Namen, auch wirklich blutsvervandt sind.

http://www.genealogy-sh.de/history/d/geschichte.htm

Am 08.November 1771 erl�sst Christian VII. eine Verf�gung zur Abschaffung der patronymischen Namensgebung:

  Christian der Siebente.

  Wir haben unmittelbar vernommen, da� auf dem Lande in Unserem Herzogthum Schleswig fast nirgends best�ndige Geschlechtsnamen eingef�hret sind, sondern, da� der Sohn den Vornamen des Vaters zum Zunamen bekommt, und da� diese Umwechselung bey jeder Generation geschiehet. Wann solches aber in Erbschaftsf�llen, in Ansehung der Legitimation, zu vieler Ungewi�heit und weitl�ufigen Streitigkeiten, so wie bey F�hrung der Schuld- und Pfandprotocolle zu mancherley Unordnungen Anla� giebt; so finden Wir es n�tzlich und gut, da� auf die Einf�hrung best�ndiger Geschlechtsnamen daselbst, Bedacht genommen werde. Und da solches am leichtesten und bequemsten in Gang und Ordnung gebracht werden kann, wenn in Zukunft allemal bey der Taufe, der Geschlechtsname der Kinder, der voritzo zwar der Wahr der Eltern zu �berlassen ist, in der Folge aber von niemanden eigenbeliebig ver�ndert werden mu�, von den Predigern mit aufgenannt wird; so haben Wir diese Unsere Entschlie�ung zu m�nniglichen allerunterth�nigsten Nachachtung hierdurch allergn�digst bekannt machen wollen.

  Gegeben im Obergericht und Oberconsistorio zu Gottorff den 8ten Nov. 1771

  mit freundlichen Gr�ssen

  Else, D�nemark

Danke, das hätte ich nicht entziffert!
"getragen von...", soll das heißen, das des Sörensen hustru die Hauptpatin
ist? Oder war das tragen des Täuflings eine extra Ehre, denn als Paten sind
ja andere benannt.

Grüße von Hajü

Ja, das glaube ich, das des S�rensens hustru die Hauptpatin war. M�glich war dieser Christopher S�rensen eine art von Hilfsprediger (weil er war nicht der Pfarrer). Es wird oft gesehen das die Ehefrau von der Prediger ein Kind aus der Taufe hebt.

Gr��
Reina

-----Oorspronkelijk bericht-----