Werte Zeitreisende,
Dank allen, die mir geholfen haben.
Nachdem ich mich auf die mir zun�chst g�nzlich absurd erscheinende
M�glichkeit eingelassen habe, "Wyre(t)zburg" k�nnte f�r "W�r(t)zburg"
stehen, bin ich ganz schnell f�ndig geworden:
�ber Google stie� ich auf
Neumann, J. W: Versuch einer Geschichte der niederlausitzischen Land-V�gte.
2. Teil. L�bben 1833.
Dort wird gleich zu Beginn ein "Kuntz von W�rtzburg, Markgrafs Friedrichs
des Strengen von Mei�en Landvogt in Lusitz 1359" ausf�hrlichst besprochen
Am Ende (S. 10) hei�t es dann: "Nach (andren) Nachrichten soll Kuntz von
W�rtzburg sp�ter des Herzogs Wenzel von Sachsen Vogt in Schlieben gewesen
sein; ob er aber mit dem in der Schenkungs-Urkunde (von 1386 zu Gunsten des
Klosters Dobrilugk) als Zeuge erw�hnten ( identisch ist), bleibt doch sehr
zweifelhaft, denn in diesem Falle m��te (der Landvogt) ein sehr hohes Alter
erreicht haben."
Ich meine - ohne dies bislang n�her untersucht zu haben - da� ich in der
Urkunde von 1379 den Vogt in Schlieben vor mir habe und da� dieser
wahrscheinlich ein Sohn des 1359 erw�hnten gleichnamigen "Landvogtes in
Lusitz" ist.
Jedenfalls erkl�rt dies, warum die M�hle Postberga bei 04895 Kleinr�ssen in
den ersten beiden Kirchenvisitationen von 1528 und 1533 als ins Amt
Schlieben geh�rig bezeichnet wird.
So pa�t wider Erwarten einiges doch sehr sch�n zusammen, und die
Wochenendruhe ist gerettet.
Freundliche Gr��e
J�rgen Wagner
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