Bumba

Bumba / Thomas Bauer,

eigentlich wollte ich die Liste mit dieser Geschichte nicht noch weiter belästigen, da es wirklich nicht hierher gehört und sich die meisten bei diesem Thema sicher zurecht genervt fühlen. Da einige Mitglieder der NSL, die mit mir seit langer Zeit in Kontakt stehen, sich nun allerdings fragen, was hier genau abläuft, muss ich auf diesem Forum doch das richtigstellen, was du verzerrt oder falsch darstellst.

Wie schon geschrieben, bestreite ich nicht mein Fehlverhalten von damals und bedauere es bis heute sehr!!!! Was an Wiedergutmachung nur möglich war, habe ich ohne Rücksicht auf mein Ansehen getan und kann nur hoffen, dass nicht alle hier mir für alle Ewigkeiten eine zweite Chance verwehren werden.

Falsch an deinen Ausführungen ist, dass ich die "OSL-Liste Hals über Kopf verlassen hätte, nachdem die Listenleitung eingeschaltet war". Die Wahrheit ist, dass mich die Administratorin Frau Nicola damals sogar angerufen hat, und mir nahegelegt hat, mich nicht vor der ganzen Listen-Öffentlichkeit zu offenbaren. Gleichzeitig hatte sie damals bedauert, dass ich mich aus der OSL abmeldete. Ich habe mich dort letztlich dann doch abgemeldet, um sowohl den Geschädigten als auch mich zu schützen und die OSL vor weiterem Shitstorm zu bewahren.

Was ich aber vor allem auf gar keinen Fall in deinen Ausführungen so stehen lassen kann, sind deine Unterstellungen, ich würde irgendwelche dubiosen Geschäftspraktiken bei den Forschungsarbeiten in den polnischen Archiven anbieten!
Ich habe ein Umfeld/Netzwerk von Freunden, Forscherkollegen, Mitarbeitern, etc. in Polen und Tschechien, die für mich selbst, aber auch nach Wunsch gerne für andere Interessierte, verschiedene Forschungsarbeiten in den polnischen und tschechischen Archiven und Behörden (Standesämter) durchführen. Dass diese Arbeiten nicht umsonst sind, habe ich ja auch schon geschrieben und jeder, der auf unsere Hilfe zurückgreifen will, bekommt natürlich volle Kostentransparenz.
Meine "Mitstreiter" in Polen, das sind alte persönliche Freunde von mir, wie Andrea (aus der Nähe von Oppeln - aus dem gleichen Ort wo meine Eltern stammen - wir haben gemeinsam schon an einigen Publikationen gemeinsam gerbeitet), Irek (Mitarbeiter eines Archivs - jetzt Stettin früher Breslau) oder Jerzy Jarek Jerzy Jarek – Wikipedia, wolna encyklopedia mit dem wir schon zahlreiche Projekte auf die Beine gestellt haben. Es sind aber auch Leute, wie der Geschichtsstudent Piotr Panczyk oder der Genealoge Rafal Wiencek, die ich in den letzten Jahren während meiner Forschungen in den Archiven in Breslau und Danzig als absolut profunde Kenner der Materie kennengelernt habe und die sich gerne etwas Geld durch die angebotenen Forschungsdienstleistungen dazuverdienen wollen. In Tschechien steht mir auch Vera Suskowa aus Olmütz zur Seite, die unsere diesjährigen Studienfahrt in die Slowakei organisiert und als Heimatforscherin für das Kuhländchen eine ausgesprochene Kennerin der tschechischen Archive ist.
Diese Freunde und Mitarbeiter haben alle gemeinsam, dass sie sich bestens mit den Archivstrukturen ihrer Regionen auskennen und dort ausgezeichnete Forschungsarbeiten betreiben. Sie haben häufig beste Kontakte zu den Mitarbeitern der Archive und kommen manchmal so an Sachen dran, an die man in Normalfall nur schwer oder gar nicht dran kommt. Als Beispiel mag zB, gerade ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt genannt werden, wo Piotr trotz der seit Oktober geschlossener Archive (Pandemie), in Landsberg einen ganzen Bestand (122 Signaturen Standesamt Kerkow) in höchster Qualität einscannen konnte.
Warum der Schriftverkehr grds. über mich läuft? Ganz einfach, weil ich diese Anfragen am besten koordinieren kann, meistens auch sehr gut vorab prüfen und beurteilen kann, was machbar ist und was nicht (sprich: gibt es entsprechende Quellen und wenn ja wo) und vor allem weil ich deutsch, polnisch und einigermaßen tschechisch spreche, was die Kommunikation zwischen den Suchenden aus Deutschland und meinen Kollegen erheblich erleichtert oder überhaupt möglich macht.
Also kein "Geschäftsmodell", wie du Bumba es hier darzustellen versuchst, sondern einfach ein Kreis von Experten aus verschiedene Ländern, die gerne Hilfe für diejenigen anbieten, für die es sich nicht lohnt die langen Strecken nach Polen oder Tschechien selbst anzureisen!

Zu der Frage, ob du Bumba ein Zechpreller bist oder nicht, kann jeder der will, sich selbst seine Meinung bilden: Cloud-Speicher
Hieraus geht klar hervor, dass du die Kosten der Forschungsarbeit von Anfang an kanntest und trotzdem hast du meinen damaligen Mitarbeiter Lukasz und später auch meine Freund Irek so lange arbeiten lassen, bis die gewünschten Ergebnisse vorlagen. Und als dann die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden, hast du dich mit fadenscheinigen Ausreden vor der Bezahlung gedrückt...
Da ist es schon merkwürdig, das gerade du dich hier als Richter und moralische Instanz aufzuspielen versuchst.

Grüße
Andreas Smarzly

Lieber Herr Smarzly,

wie es ein Arbeitskollege immer so schön ausdrückt: "nicht so viel reden, das macht nur verdächtig".

Bitte Folgendes beherzigen, wenn sich Ihre Aufregung gelegt hat:
Nicht ich habe Ihren Ruf ruiniert, das haben Sie - mit Bravour - schon selbst getan. Erst mit Ihrer Verleumdungskampagne in der OSL-Liste, dann in der NSL-Liste, indem Sie Ihr mieses Handeln auch in diese gezerrt haben. Zur Erinnerung: Auch das waren Sie selbst, nicht andere.
Oder sehe ich es falsch und Sie wollten nur ein früheres Versprechen einlösen? In ihrer Geständnis-Mail schrieben Sie über Ihre Zukunftspläne: "Mir ist es bewusst, dass ich mich in der Welt der Schlesienforscher nie wieder blicken lassen muss. Gescheht mir recht." Zur "Schlesien-Welt" gehört bekanntlich ja auch NSL.

Für die alten Mails vielen Dank. Chronologisch gelesen belegen die alle meine Aussagen (z.B., wie aus 30 Euro für eine dünne Akte schnell mal das Sechsfache werden kann). Aus anderer Quelle gab es dieselbe Akte übrigens ganz ohne "Verwaltungsgebühren".

Weiterhin viel Forscherglück wünscht
Th Bumba

Es ist einfach nur noch peinlich, wie hier
persönliche "Abrechnungen" in den Focus der Öffentlichkeit gezerrt werden, ganz offensichtlich, um dem Anderen endlich
mal zu zeigen, wo die "Harke hängt" und ihn öffentlich zu demontieren.
Das Archivarbeit nicht so ohne
weiteres zu leisten ist, dass viel Sachkenntnis, Ausdauer und Zeitaufwand
nötig ist, um zu finden und bestehende
Blockaden zu überwinden und dass dies dann auch ein paar Groschen kosten
kann, sollte doch jedem klar sein. Klar dürfte auch sein, dass ich eine Sache bei
A möglicherweise günstiger bekomme
als bei B oder bei C noch mehr zahlen
muss! Das lernt man an jeder Tankstelle, bei jedem Bäcker, in jeder Kaufgelegenheit der freien Wirtschaft.
Mit welchem Recht will ich jemandem meine Bedingungen aufnötigen, dessen
Hilfe ich beanspruchen möchte.
Ich würde es sehr bedauern, wenn sich Herr S. aus den schlesischen Angelegenheiten zurückziehen würde,
seine Kompetenz ist unverzichtbar!
Der Umgang miteinander zeugt von
wenig Sozialkompetenz, um es sehr
vorsichtig zu formulieren.
Kommt wieder zurück auf die sachliche
Ebene!
Klaus Jauer

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Am 2. Feb. 2021, 23:15, um 23:15, bumba@online.de schrieb:

Hallo Klaus,
danke, ein Kommentar, der auch meine Gedanken wiedergibt.
Und damit sollte es endlich genug sein.
Richard

-----Original-Nachricht-----