Buch: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz -H.R.Wittner- v 2005; hier Berichtigungen u Ergänzungen v Dietmar Meyer in 2007 Eintrag Hanß GRISCHI

Hallo Listenmitglieder,

ich suche bezüglich des Buches von
Wittner Heinz: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz
Herausgeber:Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Ludwigshafen 2005

die von Herrn Meyer Dietmar veröffentlichten
Ergänzungen und Berichtigungen zum Buch von H.R.Wittner
"Schweizer (Einwanderer) in die Südwestpfalz"
In: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd.XVI, S.107-116, 2007

Wer diesen Band XVI hat , den bitte ich um Einsicht und Übermittlung ob zu dem Eintrag auf Seite 227 unter L4.6 Frankweiler
bei "Hanß GRISCHI aus der Schweiz"
eine Berichtigung vorhanden ist.
Der vorhandene Eintrag :
"Hanß _GRISCHI _aus der_/Schweiz, /_Zimmermann, Gerichtsschöffe (Schulthess:
_GRÜSSI _aus _St Stephan /BE_) <B>; 1. oo mit Anna Apollonia N .....usw "
kann von mir nicht eindeutig interpretiert werden.
Vor allem der Übergang von (Schuthess: _GRÜSSI_ aus /St Stefan / BE/ ) alles in einer Klammer verwirrt mich.
_GRÜSSI _wäre doch ein Name ? in neuer Zeile ? aber was soll dann der Doppelpunkt hinter Schulthess: , und die schließende Klammer hinter// BE)/

Für einen klärenden Hinweis wäre ich dankbar. Vielleicht ist es von Herrn Meyer Dietmar ja klargelegt ?

Viele Grüße
Klaus

Hallo Klaus!

Hier aus der Mannrechtsrodel von Bern (ebenfalls Wittner):
24.11.1740 Abraham Grischi(s) von Lenk zieht sein Mannrecht und seine Mittel nach Zweibrücken

Dann ist der Grischi wohl ein Grüsy / Grüssy / Grüsi gewesen.

Ich schicke gleich privat als pdf einen weiteren Hinweis von Kuby nach.

Ich habe sogar einen Abraham Grüsy in Rumbach, der zeitlich passen würde. Aber dessen Vater Konrad Burkhardt Grüsy (1684-1781) soll bereits in Rumbach geboren sein. Möglich wäre das schon.

Du suchst welchen genau???

Grüße,
Andrea

Hallo miteinander,

ich suche Einwanderer in die S�dwestpfalz aus der STEIERMARK. Gibt es dazu Forscher, Ergebnisse, Listen ?

Mit freundlichen Gr�ssen

Manfred Schlang

Suche immer nach
SLANG(E) SCHLANG(E) BAUMGART(EN), POMARIUS, JUN(C)KER, JUNCK
-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Hallo Andrea, Heinz und andere Listenmitglieder,

vielen Dank f�r Eure helfenden Hinweise.
Leider hat auch hier bei meiner Anfrage das Programm die richtige Wiedergabe der Sonderzeichen verhindert und damit
meinem Ausgangs-Text ver�ndert, aber man scheint mich trotzdem verstanden zu haben.

Ich hatte aus verschiedenen Quellen diese Fakten vorliegen:

_Johann Friedrich GRISCHI_
geboren: ca 1672 gestorben: ca 1710
Ehen: I. oo ca 1691 in Frankweiler mit AnnaAppolonia NN [ca 1672 - 27.1.1704 (4 Kinder)]
     II. oo 22.2.1707 in Frankweiler mit Anna Margareth (Holzer) [ca 1681 (1 Kind)] (Wwe v Nikolaus Holzer aus Bergzabern)
Kinder:I.oo Johann Friederick Grishi [*31.1.1692 - +4.9.1706]
Maria Margaretha Grischi [*22.1.1695 - +24.12.1757
Maria Elisabeth Grishi [*5.8.1698 - +28.8.1701]
Johann Jakob Grishi [*9.3.1703 - +1705]
Kind aus II.oo Abraham Grischi *18.09.1710 - +13.10.1749

und bekam von Heinz K. einen Auszug aus diesem besagten Buch v Wittner. und glaube dadurch den entscheidenden Hinweis zu haben,
dass (was ich schon l�nger vermutete) der FN GRISCHI aus dem Raum Bern (Simmental) kommt.
Die �bereinstimmungen mit meinen bisherigen Ergebnissen veranlassten mich dort in der Schweiz weiterzusuchen (bisher ergebnislos!)
und ich suchte weitere eingrenzende Hinweise und eindeutige Best�tigung der Herkunft von Johann GRISCHI.
Dabei kamen die Ungereimtheiten mit dem "GR�SSI" auf.
Der von Andrea �bersandte Buchauszug von Alfred Kuby best�tigt meine bisherigen Erkenntnisse (Vermutl gleiche Quelle) .Vielen Dank daf�r. Sehr brauchbar !.
  Mit der "Gr�sy-Theorie" kann ich mich nicht anfreunden,
der Name Grischy war mir bisher immer nur in Grischi, Grishi, selten in Form von Grichow , auch mal als Grich untergekommen.
Es mu� schon mehrere �bereinstimmungen geben um auf FN GR�SY oder GR�SSI weiterzuforschen.

Ich versuche es jetzt weiter in St Stephan / Bern bzw in Lenk in der Schweiz.
Sollte noch ein weiterf�hrender Hinweis auftauchen, w�rde ich mich freuen.

Nochmals vielen Dank, besonders auch hier an Heinz Krumrey in Namibia f�r die umfassende bisherige gro�artige umfangreiche Unterst�tzng.bei meiner Suche.
Auch Danke an Friedrich H�ttenberger f�r die Best�tigung, dass Herrn Meyer auch keine Kl�rung der Ungereimtheit in seinen Erg�nzungen herbeigef�hrt hat.
Viele Gr��e
Klaus (Beck)

Liebe Listenmitglieder,
ich habe unter meinen Vorfahren Mennoniten (Täufer) aus dem Kanton Bern ( Gebiet Langenthal/Streckholz)mit dem FN OTTH,Ott, (Otto)üsw. , die zwischen 1710 und 1730 wahrscheinlich geflohen sind. Ein Täufer Johann (Hans) Jacob OTT(O) stirbt 1764 in Lohe, Ksp. Ferndorf (heute Kreuztal/NRW) im Alter von 60 Jahren.Seine Herkunft wird relativ genau mit Langenthal im Kanton Bern angegeben. Dort fand sich jedoch kein OTT(O), sondernim angegebenen Oberstreckholz in der Nähe eine Familie OTT.Es mag sein, dass sie ihren Glauben heimlich ausgeübt haben als Mitglied der reformierten Gemeinde, da es anscheinand wenig bis keine Unterlagen darüber gibt.
Ist in der Pfalz, die wie das Elsaß teils Ziel, teils Zwischenstation war, irgendwo der Name OTT u.Varianten aufgetaucht ?Danke für eure Hilfe !
Schönes Restwochenende wünschtDietrich Klein

Hallo Klaus,

bei der LDS finde ich zwar einen Hans Grischi *1621 in Lenk/ Bern, und auch einen anderen frühen https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/J45Q-Z3B, aber hier www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php wird der Name nicht aufgeführt. Aber sehr wohl Grüssi.

Die Mannrechtsrodel ist übrigens auch online:
http://kunden.eye.ch/swissgen/kant/bemare-d.pdf

Vielleicht hilft die Schweizer Mailingliste dir weiter?!

Grüße,
Andrea

heute Kindelberger,
vor 350 Jahren in der Schweiz noch Güntlisberger,
und dazwischen u.A. auch Kinglesbarg - Guindelsperger - Kinglesbengen - Kinglesbarg - Shinglesparriger - Inglesbrighter - Gindlesberger - Gindelsperger - Gindlesparger - Kindlesparger - Gindlesberger - Gindelberger - Jinglesbrighter - Gindlespargar - Ginglesperger

Hallo Andrea,

danke f�r Deine Hilfe und die Links.
Ich habe jetzt eh die "GR�SSI's im Hinterkopf und behalte die auch im Auge.
Aber bitte sage mir, was ist - LDS - ?
Hast Du die Schweizer Mailringlisten Adresse parat ?

Ich bin jetzt inzwischen in 5 Mailringlisten, kann mich vor Mails kaum retten,
aber dann kommt es auf eine auch nicht mehr an !
(Das schult das fast 74 jahre alte Ged�chtnis !!! )

MfG
Klaus

Morgen Klaus,

das ist die Anmeldung für die Schweizer Liste
http://list.genealogy.net/mm/listinfo/sgff-l

Das sind die Mormonen, kurz LDS genannt und ihre Family search Seite
https://familysearch.org/

Viel Vergnügen :slight_smile:

Andrea

Oberdischingen, 18. Januar 2015

Sehr geehrter Herr Klein !

Mennoniten waren gerade keine Mitglieder der reformierten Kirche und stehen deswegen auch nicht in den reformierten Kirchenbüchern (weder im Kanton Bern noch in der Kurpfalz). Ganz selten findet man Begräbniseinträge, wenn ein Mennonit auf dem örtlichen Friedhof beerdigt wurde.

Zur mennonitischen Familienforschung gibt es schon viele Vorarbeiten und auch eine eigene Zeitschrift (Mennonite Family History). Es ist ratsam, sich erst einmal eine Übersicht über den Forschungsstand zu verschaffen, bevor eine Archivforschung in der Schweiz in Angriff genommen wird.

Mit freundlichen Grüßen, Friedrich R. Wollmershäuser

"Dietrich Klein" <klein.kuentrop@live.de> schrieb:

Hallo Herr Wollmershäuser,
dass Mennoniten KEINE Reformierten sind ist mir schon klar. Diese Mennoniten , die sich seit 1730 im Raum Siegerland,Wittgenstein oft als Pächter von herrschaftlichen Höfen niederließen, hatten KEINE eigenen Kirchenbücher. Ihre Geburt bzw. Taufe (Glaubenstaufe) ist deshalb oft nnirgends vermerkt . Manchmal wurde eine Mennonitenheirat in einem evangelischen KB vermerkt, oft auch nicht. In der Regel sind dagegen die Todesfälle der Mennoniten in den KB der Protestanten bzw. Katholiken erfasst. So ist es jedenfalls im Siegerland (ehem. Fst. Nassau - Siegen) u.d. ehem. Grafschaft Wittgenstein gewesen.

Wie erwähnt habe ich Familien OTT in Oberstreckholz bei Langenthal regulär reformiert getauft in den Schweizer KB gefunden. Die dort gefundenen Vornamen sind identisch mit den Namen der im Siegerland/Wittgenstein ansässig gewordenen Familien.
Ich gehe - auch nach Rücksprache mit dem Pfarrer von Langenthal, der Stadtarchivar ist, davon aus, dass die Familien in der Schweiz "Krypto-Mennoniten" waren, die vor den strengen Berner Kirchenbehörden, die alle Abweichler streng verfolgten, geflüchtet sind.
Leider habe ich bis jetzt die Geburten/Taufen um 1690 - 1710 dort noch nicht mit den entsprechenden Todesfällen im Siegerland vergleichen können. Wenn also einerseits die Heirats - bzw. vor allem die Sterbeeintragungen in den KBvon Langenthal bzw. dem anderen zuständigen Kirchspiel fehlen, aber im Siegerland auftauchen, kann man davon ausgehen, dass meine Vermutung richtig ist.
Hinzu kommt noch, dass einerseits der Kanton Bern (Langenthal u.U.) genannt wird, aber es dort nur die Fam. OTTH, nicht aber die Fam. OTTO gab. Dieses Problem halte ich aber für ein Schreib - bzw. Hörphänomen.Die OTTOS aus der Schweiz/Kanton Bern/Langenthal MÜSSEN ehem. OTTS gewesen sein.
Ich weiß, ich suche nach Nadeln im Heuhaufen. Vielleicht ist, wenn nicht in der Pfalz, auch im Elsass ein OTT alias OTTO, der zu diesen Ansiedlern gehörte, "hängen geblieben".
Viele GrüßeDietrich Klein

Oberdischingen, 19. Januar 2015

Sehr geehrter Herr Klein !

Danke für Ihre ausführliche Nachricht. Hierauf nur ganz kurz:

Ein Wechsel von Otto zu Ott wäre glaubwürdiger als umgekehrt, aber ein solches Wechsel müßte in beiden Richtungen im Einzelfall nachgewiesen werden. Die Chorgerichtsmanuale im Kanton Bern dürften Ihnen bekannt sein. Von verborgenen Mennoniten habe ich aber bislang noch nichts gehört.

Mit freundlichen Grüßen, Friedrich R. Wollmershäuser

"Dietrich Klein" <klein.kuentrop@live.de> schrieb:

Hallo Dietrich Klein,

vielleicht können diese Mennoniten in den u.a. Links helfen:

Mennoniten
www.mennoniten.de/

mennonitischer Geschichtsverein
www.mennoniten.de/geschichtsverein.html

Mennonitengemeinde Eichstock. Es sind Mennoniten in Bayern aufgeführt. Aus
ihrer Geschichte ist bekannt, dass einige in das Rheinland und nach Amerika
ausgewandert sind.
www.eichstock.de/

Mennoniten
www.zuercher-family.ch/1987670.htm

preussische Mennoniten
www.mennonitegenealogy.com/prussia/

Herzliche Grüße

Manfred (Schwab)