Briefe des nach Cserwenka in Niederungarn ausgewanderten Friedrich Schäffer aus Fürth im Ostertal, 1797-1798

*Briefe des nach Cserwenka in Niederungarn ausgewanderten Friedrich
Schäffer aus Fürth im Ostertal, 1797-1798.*

aufbewahrt im Landesarchiv Saarbrücken
Bestand Nachlass Kurt Hoffstaedter Nr. 20, 6 Seiten, 1797-1798

Transkription: Roland Geiger, 26.04.2020

Hallo Roland,
diese Briefe finde ich in
T S C H E R W E N K A Cservenka – Crvenka , Batschka, 1785 – 1944
Tscherwenkaer Familien
von Angela Hefner, Karlsruhe, 3.Auflage 2016 Seite 1013 ff.

außerdem den Eintrag:

Schäfer Friedrich Wilhelm, Lehrer
* 26.03.1746 in Fürth (Ottweiler/Saar), ref.,
Sv Leonhard u. Koch Salome
oo NN. Justina

Hallo, Helga,

herzlichen Dank für die Information. Da steht im Eintrag ziemlich genau
die Fortsetzung dessen, was im Fürther OFB fehlt. Klasse.

Ähm, Dein Anhang läßt sich über die Liste nicht verteilen. Könntest Du
ihn mir offlist an meine private Emailadresse "alsfassen@web.de" senden?
Vielen Dank.

Roland

Nachtrag:
die Briefe sind auch in "Unser Tscherwenka " von Roland Vetter ab Seite 100
veröffentlicht. Zwischen dem 1. und 2. Brief fügt Roland Vetter noch einen
Kommentar hinzu:

Die w i r t s c h a f t l i c h e Lage des Fr. W. Schäfer m u ß bedrückend

gewesen sein. Die A b h ä n g i g -
keit v o n der jeweiligen E r n t e w a r a u g e n s c h e i n l i c h .
Der Versuch, i n seine a l t e H e i m a t nach
F ü r t h bei O t t w e i l e r z u reisen, war deswegen beschwerlich. Nur
m i t g e l i e h e n em Geld z u hoh
e m Z i n s s a t z war im k o m m e n d e n Jahr an ein solches A b e n t
e u e r z u denken. D a r u m ist es
auch nicht v e r w u n d e r l i c h , daß der Kolonist um die E r l a n g
u n g von G e l d e r n b e m ü h t war, die
i hm sein Schwager schuldete. O f f e n b a r w u r d e sein W u n s c h u
n d s e i n Brief ü b e r h a u p t n i c ht
b e a n t w o r t e t , denn ein J a h r s p ä t e r schreibt er e r n e u
t . Diesmal w e n d e t er sich sowohl a n sein
e n Lehrer wie auch an s e i n e n B r u d e r . Da a u c h dieses S c h r
e i b e n e r h a l t e n ist, b r i n g e n wir es
i n v o l l em W o r t l a u t ^ ].

Die anderen Werke liegen mir nicht vor - und warum der kopierte Text sich
beim Einfügen so verändert verstehe ich als "Nur-User" nicht!

Helga Scholz

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Hallo, Helga,

über die Veränderungen zwischen word und Listenemail hab ich mich auch
schon gewundert.

Deshalb gehe ich so vor:

Ich schreibe meinen Text in word und und setze ihn dann im
Formatierungsfeld auf "ohne Formatierung".
Zusätzlich ersetze ich den Umbruch am Abschnittsende (^p) durch (^l). So
wie er jetzt erscheint, sollte er auch in der Email kommen.

Da ich noch Word2003 verwende, kann ich Dir nicht schreiben, wie das in
modernen Word-Variationen funktioniert.

Hat noch jemand andere Erfahrungen oder Vorschläge, wie man das
durchführen kann?

Roland

Nochmal hallo,

die Leerzeichen zwischen den Buchstaben rauszubekommen, kann ziemliche
Fummelarbeit sein.

Ich mache das immer in Word über Ersetzen (^h), aber über die
Einzelentscheidung. Wenn Du alle Leerzeichen ersetzt, bist Du genauso
naß wie vorher.

Dann wird das ungefähr so:

Die wirtschaftliche Lage des Fr. W. Schäfer muß bedrückend gewesen sein.
Die Abhängigkeit von der jeweiligen Ernte war augenscheinlich. Der
Versuch, in seine alte Heimat nach Fürth bei Ottweiler zu reisen, war
deswegen beschwerlich. Nur mit geliehenem Geld zu hohem Zinssatz war im
kommenden Jahr an ein solches Abenteuer zu denken. Darum ist es auch
nicht verwunderlich, daß der Kolonist um die Erlangung von Geldern
bemüht war, die ihm sein Schwager schuldete. Offenbarwurde sein Wunsch
und sein Brief überhaupt nicht beantwortet , denn ein Jahr später
schreibt er erneut. Diesmal wendet er sich sowohl an seinen Lehrer wie
auch an seinen Bruder. Da auch dieses Schreiben erhalten ist, bringen
wir es in vollem Wortlaut].

Roland

Hallo Helga,
kopiere den Text zuerst in Word und von dort aus in die Mail, dann müsste es
passen.

Kommt bei mir auch ab und zu vor.

Gruß Liane (Falzboden)

Auftrag von Helga Scholz via Pfalz-L

Liane und Roland,
danke für die Tipps!

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Sehr geehrter Herr Geiger,
bei dem genannten Heimatbuch dürfte es sich um das Heimatbuch "Unser Tscherwenka" handeln. Herausgegeben im Auftrag des Heimatausschusses Tscherwenka (München). Frau Angela Hefner hat in diesem Buch auf den von Ihnen angeführten Seiten ihren Beitrag zur Familien- und Herkunftsforschung beschrieben. Der Beitrag ist überholt durch die Herausgabe der Auflagen 1 bis 3 des Familienbuches "TSCHERWENKA. Cservenka - Crvenka Batschka 1785-1944; Tscherwenkaer Familien" von Angela Hefner (1999, 2002, 2016).
Näheres gerne auf Rückfrage.
Freundliche Grüße
Jakob Götz

Hallo, Herr Götz,

herzlichen Dank für die Information.

Sind das dieselben Briefe wie die, die ich "abgedruckt" habe?

Mit freundlichem Gruß

Roland Geiger