K�nnte die aus dem Trauungsbuch der kath. Kirche zu Klein Tinz aus dem Jahre
1837 stammende Berufsbezeichnung `Brennerknecht` mit einer Zuckerfabrik
(z.B. Klettendorf) in Verbindung gebracht werden?
Was ist ein "achtbarer Flursch�tze" ? - ebenfalls erw�hnt 1837.
--- "Kai P. Strehler & Barbara Bartsch"
<strehler-bartsch@web.de> schrieb:
K�nnte die aus dem Trauungsbuch der kath. Kirche zu
Klein Tinz aus dem Jahre
1837 stammende Berufsbezeichnung `Brennerknecht` mit
einer Zuckerfabrik
(z.B. Klettendorf) in Verbindung gebracht werden?
Zucker war bis Ende des 19. Jhds. zu teuer, um zu
Schnaps verarbeitet zu werden.
"Zu ACHARDs Zeiten wurde (Zucker) noch in
verschlossenen, silbernen Dosen als Luxusgut
aufbewahrt." Zitat von http://www1.mrlu.sachsen-anhalt.de/llg/geschichte/achard.htm
Gebrannt wurde eher Obst- oder Kartoffelschnaps.
Vielleicht ist mit Brennerknecht K�hlergehilfe, Kalk-,
Teer- oder Ziegelbrenner gemeint.
Zuckerr�ben:
Was ist ein "achtbarer Flursch�tze" ? - ebenfalls
erw�hnt 1837.
Ich denke da an einen Wild- oder
"Vogel(ver)scheucher".
Auf Antwort oder Hinweise hoffend
Auf eine interessante Diskussion hoffend:
Luz (Barthel) mit Gr��en aus Bonn
Hallo,
lt. Rudi Palla, Das Lexikon der untergegangenen Berufe:
FLURSCHUETZE (auch Flurhueter, Feldhueter, Bannwarte) waren Organe
zum Schutz von Forsten (Forst- und Wildbann), Feldgrundstuecken,
Pflanzungen beziehungsweise der Fruechte auf dem Feld gegen
rechtswidrige Beschaedigungen durch Menschen oder nicht
beaufsichtigte Tiere.
Viele Gruesse
Monika (Nicolaus)
34266 Niestetal
monika@w-nicolaus.de
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Was ist ein "achtbarer Flursch�tze" ? - ebenfalls
erw�hnt 1837.