Bitte um Lesehilfe

Liebe Listenleser,

ich bitte um Lesehilfe bei einer Heiratsurkunde. Wie heißt der
Geburtsname der Mutter? Ofiebecke? Giebecke? Oder ganz anders?

http://rumstedt-familie.de/ausschnitt.jpg

Dankeschön!

LG
Evelyn

Moin Evelyn.

Ich tippe auf Giebecke ( in Damgarten ), weil der Name dort vorkommt. U. a. bei My Heritage

Gruß
Uwe

Hallo Evelyn,

lesen würde ich Jiebecke.
Ich habe den Namen Jübbecke bei Ancestry gefunden.
Es müßte geguckt werden, wie das J beim Schreiber aussieht.
Beziehungsweise, ob der geschriebene große Anfangsbuchstabe nochmal vorkommt und eindeutig identifiziert werden kann.

Ein G ist zwei Zeilen darüber (Gundlach) und sieht eindeutig anders aus.

Es gibt die Nachnamen G-, L-, S-, W-, R-, K- iebecke .

Viele Grüße
Sabine

Hallo Evelyn,
ich würde Jiebecke lesen.

Beste Grüße
Uwe Rosendahl

Ich lese Afiebecke, der erste Buchstabe ist ein "A".

MfG
L. Jessen

Hallo Evelyn,

ich meine, der erste Buchstabe ist

- kein G (im Vergleich mit Gundlach); auch hat das große G in der
anderen Schreibweise keinen "Knoten" beim Übergang zum i

- kein A; denn in Arbeiter, August und Antonia führt der Abstrich des A
bis zur Grundlinie (wie es sein soll); es kann natürlich sein, dass der
Schreiber wegen des anschließenden f hier verkürzt hat

- so bliebe noch das O, obwohl "Ofiebecke" sich eigenartig anhört.

Aber: Wie schreibt der Schreiber das große F? Mit einer übertrieben
großen Schleife - wie hier?
Fiebecke hört sich doch gefälliger an! Vielleicht kannst Du in anderen
Einträgen das große F finden und vergleichen?

Viel Erfolg wünscht
Rolf (Riedel)

Nur: der Name Gundlach kann hier kein Maßstab sein, weil der Standesbeamte ihn vorschriftsgemäß in lateinischer Schrift geschrieben hat. Das Kurrent-G steht somit als Vergleich gar nicht zur Verfügung, denn dass der Geburtsname der Frau nicht in lateinischer Schrift ausgeführt wurde, ist augenscheinlich (es handelt sich auch nicht um die immer wieder fehlerhaft angeführte Sütterlin-Schrift, die außer in Schulen gar nicht praktisch zur Anwendung kam, allenfalls zwischen der Schul-Einführung in Preußen 1915 und dem Verbot von jeglicher deutscher Schrift 1941). Hier spricht erst einmal viel für ein G oder ein J. Anhand dieses winzigen Ausschnitts kann allerdings nicht vernünftig entschieden werden. Im Standesamt stehen sicherlich tausende Seiten desselben Standesbeamten zum Vergleich herum. Warum sich an einem Rätselraten mit erkennbar unbrauchbarer Grundlage beteiligen? Ich versuche ja auch nicht, anhand eines Kopfhaars die Schuhgröße herauszufinden.

Mit freundlichen Grüßen
Arne Nilsson

Gesendet mit der GMX iPhone App

Liebe Listenleser,

ganz herzlichen Dank an alle, die versucht haben, mir bei der
Entzifferung des Namens zu helfen.

Hier noch einmal die gesamte Urkunde zwecks Schriftvergleich:

http://rumstedt-familie.de/UrkundeS1.jpg

http://rumstedt-familie.de/UrkundeS2.jpg

und hier eine andere Urkunde desselben Standesbeamten:

http://rumstedt-familie.de/vergleich.jpg

Und wenn ich mir ansehe, wie der Beamte hier das "G" von Gustav
geschrieben hat, denke ich, es heißt wohl doch Giebecke.

LG
Evelyn

Hallo,

die Vergleichsstücke lassen jetzt den sicheren Schluss zu, dass es Giebecke heißt. Der Gustav belegt dies, und Gundlach ist irrelevant, da lateinisch. Leider hält der Standesbeamte bei Giebecke nicht die Regel durch, Monate, Ortsnamen und Familiennamen lateinisch zu schreiben, was Dein Leseproblem verursacht. Er fällt dort in Kurrentschrift.

Mit freundlichen Grüßen
Arne Nilsson
Gesendet mit der GMX iPhone App

Moin,

die Unterschriften der Trauzeugen sind für mich GUNDLACH.

Gruß

Harry

Von: famnord-bounces@genealogy.net <famnord-bounces@genealogy.net>
Im Auftrag von Arne Nilsson via FamNord
Gesendet: Mittwoch, 23. Juni 2021 19:04
An: famnord@genealogy.net
Betreff: Re: [FamNord] Bitte um Lesehilfe

Hallo,

die Vergleichsstücke lassen jetzt den sicheren Schluss zu, dass es

Giebecke

heißt. Der Gustav belegt dies, und Gundlach ist irrelevant, da lateinisch.

Leider