Berichtigung Ort: Gesees

Hallo Liste,

Berichtigung:

Die Ortschaft Gesees geh�rt nicht zur Di�zese Bamberg sondern Bayreuth.

-------- Original-Nachricht --------

Hallo,
ich möchte nur darauf hinweisen, dass es eine Diozöse Bayreuth nicht
gibt und auch noch nie gab. Gesees liegt im Landkreis Bayreuth und
gehört sicher zur Erzdiozöse Bamberg.
Schöne Grüsse

Karl Hügerich

Dipl. Ing.(TU) Karl Hügerich GmbH
Lindenstrasse 23
95466 Weidenberg
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Geschäftsführer: Karl Hügerich
AG Bayreuth HRB 2830
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Bayreuth ist weder Bistum noch Erzbistum. Bayreuth gehört zum Erzbistum
Bamberg.

Jörg Guttenberger

Liebe ListenteilnehmerInnen,

es gibt 2 Orte mit Namen Gesees.
Der erste ist ein Ortsteil von Bad Berneck im Fichtelgebirge.
Der zweite ist eine Gemeinde s�dlich von Bayreuth.
Beide Orte liegen im heutigen Landkreis Bayreuth (BT).
Beide Orte geh�rten bis 1806 zur Markgrafschaft Bayreuth-Ansbach bzw. zu Brandenburg.
Die Markgrafschaft Bayreuth war nach der Reformation rein lutherisch.
-------- Original-Nachricht --------

Liebe ListenteilnehmerInnen,
Bitte um Entschuldigung, die nachricht war noch nicht fertig geschrieben, da hat der Finger schon die "Senden-Taste" gedr�ckt.
Also, nochmal
Es gibt 2 Orte mit Namen Gesees.
Der erste ist ein Ortsteil von Bad Berneck im Fichtelgebirge.
Der zweite ist eine Gemeinde s�dlich von Bayreuth.
Beide Orte liegen im heutigen Landkreis Bayreuth (BT).
Beide Orte geh�rten bis 1806 zur Markgrafschaft Bayreuth-Ansbach bzw. zu Brandenburg.
Die Markgrafschaft Bayreuth war nach der Reformation rein lutherisch. Erst nachdem Franken und somit das Gebiet der ehem. Markgrafschaft Bayreuth durch napolenoischen Befehl an Bayern fiel, siedelten wieder r�m. katholisch-Gl�ubige in dieser Gegend.
F�r die r�m. katholisch-Gl�ubigen war f�r die Gegend westlich des Fichtelgebirges das Erzbistum Bamberg zust�ndig. Der Innenraum des Fichtelgebirges geh�rte und geh�rt zum Bistum Regensburg.
Bei Nachforschungen in Kirchenb�chern dieser Gegend mu� man immer wissen, zu welcher Herrschaft der Ort oder Hof geh�rte. Leider waren die territorialen Gegebenheiten nicht immer so klar gegliedert wie heute. Es war durchaus m�glich, da� in einem kleinen Dorf eine katholische und auch eine lutherische Herrschaft Besitz hatte. So ging z. B.das B�uerlein rechts der Dorfstra�e in die n�chstgelegene katholische Kirche und das B�uerlein links der Stra�e ging mit seiner Familie zur n�chsten lutherischen Kirche. Die Stadt Marktredwitz war bis weit in das 19. Jhdt. "egerisch" und das Gebiet herum war "bayreuth-brandenburgisch" bzw. "bayrisch".

Mit freundlichen Gr��en

Hartmut Passauer

-------- Original-Nachricht --------

Lieber Herr Passauer,

in zwei Punkten kann ich Ihnen nicht zustimmen:

Erstens:
1810 wurde die ehem. Markgrafschaft Bayreuth-Kulmbach bayerisch. Aber nicht
erst dann siedelten sich Katholiken in dieser Gegend wieder an, sie lebten
schon seit Jahrhunderten hier. So beginnen z.B. die Kirchenbücher der kath.
Pfarrei Marktschorgast, Lkr. Kulmbach, schon 1646.
Einige meiner kath. Vorfahren lebten bereits im 18. Jahrhundert in der
ehemaligen Markgrafschaft Bayreuth-Kulmbach.

Zweitens:
Sie haben natürlich völlig Recht, dass Katholiken und Lutherische in
fränkischen Ortschaften oft buntgemischt lebten.
Für die Suche in Kirchenbüchern muss ich aber nicht wissen, zu welcher
Herrschaft der Ort oder Hof gehörte. Dafür reicht es nach meiner Erfahrung
völlig aus, zu wissen, ob der/die Gesuchte katholisch oder ev.-lutherisch
war. Dann finden Sie auch das entsprechende Pfarramt und das zuständige
kirchliche Archiv heraus.

Viele Grüße
Gert Rückel