Hallo Metti,
am Beispiel eines normalen OFB's können wir sehr gut sehen, daß es doch
mehrere Quellenangaben zu einer Person gibt:
Wenn die Person dort mit seiner Geburt und einer Familie dokumentiert
ist, haben wir schon 2 Quellen-Angaben zu dieser Person.
Wenn es sich um eine Frau handelt, welche 3 mal geheiratet hat, kann es
bei ihr schon mindestens 4 Quellenangaben geben. (alles nur als Beispiel)
Und in Kirchenbücher wird die Anzahl der Quellenstellen noch größer
..... (höre lieber gleich auf)
Persönliche Feststellung:
zum Beginn der Ahnenforschung wird mit der Quellendokumentation meistens
nachlässig umgegangen.
Was sich dann bei zunehmender Erfahrung sich ins Gegenteil umdrehen
kann. 
Heinz Köhler wrote:
am Beispiel eines normalen OFB's können wir sehr gut sehen, daß es doch
mehrere Quellenangaben zu einer Person gibt:
Bitte nicht verwechseln. Ich rede von einer Quellenangabe pro Ereignis
(=Kirchenbucheintrag) nicht eine Quellenangabe pro Person!
Wenn die Person dort mit seiner Geburt und einer Familie dokumentiert
ist, haben wir schon 2 Quellen-Angaben zu dieser Person.
Nein, Du hast eine Quelle zu dem Ereignis Taufe!
Die Geburt wird zwar auch erwähnt und diese Quelle kann sicher dort
ebenfalls angegeben werden, ich würde aber als Quelle für die
Geburt den zugehörigen Standesamtseintrag wählen (sofern vorhanden).
Wenn es sich um eine Frau handelt, welche 3 mal geheiratet hat, kann es
bei ihr schon mindestens 4 Quellenangaben geben. (alles nur als Beispiel)
Dann hast Du je eine Quelle für jede Eheschließung (3 Ereignisse)
und eine Quelle für die Geburt.
Noch komme ich mit einer Quellenangabe pro Ereignis aus und kann mein
Programm noch nutzen 
Persönliche Feststellung:
zum Beginn der Ahnenforschung wird mit der Quellendokumentation meistens
nachlässig umgegangen.
Was sich dann bei zunehmender Erfahrung sich ins Gegenteil umdrehen
kann. 
Das wirst Du bei jedem Hobby feststellen. Fängst Du mit der Fotografie
an, reicht deine 4 Megapixelknipse. Ein Profifotgraf wird darüber
lächeln.
MfG, Metti.
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Hallo,
am Beispiel eines normalen OFB's können wir sehr gut sehen, daß es doch
mehrere Quellenangaben zu einer Person gibt:
wenn Daten aus einem OFB übernommen werden, sollte bei allen Ereignissen
daraus das OFB als Quelle angegeben werden! Aber zu jedem Ereignis gibt es
mehrere Quellen. Zur Geburt z. B. kann es einen Eintrag im OFB, den Eintrag
im Kirchenbuch (Taufen, aber auch bei Heirat oder Begräbnis), den Eintrag im
Zivilstandsregister, die Familienbibel, eine Veröffentlichung usw. geben.
Sofern in einer Quelle das Ereignis abweichend genannt wird (anderes Datum,
anderer Ort) sollte in dem Gen-Programm auch ein Ereignis zu dem
widersprüchlichen Eintrag angelegt werden können. Dadurch können z. B. zur
Geburt mehrere Geburts-Ereignisse bestehen. Für die Auswertungen sollten
alle ausgegeben werden können, aber auch die Option bestehen, nur die
wichtigen/primären auszugeben.
Die Erfassung von mehreren Quellen bzw. widersprüchlichen Ereignissen mag
zwar "überkandidelt" sein, aber sie hilft, die korrekten Daten
herauszufinden und zu bewerten.
Soweit in Kürze.
Gruß,
Thomas Wildeboer
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Hallo,
Aber zu jedem Ereignis gibt es
mehrere Quellen. Zur Geburt z. B. kann es einen Eintrag im OFB, den Eintrag
im Kirchenbuch (Taufen, aber auch bei Heirat oder Begräbnis), den Eintrag
im Zivilstandsregister, die Familienbibel, eine Veröffentlichung usw.
geben.
Sehr richtig!
Sofern in einer Quelle das Ereignis abweichend genannt wird (anderes Datum,
anderer Ort) sollte in dem Gen-Programm auch ein Ereignis zu dem
widersprüchlichen Eintrag angelegt werden können.
(...)
Die Erfassung von mehreren Quellen bzw. widersprüchlichen Ereignissen mag
zwar "überkandidelt" sein
Keineswegs! Meine Erfahrung ist: wenn Ereignisse einer Person in
unterschiedlichen Quellen aufgeführt sind (und zwar jeweils unterschiedliche
Ereignisse), dann erfasse ich, welche Information ich woher habe. Wenn sich
später Widersprüche zwischen den einzelnen Quellen ergeben, dann kann ich
gezielt die Quellen-Stelle auffinden und nachsehen, ob ich lediglich einen
Fehler bei der Eingabe gemacht habe oder ob sich die Quellen wirklich
widersprechen.
Das betrifft nicht nur, wie bei mir, Sekundärquellen - zuweilen mögen wohl
auch Kirchenbucheinträge fehlerhaft bzw. widersprüchlich sein...
Hier ein Beispiel...
http://www.ahnendaten.de/ahnen/getperson.php?personID=I33557&tree=ahnen
...mit widersprüchlichen Angaben zum Geburtsdatum. Ich habe dokumentiert,
welche Angabe zu welchem Ereignis aus welcher Quelle kommt.
Ich fände die Information, welche auf dem Markt befindlichen Programme sowas
unterstützen, von Interesse.
Viele Grüße
Ulrich Kretschmer
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Hallo Ulrich,
Ich fände die Information, welche auf dem Markt befindlichen Programme
sowas
unterstützen, von Interesse.
Leider habe ich nicht die Funktionen aller auf dem Markt befindlicher
Programme im Kopf- aber genau weiß ich es von FamilyTreeMaker. Das bedeutet,
dass man jeden Fakt weitere Male anlegen kann (z.B. Geburt), um abweichende
Informationen (ebenfalls samt Quelle) anzulegen. Eine der Angaben kann man
als *bevorzugt* kennzeichnen- sprich: diese Angabe scheint die
wahrscheinlichere zu sein und soll in Tafeln und Listen angezeigt werden.
Trotzdem sind beide unterschiedliche Informationen so lange gleichberechtigt
nebeneinander gespeichert, bis das Hinzuziehen weiterer Quellen die eine
oder andere Aussage bestätigt.
Ist es das, was dich interessiert hat?
Liebe Grüße
Doris
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Ich fände die Information, welche auf dem Markt befindlichen
Programme sowas
unterstützen, von Interesse.
Bisher verwende ich GENprofi4. Dort kann ich zumindest widersprüchliche
Ereignisse anlegen. Mehrere Quellen zu einem Ereignis gehen nicht
(sind/waren aber in der nächsten Version vorgesehen).
Dann teste ich zur Zeit noch "The Master Genealogist" (TMG). Vom
Datenkonzept ähnlich wie GENprofi, von den Funktionen umfassender. Bei der
Quellenverwaltung kann eine Mehrfachzuordnung pro Ereignis vorgenommen
werden. Was ich aber hier vermisse (oder noch nicht gefunden habe) ist die
Angabe der Register, Seite, Position in separaten Feldern, um ggf. auch mal
eine Ausgabe in Quellenreihenfolge vornehmen zu können (ist für Personen
relevant, die Kirchenbuchverkartungen vornehmen).
Gruß,
Thomas Wildeboer
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Ulrich Kretschmer schrieb:
Ich fände die Information, welche auf dem Markt befindlichen Programme sowas
unterstützen, von Interesse.
Für meine Forschung benutze ich mehrere PRG´s und Quellen-Angabe bzw.
-Verwaltung sind mir sehr wichtig.
Für die Erfassung meiner Daten nutze ich z.Z. das Programm Gen_Plus von
Gisbert Berwe.
Dort kann ich zu einem Ereignis mehrere Quellen angeben.
Meine aktuellen Erfassung sind Daten aus dem Buch "Geschichte der Juden
aus Könen" Willi Körtels.
Dort wird eine Person mit Geburtsdatum genannt, die Daten werden erfasst
und zum Ereignis die Secundärquelle hinterlegt.
Die gleiche Person findet auch Erwähnung im Bundesarchiv
(online-Datenbank), bei Stephen Morse (Datenbank Dachau-Insassen) usw.
Alle Quellen kann ich unter einem Datum hinterlegen und werden per
Mausklick im Pulldown-Menü angezeigt.
alsdann, Wolfgang Tennigkeit
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware
Thomas Wildeboer wrote:
Die Erfassung von mehreren Quellen bzw. widersprüchlichen Ereignissen mag
zwar "überkandidelt" sein, aber sie hilft, die korrekten Daten
herauszufinden und zu bewerten.
Zu beiden Aussagen ein klares: Ja! 
MfG, Metti.
Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware