Guten Abend liebe Liste,
bei einem meiner Vorfahren taucht als Berufsbezeichnung Kirchenbaumeister
auf. Kann mir jemand von Euch eine Erklärung dazu liefern?
Ich konnte bislang keine erschöpfende Antwort finden.
Im Totenregister von Tönning z.B. steht unter jedem Jahrgang der Name des
betreffenden Kirchenbaumeisters, der dieses Amt, wie ich vermute, über
einen längeren Zeitraum ausübte.
In einer Liste , die ich fand, waren über die Jahre dutzende Namen auf
geführt.
mfg
Peter
Hallo Peter,
Das war der Verwalter der Gelder der Kirche, lat. Structuarius,
ein Ehrenamt,
In Bremen gibt es einiges an Literatur ueber die Leute, schreib doch mal an
die Maus:
maus-l-bounces@genealogy.net - Rudolf Voß [rudolf.voss@t-online.de]
(Vorsitzender)
Guten Abend
Falk Liebezeit
Hallo Peter,
geh doch bitte unter www.google.de zu dem Begriff "Kirchenbaumeister". Du
wirst dort viele Seiten finden, die Dir zu Deiner Frage einige Antworten
geben werden.
Herzliche Grüße aus dem schönen Hamburg
Rolf
Hans-Peter Freundt schrieb:
Guten Abend liebe Liste,
bei einem meiner Vorfahren taucht als Berufsbezeichnung Kirchenbaumeister
auf. Kann mir jemand von Euch eine Erkl�rung dazu liefern?
Ich konnte bislang keine ersch�pfende Antwort finden.
Im Totenregister von T�nning z.B. steht unter jedem Jahrgang der Name des
betreffenden Kirchenbaumeisters, der dieses Amt, wie ich vermute, �ber
einen l�ngeren Zeitraum aus�bte.
In einer Liste , die ich fand, waren �ber die Jahre dutzende Namen auf
gef�hrt.
mfg
Peter
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An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern:
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/famnord
Lieber Herr Freundt,
ein "Kirchenbaumeister" tr�gt/ trug in einer bestimmten kirchlichen K�rperschaft (Kirchengemeinde, Kirchengemeindeverband, Kirchenkreis usw.) die fachliche Verantwortung f�r die kirchlichen Geb�ude, insbesondere f�r die sakralen R�umlichkeiten (Kirche). Der diesbez�glich Verantwortliche f�r einen Dom ist der Dombaumeister. In der Regel verf�gen/ verf�gten sie �ber eine fundierte baufachliche Ausbildung und die damit verbundenen planerischen und statischen Kenntnisse.
Weiter: Allgemein nannte man fr�her die Planer von Kirchenbauten "Kirchenbaumeister".
Wenn im T�nninger Kirchenbuch der Kirchenbaumeister die Seiten "abgezeichnet" hat, dann gehe ich davon aus, da� der T�nninger KB auch die Verantwortung f�r den Friedhof trug, zumal der Friedhof/ Kirchhof in Regel um die Kirche herum gelegen war.
Auch wurde noch bis ins 17. Jahrhundert in den Kirchen beerdigt. Ob es diese Praxis in T�nning/ Eiderstedt gegeben hat, vermag ich nicht zu sagen. Vermutlich "Ja", aber ich bin mir nicht sicher. M.W. liegen in der T�nninger Kirche keine Grabplatten.
Viele Gr��e
Pastor i. R. Johannes Rieper, Varel/ Oldbg. in Niedersachsen