Begriffs-Erklätung

Grüß Gott,
bei dem nachfolgenden Trauungseintrag im KB Wallensen
(Krs Hameln-Pyrmont) ist mir unklar, was der Zusatz
beigebrachte Concession ...... ( siehe letzte Zeile) bedeutet.
Danke und bleib'ns g'sund
Burkhard Hoppe

Den 26. May (1839) ist der Junggeselle Heinrich Christoph Möhle, des hiesigen Bürgers Heinrich Möhle
und deßen Ehefrau Dor. Schütte Sohn, mit Dorothea Sophie Vespermann, des Vollmeiers
Conrad Vespermann und deßen Ehefrau Caroline Schütten Tochter, nach beigebrachter
Concession Königl. Consistorii, als Schwester Kinder, copulirt.

Hallo,

so wie es aussieht benötigte das Paar eine Erlaubnis von höherer Instanz weil sie zu nahe verwandt sind.
Solche Erlaubnisse benötigten oft auch die Militärs vor einer Eheschließung!

Hellmut Quittenbaum

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Hallo Herr Hoppe,

Guckste hier, im Genwiki:

Aufgebot – GenWiki

An diesem Artikel haben u.a. gearbeitet:
Marco Arend (†), Vahlbruch, Marie-Luise Carl, CMYK,
und zuletzt Benedikt Schreiner, Gadernheim
<http://wiki-de.genealogy.net/Benutzer:BSchreiner&gt;

-im Falle, dass die Trauung nicht am Herkunftsort der
Brautleute stattfindet, wird ein schriftlicher Beleg
"consens" an die Brautleute bzw. den Pfarrer der
Gemeinde übergeben, an dem die Trauung tatsächlich
stattfinden wird. Dort wie hier werden in den Kirchenbüchern
schriftliche Vermerke eingetragen.

- Aufgebote sind in der kirchlichen Praxis die Regel,
von der aber entweder durch Erlaubnis "consens" oder
unter besonderen Umständen abgewichen werden kann.

Hier wohl wegen: "als Schwester Kinder, copulirt."

Viele Grüße
Klaus Vahlbruch

Guten Abend,

„Eigentlich wollten wir…“ ist ein Satzbeginn, der wohl noch nie
innerhalb so kurzer Zeit so oft gesagt oder gedacht wurde. Auch uns
erging es nicht anders. Wir hatten geplant, im Rahmen unseres Treffens
die Erweiterung eines unserer Projekte vorzustellen. Das Treffen wurde,
wie so viele andere auch, aus bekannten Gründen abgesagt. Nicht abgesagt
wurde das Projekt. Daher haben wir uns entschlossen es gerade jetzt
allen Interessierten zugänglich zu machen und damit zu sagen: Es geht
weiter! Hier im Kleinen und auch wieder im Großen!

Bis 2010 wurden in der Stadt Verden in unregelmäßigen Abständen
Adressbücher veröffentlicht.. Danach fielen diese u.a. von
Familienforschern gern genutzten Quellen aufgrund des Datenschutzes weg.

Begonnen hat diese Art der Aufzeichnung für die Stadt Verden mit einem
Adressbuch aus dem Jahre 1835, das seinerzeit aus uns bisher nicht
bekannten Gründen im Hamburger Adressbuch veröffentlicht wurde.
Allerdings erschien dort keine komplette Auflistung aller volljährigen
Verdener Einwohner, sondern nur ein bestimmter Personenkreis, z.B.
Offizieren, Beamten, Kaufleuten und Handwerkern. Daher steht zu
vermuten, dass es wohl vorrangig für geschäftliche Zwecke erstellt
wurde. 1985 wurde dieses Adressbuch dann im Heimatkalender für den
Landkreis Verden abgedruckt. In den weiteren Jahren erschienen in
unregelmäßigen Abständen weitere Adressbücher – bis 2010.

Wir haben 2015 damit begonnen, die Adressbücher in Form von Datenbanken
allen Interessierten zugänglich zu machen. Bisher handelt es sich die
Jahrgänge 1835, 1880, 1888 und 1904, die nun auf der Internetseite
unseres Vereins zu sehen und durchsuchbar sind. Weitere Verdener
Adressbücher sind in Vorbereitung.

Familienforscher sind zunächst an den Lebensdaten ihrer Vorfahren
interessiert. Das ist wichtig für eine eindeutige Zuordnung einer
Person. Spannend kann es werden, wenn weitere Einzelheiten aus dem Leben
derr Altvorderen gefunden werden, so auch z.B. wo sie gewohnt haben.
Vielleicht lassen sich dadurch Rückschlüsse auf die Lebenssituation der
Familie ziehen.

Für unser Vorhaben konnten wir auf bereits vorhandene Literatur
zurückgreifen, u.a. „Die Häuser der alten Stadt Verden und ihre
Besitzer“ von Dr. phil. Rudolf Rübecamp, dass kein Adressbuch, sondern
eher eine Häuserchronik, bzw. eine Auflistung der Einwohner in der Zeit
bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts ist und ein Buch des verstorbenen
Herrn Jürgen Siemers mit dem Titel „Straßennamen in der Stadt Verden“.
Das Buch erschien 1991 und enthält alle zu dieser Zeit vorhandenen
Straßennamen mit umfassenden Erklärungen über deren Herkunft. Hier
finden sich teilweise kurze Informationen, weil selbsterklärend, aber
u.a. auch Namensherleitungen, Heimat- und Familiengeschichten mit vielen
Details.

Auch in Verden haben sich die Straßenverläufe und die Straßennamen im
Laufe der Jahre geändert. Manche alte Straßenbezeichnungen sind uns
heute kaum oder gar nicht mehr bekannt. So ist es heutzutage manchmal
schwierig nachzuvollziehen, wo das Haus stand, in dem eine Familie
damals gewohnt hat.

Wer weiß z.B., dass sich die Stadt Verden „von Jerusalem bis Helgoland“
erstreckt? Zur Erklärung: „Jerusalem“ wurde ein Teilstück der heutigen
Straße „Hinter der Mauer“ genannt. Dort besaß die jüdische Gemeinde ein
Haus in dem sie die Schule untergebracht hatten. „Helgoland“ ist ein
Begriff für den kleinen hochliegenden Bereich zwischen Ecke „Hohe
Leuchte“ / “Lindhooper Straße“ und der Bahnlinie.
So gibt es viel Spannendes und Neues in dem Buch zu entdecken.

Insgesamt findet sich für die Online-Adressbücher neben der Namenssuche
die Möglichkeit, nach Berufen zu suchen. Möchte man wissen, wer einen
bestimmten Beruf ausgeübt hat, klickt man „mehr“ an. Darüber hinaus ist
es möglich festzustellen, wer in welcher Straße wohnte. Letzteres ist
insofern besonders, da dort zu finden ist, wer wann in welchem Haus
gewohnt hat, bzw. wie lange (in welchen Adressbüchern taucht der Eintrag
auf?) jemand dort gewohnt hat.

Zu finden sind die Online-Adressbücher auf der Seite
www.verdener-familienforscher.de unter dem Menüpunkt „Datensammlungen“.
Seien Sie ruhig neugierig und erfahren Sie, welche Informationen sich
hinter den Links verbergen. Hier liegt der große Vorteil einer
Internetseite: Man kann in die Tiefe gehen und so das vorhandene Wissen
kompakt zur Verfügung stellen, ohne die einzelnen Informationen zu
überfrachten.

Unsere Bitte:
Wer noch weitere Einzelheiten zu den alten oder aktuellen Straßennamen
kennt, wird gebeten sich mit uns in Verbindung zu setzen! Die
Kontaktdaten finden sich auf der Internetseite
www.verdner-familienforscher.de.

Um die Informationen anschaulicher zu machen ist auch Bildmaterial
(Fotos oder Postkarten) der Straßen oder Straßenabschnitte sehr
willkommen.

Herzliche Grüße
Bärbel (Ebeling)

Liebe Bärbel,
zuerst herzlichen Glückwunsch für dieses Projekt.

Wir, Klaus Ulrich und ich haben ein ähnliches Projekt für die Stadt Achim
(ohne die später eingemeindeten Ortsteile.
Wir haben für die ersten 800 Häuser versucht ihre Besitzer aufzuzählen und,
wenn möglich, ein Foto des Hauses aufzutreiben.

Leider ist das Interesse des Heimatvereins Achim mangelhaft bzw. ungenügend.
Frage: wie macht ihr es mit dem Speicherplatz, den ihr benötigt???

Wir haben das Ganze noch auf docx-Datei.

Liebe Grüße
Uli