Hallo liebe Leute,
ich habe erfahren, dass �ber mindestens 3 Generationen bei meinen Vorfahren aus Helmstedt (der �lteste Vorfahr ist 1697 geboren) die M�nner Barett- und Strumpfstricker waren.
Das klingt lustig.
Aber Spa� beiseite:
wie sah dieser Beruf aus?
Ich habe kurz recherchiert, und gelesen, dass dieser Beruf zu den unehrlichen Berufen z�hlte.
Warum?
Ich w�rde mich �ber ausf�hrliche Infos freuen.
Kennt jemand gute Seiten?
Viele Gr��e,
Michaela
Hallo Michaela,
die Bezeichnung des Barett- und Strumpfstrickers als unehrlichen Beruf kann ich mir nur dann erkl�ren, wenn er nicht selbst strickte, sondern von Frauen stricken lie�. Das "Unehrliche" bestand warscheinlich darin, dass diese Unternehmer sehr geringe L�hne zahlten, mit der Wolle geizten und es oft Konflikte gab. Ich denke da auch an den M�ller, der auch als unehrlich bezeichnet wurde, weil er am Ende weniger Mehl herausgab, als der Bauer Korn geliefert hatte. Nehmen wir also an, dass Deine Vorfahren wirklich selbst strickten und ehrlich waren.
Gru� Gisela Langfeldt
Hallo Michaela,
über "unehrlich" weiß ich nicht wirklich Bescheid, aber ich habe mir folgendes überlegt:
Es scheint doch eine negative Bedeutung zu haben. Vielleicht wurden die Strümpfe gefärbt. Dann könnte das Färbemittel erstens schwer von den Händen abwaschbar gewesen sein und zweitens evt. streng gerochen haben. In dem Fall wurden die Ausüber des Gewerbes vielleicht gemieden.
Viele Grüße
Roswitha (Lindemann)
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