AW: GEDCOM Datenparameter

Liebe Listenteilnehmer,

Metti schrieb:

Da in den meisten
F�llen nur der Programmierer sagen kann, wie umfangreich/vollst�ndig
seine Implementation ist, ist es schwer als Au�enstehender genaue
Angeaben dazu zu machen.
Bei komerziellen Programmen kommt hinzu, da� Kein Hersteller gern
verbreitet, wo Schw�chen in seinem Programm stecken.

welche dann aber unweigerlich von dem ein oder anderen
entdeckt werden und dann umso �rgerlicher sind.

Eugen:

> ich m�chte ggf. eine GEDCOM-Datei per selbstgeschriebenem
> Programm auf vielf�ltige Weise modifizieren.

Metti:

Sei gewarnt, das ist der Anfang einer Sucht :wink:

auf welcher Programm-Basis lebst Du denn Deine Sucht aus?
Mit Access?

Gerd:

Im Standard wohl nicht, aber die Genealogie-Programme legen
vermutlich Wert
auf festgelegte Zwischenr�ume.

da beim Export wohl keiner (?) �berfl�ssige Leerzeichen
dazwischen setzt, w�rde es bei Import wohl reichen, immer
nur von einem Leerzeichen auszugehen, beim Export wird
wohl jedes Genelaogie-Programm schlucken, wenn genau
ein Leerezeichen dazwischen steht, und das zu realisieren,
hat man als Programmierer ja in der Hand. Also sollte
das kein Problem sein und wahrscheinlich machen (fast?)
alle das so.

Was spricht dagegen, es immer noch mit dBase zu machen, enn Du
damit Erfahrung
hast? Ich nutze es auch zur Weiterbearbeitung vom Genealogieprogramm
ausgegebener Listen...

ich bin schon recht fr�h aus dbase ausgestiegen, ich glaube
die Installation lief noch auf 5 1/4" - Disketten. Ich dachte,
es w�re Zeit zum Umsteigen auf .....

Was mir bei PAF
fehlt, ist die standardmaessige Verwaltung von Paten und Zeugen. Wenn es
moeglich waere, in die selber definierbaren Vorlagen (ich benutze
"Geburts-/Taufurkunde", "Heiratsurkunde" und "Sterbeurkunde") auch Felder
fuer den Aufruf von Personen (->-masken) einzubinden waere auch
das Problem
geloest.

Du meinst doch die logische Verbindung zwischen T�ufling
und Paten, nicht die einfache Erw�hnung in einem Text
"Paten: soundso".
Ich finde die logische Verkn�pfung ziemlich problematisch, da
h�ufig doch nur im Kirchenbuch steht: Paten waren xy und yz,
keine weitere Info zu den Personen, so dass man gar nicht erkennen
kann ob die Person mit dem Namen xy wirklich die Person gleichen
Namens ist. Deshalb benutze ich die Option gar nicht.
(obwohl GES-2000, das ich benutze, das bietet)

sch�ne Gr��e zum Pfingstmontag!

Eugen

............................................
PD Dr.-Ing. Eugen PERAU
D-45131 Essen, ██████████
██████████
Fax: +49 - (0)69 - 79 12 36 554
email: eugen@perau.org

............................................

Liebe Forscherfreunde,
weil das Thema (f�r mich!) recht anspruchsvoll ist, werden meine Beitr�ge
entprechend "dicker". Da ich mit PAF arbeite und kein weiteres Programm mehr
installiert habe, orientiere ich mich bei der Erkl�rung meiner W�nschen an
diesem Programm.

> Was mir bei PAF
> fehlt, ist die standardmaessige Verwaltung von Paten und Zeugen.
> Wenn es moeglich waere, in die selber definierbaren Vorlagen (ich
> benutze "Geburts-/Taufurkunde", "Heiratsurkunde" und
> "Sterbeurkunde") auch Felder fuer den Aufruf von Personen
> (->-masken) einzubinden waere auch das Problem geloest.

Du meinst doch die logische Verbindung zwischen T�ufling
und Paten, nicht die einfache Erw�hnung in einem Text
"Paten: soundso".

Richtig!

Ich finde die logische Verkn�pfung ziemlich problematisch, da
h�ufig doch nur im Kirchenbuch steht: Paten waren xy und yz,
keine weitere Info zu den Personen, so dass man gar nicht erkennen
kann ob die Person mit dem Namen xy wirklich die Person gleichen
Namens ist. Deshalb benutze ich die Option gar nicht.
(obwohl GES-2000, das ich benutze, das bietet)

W�hrend der Auswertung von inzwischen 782 Heiratsurkunden des evangelischen
Standesamtes (verfasst vom Pastor) von Sompolno habe ich st�ndig versucht,
neu auftretende Probleme mit PAF 5 aufzufangen. Was dabei herausgekommen
ist, kann man anhand zweier Versionen einer �lteren Arbeitsversion (ca. 4000
Personen aus 700 Urkunden umfassenden) meiner Datei sehen, die auf meiner
web-site liegten:

http://reiner-kerp.de/Heiraten_Sompolno.ZIP (eine gepackte GEDCOM-Datei)

oder

http://reiner-kerp.de/akta_malzenstw_ewang_Sompolno.ZIP (eine PAF
"Sicherungskopie" incl. den "Ersatztexten" f�r Berichte und html)

Mit PAF 4 war das noch nicht m�glich. Was mit GES-2000 m�glich ist, kann ich
nicht beurteilen.

Die Verwendung polnischer Sonderzeichen ist unbedingt n�tig, um die
"polonisierten" Namen korrekt zu vermerken.

Das in PAF verwandte, nicht GEDCOM-konforme, tag "_AKA" (also known as) wird
beim "Verschmelzen" nicht �bernommen. Die Schreibvarianten gehen deshalb
verloren. Da dies bei selbst definierten tags nicht passiert, habe ich es
durch ein selbst definiertes "Alternativer Name" (AN) ersetzt. Dieses tag
wird beim GEDCOM-Im- und Export mit PAF korrekt �bertragen.
Pro Urkunde werden 8-10 Personen erw�hnt. Streng nach dem Code Civil werden
auch die Trauzeugen mit Alter, Stand/Beruf und Wohnort angegeben. Meine Art
der Erfassung ist sehr aufwendig (die jetzt 4458 Personen sind "von Hand"
18444 mal mit Quellen verkn�pft), bietet aber auch weitere M�glichkeiten
Personen genauer zu definieren/identifizieren und eventuell sogar zu
"verschmelzen" (wozu die sonstigen Merkmale nicht ausreichen). Beim Kantor
Sigmund HAUPTMANN, der in bisher 33 F�llen Trauzeuge ist, kann der �berblick
(ein Kernproblem!!!!) zwar leicht abhanden kommen, aber seine
verwandtschaftlichen Bez�ge sind noch erkennbar.
PAF 5 bietet in der Hauptmaske die Ansichten "Familie", "Stammbaum" und
"Person". Weiter Rechts ist noch viel Platz f�r weitere Laschen. In jeder
dieser Ansichten �ffnet sich (popup) per Doppelklick die Maske zur
Bearbeitung der Personendaten. Die Maske "Eheschlie�ung" ist nur in der
Ansicht "Familie" zug�nglich.
G�be es die M�glichkeit selbst definierte Masken wie meine
"Geburts-/Taufurkunde", "Heiratsurkunde" und "Sterbeurkunde" um Felder f�r
die Eingabe von Personen (Person hinzuf�gen/ausw�hlen) inclusive frei
w�hlbarer (auch selbst definierter) tags und ein Feld f�r die Quelle
(Quellenverzeichnis bearbeiten) zu erg�nzen, k�nnte viel "Handarbeit" vom
Programm erledigt werden.
Ein einfaches "popup" der Maske f�r die Bearbeitung der Person w�rde die
Arbeit NICHT erleichtern, wenn dort wieder per -> Optionen -> Neues
Merkmal/Ereignis -> Ausw�hlen alles per Handarbeit erledigt werden m�sste.
Ein solches "popup" sollte aber per Doppelklick trotzdem m�glich sein um z.
B. m�glicherweise �berfl�ssig gewordene Merkmale zu l�schen.

Frohe Pfingsten und viel geistige Erleuchtung,

Reiner (Kerp)

Bei komerziellen Programmen kommt hinzu, daß Kein Hersteller gern
verbreitet, wo Schwächen in seinem Programm stecken.

welche dann aber unweigerlich von dem ein oder anderen
entdeckt werden und dann umso ärgerlicher sind.

Darum gehe ich offen damit um. So weiß jeder woran er ist. Mein Programm ist noch lange nicht fertig. Für eine breite Veröffentlichung (außer der kurzen Erwähnungen meinerseits) ist es noch zu früh, weil der Gedcomimport noch nicht alles importiert, was das Programm unterstützt und der Gedcomexport nur Personen exportiert (und dann noh nicht mal alles) und keine Familien (somit keinerlei Verknüpfungen).

Ich freue mich über jeden, der mein Programm dennoch mal ausprobiert und mir seine Gedcomdateien schickt, damit ich den Import daran optimieren kann. Auch über konstruktive Kritik und Lob freue ich mich.

auf welcher Programm-Basis lebst Du denn Deine Sucht aus?
Mit Access?

Nein, ich nutze REALBasic als Programmiersprache und derzeit noch keine Datenbank. Momentan wird der ganze Stammbaum in den Speicher geladen, was bei Stammbäumen von 5000 Personen indiskutabel wird.

Die neue Version von REALBasic (gibt es auch für Windows) bietet ach in der Standard-Version bereits eine Datenbank (kostete bisher 150,- Euro extra), was für mich bedeutet, daß ich mein Programm entsprechend umbauen werde (viel Arbeit, dauert wohl noch eine ganze Zeit).

da beim Export wohl keiner (?) überflüssige Leerzeichen
dazwischen setzt, würde es bei Import wohl reichen, immer
nur von einem Leerzeichen auszugehen, beim Export wird
wohl jedes Genelaogie-Programm schlucken, wenn genau
ein Leerezeichen dazwischen steht, und das zu realisieren,
hat man als Programmierer ja in der Hand. Also sollte
das kein Problem sein und wahrscheinlich machen (fast?)
alle das so.

Das ist ein Problem, das ich bisher nicht erkannt habe. Ich habe alles vom Anwender so genommen, wie er es eingibt. Da könnten dann auch doppelte Leerzeichen drin sein.

MfG, Metti.

Hallo Stefan Mettenbrink,

Nein, ich nutze REALBasic als Programmiersprache und derzeit noch keine
Datenbank. Momentan wird der ganze Stammbaum in den Speicher geladen,
was bei Stammb�umen von 5000 Personen indiskutabel wird.

aber absolut!

Die neue Version von REALBasic (gibt es auch f�r Windows) bietet ach
in der Standard-Version bereits eine Datenbank (kostete bisher 150,-

wie ist das zu verstehen "gibt es auch f�r Win"?
Basteln Sie z.Zt. ein Programm f�r nicht Win?
Ferner w�rde mich interessieren, welche Programmiersprachen haben Sie in
den Wind geschossen und warum?
Weshalb haben Sie REALBasic genommen?

Gru�
Rainer K�tting

wie ist das zu verstehen "gibt es auch für Win"?

Das es eine REALBasicversion für Windows gibt. Bis zur version 4.5 gab es REALBasic nur für MacOS. Man konnte aber schon damals Programme für Mac und Win erzeugen lassen (aus dem selben Quelltext)

Basteln Sie z.Zt. ein Programm für nicht Win?

Ich entwickel auf dem Mac unter Mac OS X. Erzeuge aber auch Programme für Windows aus diesem Projekt. Denkbar ist auch eine Linuxversion. Ich müßte dafür aber die Quicktimeunterstützung herausnehmen. Auf besondere Nachfrage würde ich das wohl auch tun.

Ferner würde mich interessieren, welche Programmiersprachen haben Sie in
den Wind geschossen und warum?

Keine. Oder alle anderen.
Bisher waren meine Programmierkenntnisse auf rudimentäre 6502 und 6800er Assamblerkenntnisse sowie Basic ( C64, GFA und Omikron) beschränkt.

Weshalb haben Sie REALBasic genommen?

Ich bin von einem Bekannten darauf gestoßeb worden, weil ich nach einem Basicdialekt für den Mac gefragt habe. Die Wahl war zwar teuer, habe ich aber nicht bereut. Hätte ich Kenntnisse in C, wäre meine Wahl warscheinlich anders ausgefallen.

Wer Visual Basic kennt, soll angeblich schnell mit REALBasic zurecht kommen, da sie recht ähnlich sind.
Es gibt wohl auch einen VB->RB Konverter.

Eine Demo von RB findet man hier:
<Seite nicht gefunden!;

MfG, Metti.

Ich habe ebenfalls mit REALbasic ein Genealogie-Programm (für meine eigenen Bedürfnisse) geschrieben, das Gedcom-Dateien vollständig in den Speicher lädt. Auf meinem iBook G3/900MHz kann ich damit ca. 23.000 Gedcom-Zeilen pro Sekunde importieren. Ich habe z.B. eine Gedcom-Datei mit ca. 5700 Personen; diese lädt in 3,5 Sekunden, was ich für akzeptabel halte.

Das iBook hat 640 MB Speicher und ich habe noch 6 andere Programme gleichzeitig laufen (Word, Safari, Mail etc.). Ich habe dennoch jetzt 8(!) große Gedcom-Dateien mit zusammen 42.500 Personen gleichzeitig im Speicher, ohne daß ich Problem mit der Performance bekomme. In genau einer Sekunde kann ich z.B. die 51 Personen aus diesen 7 Dateien ermitteln (und anzeigen), die an einem Ostersonntag geboren sind. Oder nach 0,7 Sekunden die 71 von den 42.500 Personen, die eine Notiz mit mehr als 2000 Zeichen haben.

  Die virtuelle Speicherverwaltung von MacOS X scheint also nicht ganz so schlecht zu sein...

Hans-Georg

Das iBook hat 640 MB Speicher und ich habe noch 6 andere Programme gleichzeitig laufen (Word, Safari, Mail etc.). Ich habe dennoch jetzt 8(!) große Gedcom-Dateien mit zusammen 42.500 Personen gleichzeitig im Speicher, ohne daß ich Problem mit der Performance bekomme. In genau einer Sekunde kann ich z.B. die 51 Personen aus diesen 7 Dateien ermitteln (und anzeigen), die an einem Ostersonntag geboren sind. Oder nach 0,7 Sekunden die 71 von den 42.500 Personen, die eine Notiz mit mehr als 2000 Zeichen haben.

Das ist auch bei mir nicht das Problem. In den Bereichen ist RB schnell genug.

Was mir zu lange dauert, ist das Laden der Personendaten beim Programmstart. 1800 Personen zu laden dauert auf meinem G4/733 etwa 14 Sekunden. Ich denke, ab spätestetn 30 Sekunden macht das nicht wirklich Spaß.

Ich habe ebenfalls mit REALbasic ein Genealogie-Programm (für meine eigenen Bedürfnisse) geschrieben, das Gedcom-Dateien vollständig in den Speicher lädt. Auf meinem iBook G3/900MHz kann ich damit ca. 23.000 Gedcom-Zeilen pro Sekunde importieren. Ich habe z.B. eine Gedcom-Datei mit ca. 5700 Personen; diese lädt in 3,5 Sekunden, was ich für akzeptabel halte.

Das halte ich für einen sehr guten Wert!
Ich benötige für eine Gedcomdatei mit ebenfalls etwa 23000 Zeilen, 2708 Personen und 666 Familien, knapp über eine Minute :frowning:

Da Dein Import deutlich schneller ist, würde ich mir gern mal ansehen, wie Du das gelöst hast. Stellst Du mir Deinen Source zwecks Einsicht zur Verfügung?
Möglicherweise liegt es auch an der Gedcomdatei, an der würde ich ebenfalls gern mal meinen Import versuchen lassen.

MfG, Metti.