AW: Familie OHLIG, Gräben

... danke für deine Antwort, ich habe leider ziemlich wenig Daten:

meine Großmutter: Gertrud Ohlig, geb. 08.08.1925 in Gräben, evang.
Geschwister von Gertrud: Fritz und Friedel, gab noch einen Bruder, der ist aber zum Kriegsende gefallen, hab ihn somit nie kennengelernt. Die Familie wurde nach Mönchröden im Landkreis Coburg vertrieben.
Meine Großmutter hat mir mal erzählt, daß ihre Großeltern aus dem Rurgebiet nach Gräben kamen.
Ich habe einen Nachbarn meiner Großmutter aus Gräben kennengelernt, er wohnte im gleichen Haus, sein Name: Franz Kappner.

Ist leider nicht viel, aber vielleicht eine Basis, auf der man aufbauen kann

Danke und Gruß

Andreas Büchner

Hallo Andreas,

geb. 08.08.1925 in Gräben, evang.

wurde sich im Geburtsregister des Standesamt Striegau registriert, weil
Gräben zum Standesamt Striegau gehörte.

Im Standesamt I in Berlin liegen, nach dem Bestandsverzeichnis, auch die
Geburten 1908-1931. Also müsste man von dort eine Geburtsurkunde
anfordern. Das geht, wenn du nachweisen kannst, dass es sich um deine Oma
handelt.

Der genannte Franz Kappner wohnte, lt. Adressbuch 1942 in Gräben, Nr.10.
Die Adresse von Ohlig, Reinhold war Siedlung 11. Die Zählung für Gräben
müsste wohl an der Gemeindegrenze begonnen habe, etwa dort wo der
Uferhäuserweg die Gräbenstr. triff. Die ersten Häuser auf der Gräbenstr.
(nach dem Viadukt und dem Bahnübergang) gehörten ja noch zu Striegau. Was
man jetzt als Siedlung bezeichnet hat, weiß ich auch nicht.

Das Adressbuch 1914 nennt
für Gräben
Ohlig, Oswald, Steinarbeiter, Nr. 43

für Striegau
Ohlig, Ernestine, Witwe, Hohenfriedeberger Str. (ohne Nr.)
-, Heinrich, Steinarbeiter, Pilgramshainer Str. 8
-, Reinhold, Steinmetz, Jauerstr. 1

Das Adressbuch 1905/06 (nur Striegau)
Ohlich, Heinrich, Steinarbeiter, Schweidnitzer Str. 16

Gräben gehörte zur ev. Kirche in Striegau. Deren KB sind aber nur zu
geringen Teilen erhalten. Davon keine nach 1900 (bis auf die Garnison
Gemeinde).

und tschuess...
                ...Volker