Hallo Matthias und Silke,
ich kann ebenfalls mit Bremer ohne h dienen:
Franz Heinrich BREMER geb. 22.9.1760 zu Woez heiratete am 12.6.1792
Maria Dorothea DÖRWALDT geb. 24.3.1764 zu Woez
Bremer war Lehrer (Schulhalter/Gritter, was auch immer das sein mag? )
Gruß
Brigitte Westerwick geb. Doerwald
Bremer, Franz Heinr. geb. 22.9.1760, war Schulmeister in Grittel, Ksp. Eldena, von 1792 -
Quelle: Hans Holm: Mecklenburger Schulmeister
Inger
- die die Mecklenburger Liste mitliest
Hallo,
Franz Heinrich BREMER und Maria Dorothea DÖRWALDT (oo 1792) hatten
zusammen 5 Kinder Ksp. Eldena. Weitere Info bilateral.
Gruß
Rolf Gödecke
Guten Morgen Inger und alle Listis!
Nachstehend ein Auszug aus der Chronik der Stadt Sternberg, die mir der
dortige Fremdenverkehrsverein zur Verfügung gestellt hat.
Johannes Dörwaldt (1876 - 1972 )
stammt aus einer traditionellen Lehrerfamilie. Er wurde am 9.August 1876 in
Sternberg geboren,
lebte aber in Schwerin.....
Durch Zufall wurde ihm zur 700 Jahrfeier der Stadt Sternberg durch den Rat
der Auftrag erteilt, die Geschichte seiner Geburtsstadt kurz aufzuzeichnen.
Daß er keinesfalls zweite Wahl war, der Warener August Bard hatte den
Auftrag aus Zeitnot abgelehnt, bewies Johannes Dörwaldt nicht nur zum
Stadtjubiläum. Als über 70 Jahre alter Mann durchforschte er die Schweriner
Landesbibliothek und sammelte zahlreiche Beiträge vorheriger Autoren wie
Lisch und Schlie oder Aufzeichnungen ergänzte er durch eigene Arbeiten und
bisher nicht Veröffentlichtes.
Hier konnte er auch sein zeichnerisches Talent einbringen, fertigte
Illustrationen zu seinen Büchern, zeichnete Karten, fügte Fotos und
Zeitungsausschnitte ein und bereicherte die Angaben in der Chronik durch
lebendige Schilderungen von Kindheits- und Jungenderinnerungen( siehe
Schützenzunft)
Für seine Verdienste verlieh ihm Sternberg 1956 anläßlich seines 80.
Geburtstages die Ehrenbürgerwürde; zugleich erhielt die Allee zum Badestrand
den Namen
" Johannes-Dörwaldt-Allee.
Dieser Johannes muß weitere Vornamen gehabt haben. Ich vermute er hieß
Johannes Friedrich Heinrich Ernst und war Oberpostinspektor in Schwerin.
Wenn das stimmt, habe ich seine Vorfahren bis 1646. Sein Vater muß dann Karl
Christian Ludwig oo? und sein Großvater, der Lehrer Johann Heinrich Wilhelm
oo 1. Ehe Lävermann, 2. Ehe Bodding, 3. Ehe Bodding gewesen sein. Usw.
Mir fehlen aber seine Nachfahren, wenn er denn überhaupt Kinder hatte. Kann
mir jemand weiterhelfen?
Liebe Grüße
Brigitte Westerwick, geb. Doerwald
"Brigitte Westerwick" <brigitte@westerwick.de> schrieb:
Guten Tag, Rolf
leider muß ich Dich enttäuschen, denn ich habe nur einen Auszug. Die Chronik
hat Johannes Dörwaldt verfaßt und man hat ihn dann u.a.mit dieser
Biographie, sie ist ein bischen länger, geehrt. Was in der Chronik steht,
ist mir nicht bekannt, denn mein Augenmerk liegt bisher auf seine Person und
nicht auf Sternberg.
Den Auszug habe ich vom Fremdenverkehrsverein FAX-Nr. 0049-3847-451012
erhalten.
Aber auf diesen 2 Seiten steht noch folgendes aus einem anderen Text und das
kann vielleicht auch Interessant sein:
Es geht um Pastor Franck,Sternberg, 1682-1756:
"In dieser Situation, das verbrannte Sternberg vor Augen, setzte er sich mit
allen Kräften für den raschen Wiederaufbau seiner Stadt ein. Das
Kirchenvermögen reichte allerdings nicht, um einen Wiederaufbau der Kirche
zu finanzieren. Gemeinsam mit Bürgermeister Massmann suchte David Franck
nach Mitteln und Wegen und geriet nicht selten wegen seiner Hartnäckigkeit
in Konflikt mit seinen Landesherren, den Herzögen Karl Leopold und desssen
Bruder Christian Ludwig. Immer wieder gab es Rückschläge, aber auch Erfolge.
Von Pastor Francks zeitweiliger Verzweiflung während der immer wieder
unterbrochenen Arbeiten am Kirchengebäude zeugt sein selbst gewählter
Nachruf:
"Ich aber dachte, ich arbeite verbeblich und brächte meine Kraft umsonst und
unnütz zu, wiewohl meine Sache des Herrn und mein Amt menes Gottes ist"
Am 29. Sept. 1749 konnte die wiedererbaute Stadtkirche festlich eingeweiht
werden. Erst jetzt, beinahe 70jährig, widmete er sich wieder seiner
historischen F o r s c h u n g sarbeit. 1753 erschienen die ersten von
insgesamt 19 Bänden des " Alten und Neuen Mecklenburgs".
David Franck verstab in Sternberg am 21.7.1756, an seinem Schreibtisch
sitzend, bei der Arbeit an seinem Geschichtswerk mit 74 Jahren an einem
Schlaganfall. Sein Lebenswerk hat bis heute nicht an Bedeutung verloren und
ist eine reiche Quelle für alle, die an der Geschichte unserer Heimat
interessiert sind."
Diese Bände kenne ich auch nicht und weiß auch nicht, ob sie archiviert
wurden.
Vielleicht weiß noch jemand etwas zu berichten und ich hoffe, der lange Text
hat nicht gelangweilt!
Liebe Grüße
Brigitte Westerwick, geb. D o e r w a l d