Hallo Herr Plessa
Vielen Dank für den Tip.
Gruß
Frank Kopanka
In einer eMail vom 03.08.2005 20:23:22 Westeuropäische Normalzeit schreibt
plessa@web.de:
Hallo Herr Kopank,
ich würde auf das Gut Wilhelmsthal tippen.
Nicht das Dorf Gwrzialken, das am 30.09.1928 mit Wilhelmsthal vereinigt und
umbenannt wurde.
Das Gut Wilhelmsthal war ein schatullbäuerliches Gut, das vorher ein
Aschbrenner-Etablissement war (1785 Pussarybuden).
Mit den besten Grüßen,
Marc Plessa
Guten Abend,
Lange's Ortsregister schreibt zu Aschbuden:
Ehemaliges Instmannsdorf
Landkreis Ortelsburg
Reg.Bez. Allenstein
Südlich des Ratzeburger Sees, östlich / südöstlich von Ortelsburg
1820 4 Gebäude, 66 Seelen. Zum Forst Puppen
eingepfarrt zur Kirche: Friedrichowen
Amt: Friedrichfelde
Die Angabe der Karte, Lage auf der Karte und polnischer Name sowie
Einwohnerzahl 1939 fehlt.
Im Pfarralmanach von 1912 gibt es kein Aschbuden im LdKrs Ortelsburg, im
Gemeindelexikon von 1905 auch nicht.
Dem kann man entnehmen, dass der "Ort" bereits 1905 nicht mehr existierte;
er ist daher auch auf keiner Karte mehr zu finden.
Übrigens, es ist kein Irrtum: Der "Ratzeburger See" liegt am Westrand des
"Ratzeburger Forstes" ca 5 Km ostwärts von Klein Jerutten. Möglicherweise
ist Aschbuden ja in der Ortschaft Grünwalde aufgegangen.
Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Münsterland
Hans-Christoph Surkau