Überblick
Das Bremer Afrika Archiv wurde endgültig aufgelöst. Der größte Teil der Bestände wurde nach Namibia transferiert, kleinere Teile gingen an andere Archive und Bibliotheken.
Transfer nach Namibia
- Empfänger: Staatliches Archiv von Namibia.
- Umfang: 30 Kisten mit Videokassetten, historischen Büchern sowie Foto- und Diasammlungen.
- Themen: Geschichte Namibias, Kampf der Swapo, Resonanz in Bremen.
- Politische Darstellung: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bezeichnete den Transfer als Ausdruck historischer Verantwortung und Schritt zur Rückführung von Kulturgut.
Kritik
- Historiker Norman Aselmeyer:
- Hält den Transfer nicht für eine Restitution, sondern für eine bequeme Entledigung der Sammlung durch Stadt und Senat.
- Wollte den Erhalt als geschlossenen Bestand und Basis für ein Dokumentationszentrum zum Kolonialismus sichern, scheiterte jedoch.
- Sichtete das Material im Spätsommer 2024, als es von der Vernichtung bedroht war.
Weiterer Verlauf
- Nach Aselmeyers Wechsel nach Oxford übernahm Birgitt Rambalski die Verantwortung.
- Entscheidung zur Aufteilung der Bestände wurde getroffen.
Zukunft
- Aselmeyer und Caro Schäfer arbeiten an einem Buch zur Geschichte des Afrika Archivs.
- Erscheinungstermin: 2026.
- Inhalt: Historie und Auflösung der Sammlung.
Sources:
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