Hallo Listies,
auch ich habe schon des öfteren schrift. Anfragen an die Wast, den Kirchlichen Suchdienst, Gräberfürsorge und auch an das Bundesarchiv gestellt.
Ich hab meist zuerst per Internet /E-Mail an den Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Suchantrag gestellt.
Von dort kam meist recht schnell (ca. 14 Tage) eine negative Nachricht (keine Grab- oder Todesmeldung) mit dem Hinweis, daß der Volksund die Anfrage an die Wast weiterleitet.
Beispiele:
Fall I - Fritz Hamann - Halbbruder meines Großvaters
18.03.2007 WAST erhält Suchanfrage vom Volksbund
20.07.2007 Anwort von der Wast mit der Nachricht - keine Aufzeichnungen vorhanden
der Volksbund bekommt per Post eine
Fall II - Wilhelm Radzuweit - älterer Bruder meines Großvaters
19.03.2007 Wast bekommt Antrag vom Volksbund
25.04.2007 Antwort mit Nachricht - keine Aufzeichnungen vorhanden -
es besteht die Möglichkeit, dass beim Bundesarchiv-R2 (ehem. BDC) Finkenallee63, 12205 Berlin, Unterlagen
vorliegen. Mein Antrag wird wird nach dort abgegeben.
03.08.2007 Post von der Wast mit Angabe des exakten Vermißtendatum, des Vermißten ortes undwelcher Einheit er angehörte.
Kopie geht wiederum an den Volksbund.
03.08.2007 Volksbund hat nochmals nach den Angaben der Wast in den Unterlagen , die aus deutschen, engl., belg., franz.
Archiven zusammegefaßt sind recherchiert, allerdings keine Grabmeldung gefunden. Erklärung: er ist wohl in einem
Kameradengrab als "Unbekannt" (nicht identifieziert) vom franz. Gräberdienst bestattet worden.
05.09.2007 Post vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Krankenbuchlager)
Die Wast leitete meine Anfrage auch dorthin weiter.
Von dort wurde mir mitgeteilt: Auskunft kann aus Kapazitätsgründen- Personalabbau und tarifl. verkürzte Abr.zeit,
leider erst mehreren Monaten - positiv- beantwortet werden. Diese Auskunft ist dann KOSTENPFLICHTIG.
Fall III - Carl August Hirsch - Mein Urgroßvater
28.06.2007/
27.09.2007 Anfrage an den Volksbund
29.11.2007 Antwort von der Wast Carl ist gefallen, mit genauem Datum, Ortsangabe, welcher Kompanie er angehörte,.
Desweiteren ein Hinweis auf einen Sterbeeintrag in eiem Standesamt, an welches ich mich wenden kann.
auch hier wurde der Antrag an das Krankenbuchlager Berlin weitergeletet. Die Anfrage verlief jedoch negativ.
Leider auch ohne Erfolg die letzte Ruhestätte gefunden zu haben. Man Bat um Verständnis für die späte Auskunft,
bedingt durch die Vielzahl der Postgänge.
Kirchlicher Suchdienst:
04.10.2006 Suchanfrage nach mehreren Famileinangehörigen
12.10.2006 Antwort mit Bestätigung des Eingangs der Suchanfrage mit Angabe, welcher Sachbearbeiter diesen bearbetet.
07.12.2007 Antwort mit Angaben, daß ein Verwandter als vermißt geführt wird, zusätzlich Angaben, daß Ehefrau, Sohn und
Tochter leider bereits verstorben sind.
Des weiteren konnten durch Recherchen zu anderen gesuchten Personen durchgeführt und Nachkommen gefunden.
Nach deren Einverständnis bekam ich 4 Namen und deren Postanschrift im Schreiben mit.
Durch den Kontakt zu diesen Verwandten, die von einem Bruder und einer Schwester meines Großvaters abstammen, bekam ich Kontakt du den Kindern weiterer 6 Geschwister meines Großvaters.
Also wenn das kein Erfolg ist udn das alles "KOSTENLOS"
19.03.2007 weitere Anfrage zu dem Vermißten Bruder, dessen Frau, Sohn und Tochter, die bereits verstorben waren.
15.05.2007 Antwort mit erfolgreicher Nachricht eine Sohn der verstorbenen Tochter gefunden zu haben.
ich erhielt wiederum Namen und Anschrift und konnte so den Kontakt herstellen. So fand ich einen Cousin. Seither
tauschen wir uns regelmäßig aus.
Diese Anfage wurde als Ahnenforschung, nicht wie im ersten Fall als Familienzusammenführung (da die Fam. sich durch
den Krieg und die Flucht verloren) galt, wurden Gebühren erhoben.
Gebühren: Halbstunden Zeitaufwand a 15.34 + Post-u. Verandgebühren u.MwSt. = 19,56.
Also man sieht, man macht sich dort viel Mühe, die Anfragen gut zu beantworten und es bringt ERFOLG.
Es ist wie bei allem in der Ahnenforschung, Geduld zahlt sich aus.
Durch diese Informationen, Kontakte, die ich gut Pflege bekam ich viele Dokumente, Fotos usw. und konnte mittlerweile ca. 300 Nachkommen meiner Urgroßeltern erfassen. Im September fand das 1. Fam.Teffen in kleinem Rahmen statt, welcher sehr gut ankam. Im nächsten Jahr wird ein 2. Treffen in größerem Umfang folgen, zu dem ich ca. 150 Pers. erwarte.
So ich hoffe, ich konnte einen Überblick geben. Ich kann es nur empfehlen, vor allem auch wegen der Freudlichkeit und Hilfsbereitschaft die ich erfahren habe.
Hiermit möchte ich auch an ALLE hier ein GROßES DANKESCHÖN aussprechen, die mir bei all meinen Fragen Hilfestellung in diesem Jahr gaben.
Ohne Euch wäre ich sicher nicht so erfolgreich mit meinen Forschungen Vorangekommen.
Ich wünsche jetzt schon mal allen
besinnliche, friedliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr,
allen weiterhin viel Erfolg bei unserem gemeinsamen Hobby und vorallem Gesundheit, daß wir uns alle erhalten bleiben
mit herzlichen Grüßen und Dank
Werner und allen unserer großen Familie
Suche:
Ostpreussen: FN RADZUWEIT- WANGNICK- HAMANN- RÖSENICK- BULTE- WESSEL- RADSGAT- MANKOWSKI im Krs: Fischhausen, Königsberg, Insterburg
Oberschlesien: FN HIRSCH- BAIS im Krs. Brieg
Preuß. Brandenburg: FN BURCKHARDT, RECHENTIN, KLUGE, RÖHNISCH im Krs. Sorau, Stadt Guben