Sehr geehrte Frau Paczewitz!
Jetzt habe ich zumindest die Adresse des Standesamtes in Osterode und kann
dorthin schreiben!
Kann ich das auch in Deutsch tun?
Dürfte gehen; man muß jedoch unter Umständen mit Übersetzungskosten rechnen.
Sicherlich empfiehlt es sich sein Anliegen in polnischer Sprache
mitzuteilen, denke ich!
Auf jeden Fall!
Das ist aber kein Problem, denn ich habe eine Dolmetscherin an der Hand, die
für mich übersetzt!
Das ist sogar ideal!
Wissen Sie eventuell, welche Kosten da auf mich zukommen ?
Dazu kann ich nur darauf verweisen, was bereits in der Liste genannt wurde. Ich habe den Eindruck, daß die Preise von Standesamt zu Standesamt unterschiedlich festgesetzt werden, vielleicht geht es auch nach der Tageslaune des Standesbeamten. Zumindest habe ich für die offensichtlich vorkommenden Diskrepanzen keine vernünftige Erklärung parat.
Sicherlich brauchen die auch einige Daten von mir, oder? Muss ich irgendwie
nachweisen, wer ich bin??
Nein, bemerkenswerterweise nicht. Zumindest sind mir einige Fälle bekannt, wo die Anfragenden ohne Identitätsnachweis die gewünschten Urkunden erhielten, und kein gegenteiliger Fall. Liegt vielleicht daran, daß es sich in der Regel ja um Dokumente aus der Zeit vor 1945 handelt.
Ich wollte es so schreiben:
Die Geburtsurkunde in Kopie oder Abschrift von.. ,die Heiratsurkunde von..
und weitere Urkunden in Kopie von den Eltern dessen bzw. Urgroßeltern und
den Vorfahren. Halt von der ganzen Linie , falls vorhanden!
Ist das zu kompliziert, oder evtl. zu teuer?? Gibt es eigentlich Vordrucke
dafür??
Das ist sicherlich zu kompliziert und könnte auch reichlich teuer werden. Am besten erst mal die Urkunden anfordern, wozu man die entsprechenden Namen hat und auch relativ genaue Zeitangaben (z. B. "zwischen 1904 und 1908"; nicht "um 1906" oder derartiges schreiben, da wird dann eventuell 30 Jahre vor- und zurück gesucht und entsprechende Suchkosten berechnet!). Weitere Urkunden würde ich erst anfordern, wenn die erste Bestellung geklappt hat. Aus den erhaltenen Urkunden gehen oft ja auch noch Angaben hervor, die eine gezieltere Suche ermöglichen.
Vordrucke dafür sind mir nicht bekannt.
Ich weiß gar nicht genau, wie ich das schreiben soll!
Vielleicht könnten Sie mir da Hilfestellung geben?
Ich würde es so ähnlich machen wie auch bei einer Anfrage an ein deutsches Standesamt; bitten Sie darum, daß man Ihnen nach Möglichkeit eine Kserokopie des Eintrags schickt (immer noch das Beste, weil der deutsche Originaltext), alternativ, falls technisch nicht machbar, ein "Odpis zupelny" (mit durchgestrichenem l) des Eintrags, also eine vollständige Abschrift. Sonst kann es passieren, daß Sie nur eine gekürzte Abschrift erhalten, die für Sie möglicherweise wichtige Nebenangaben dann eben nicht erhält.
Und fügen Sie hinzu am Schluß des Schreibens, daß die anfallenden Kosten übernommen werden, da es durchaus vorkommen soll, daß Standesämter Anfragen, denen eine solche ausdrückliche Zusicherung fehlt, gar nicht erst bearbeiten.
Ich wollte Ihnen diese Mail persönlich schreiben, habe aber Ihre
Email-Adresse nicht finden können!
Meine E-Mail-Adresse ist CarstenFecker@web.de
Viele Grüße
Carsten Fecker