Hallo Forscherkolleginnen - und kollegen!
Auf meiner Suche nach einem Friedrich Wilhelm Wedemeyer, der um 1804 im H�tten- und Hammerwerk in Elend im Harz t�tig war und vermutlich auch in dem Ort gewohnt hat, habe ich vom Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Wernigerode folgende Auskunft erhalten:
"Der H�ttenort Elend lag bis 1882 im hannoverschen Amt Elbingerode, dessen Aktenbestand hier unter den Bestandsbezeichnung "Rep. A 19k V Amt Elbingerode" verwaltet wird. Im entsprechenden Findbuch konnten allerdings keine Einwohner- oder Untertanenverzeichnisse, Gerichtsb�cher oder Abgabelisten von Elend aus der Zeit um 1800 ermittelt werden. Auch speziell zum H�ttenwerk Elend ist die �berlieferung �u�erst d�nn. M�glicherweise enth�lt die Akte Nr. 109 mit dem Titel "Berg- und H�ttenwerksachen im Amt Elbingerode, 1809-1813" Informationen �ber die H�tte in der Sie interessierenden Zeit."
Das ist ja nun nicht sehr ermutigend. Ich vermute allerdings, da keine Einwohner- oder Untertanenverzeichnisse, Gerichtsb�cher oder Abgabelisten in Wernigerode vorhanden sind, da� ein gro�er Teil der Akten noch in den nieders�chsichen Staatsarchiven archiviert ist.
Ist jemand von Euch eventuell dar�ber informiert?
Gru� J�rgen.
Dipl.- Ing.J�rgen Schweimler
Harnischstra�e 4
41515 Grevenbroich
Telefon: 02181/6 15 35
e-mail: < schweimler@tiscali.de>
Hallo Jürgen,
ich bin auf der Suche nach Infos zu St. Andreasberg. Es wäre daher nett,
wenn Du mir die Adresse und ggf. einen Ansprechpartner des
Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt geben könntest.
Auf meiner Suche habe ich einige wenige Hinweise zu Elend auch im
Staatsarchiv in Hannover gesehen.
Gruß Holger
Guten Abend, Herr Schweimler
ich wei� zwar nicht, ob gerade Elend im Wolfenb�tteler Bestand liegt, aber
vielleicht hilft Ihnen AIDA. Im Staatsarchiv Wolfenb�ttel kann man die
Best�nde online durchsuchen.
Zumindest f�r die H�tten in Oker und Gittelde gibt es Personalunterlagen und
vielleicht in den Tiefen des Archivs auch etwas �ber Elend.
Gegebenenfalls k�nnten Sie auch im Staatsarchiv WF anrufen.
Gru�
Ruth Ohlhoff
-----Urspr�ngliche Nachricht-----
Hallo Holger,
die Kirchenb�cher St. Andreasberg wurden von der ev. Landeskirche Hannover (zu der das Gebiert geh�rt) verfilmt und liegen als Microfichs im Kirchenbuchamt 30519 Hannover, Hildesheimer Str. 165.
Gr��e
Ursula
Holger Bremer schrieb:
Danke, die KB von St.Andreasberg habe ich bereits eingesehen. Was ich suche
sind Bürgerlisten aus dem 17. Jahrhundert oder Steuerlisten oder oder.
Gruß Bremer
"Holger Bremer" <holgerbremer@googlemail.com> schrieb:
Danke, die KB von St.Andreasberg habe ich bereits eingesehen. Was ich suche
sind Bürgerlisten aus dem 17. Jahrhundert oder Steuerlisten oder oder.
Gruß Bremer
Hallo Herr Bremer,
das Amt Elbingerode ist im Teil 11 der "Kopfsteuerbeschreibung der Fürstentümer Calenberg-Göttingen und Grubenhagen von 1689" enthalten. Dieser müßte über jede öffentl. Bibliothek, ggf. im Wege der Fernleihe, auszuleihen sein.
Evtl. könnte ich auch etwas nachsehen.
Gruß
Wilfried Petersen
Hallo!
Wer sucht da was? Den Teil 11 der Kopfsteuerbeschreibung ... habe ich bei mir im Regal. Wenn es nicht zu viel wird, sehe ich gern mal nach.
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
ich würde zunächst nur gerne wissen, ob St. Andreasberg in der
Kopfsteuerbeschreibung zu finden ist. Wenn ja, ist dort ein Hufschmied
namens Bre(h)mer wohnhaft?
Gruß Holger
Hallo Holger!
Im Band 11 ist St. Andreasberg nicht enthalten! Oder gehörte es zu einem anderen Amt?
Falls es interessiert: in Salzderhelden gibt es einen Schmied Wilhelm Bremer, der einen Knecht und eine Magd hat und 1 Thaler Steuer zahlt.
Gruß
Bernd
Hallo Bernd, vielen Dank. Das ist von Interesse. Mit St. Andreasberg weiß
ich mir auch keinen Rat mehr. Es scheint nirgendwo zugehört zu haben.
Vielleicht waren die Bürger dort auf Grund der Bergfreiheit von der
Kopfsteuer befreit.
Ich werde mich mal im KB von SALZERDELDEN umsehen. Vielleicht habe ich dort
Glück.
Gruß Holger
"Holger Bremer" <holgerbremer@googlemail.com> schrieb:
ich würde zunächst nur gerne wissen, ob St. Andreasberg in der
Kopfsteuerbeschreibung zu finden ist.
Hallo Holger,
leider ist St. Andreasberg in der "Kopfsteuerbeschreibung der Fürstentümer Calenberg-Göttingen und Grubenhagen von 1689" nicht enthalten, ebensowenig in der "Kopfsteuerbeschreibung des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel von 1678" und in der "Kopfsteuerbeschreibung des Hochstifts Hildesheim von 1664".
Mit freundlichen Grüßen
Wilfried (Petersen)