Sehr geehrter Herr Kaiss,
Sie gehören offensichtlich zu wenigen Menschen, die zwar nicht wissen, was sie suchen, es aber dennoch finden. Hochachtung! Trotzdem sehe aber nicht ein, mich bei Ihnen zu entschuldigen, was gleichbedeutend mit der Anerkennung Ihrer "Forschungen" wäre.
Ich will Ihre falsche Anrede nicht auf Ihre Forschungen herunter brechen. Wenn Sie authentische Dokumente negieren und statt dessen mit "Spezialisten" aufwarten, dann werden Sie sicherlich sehr erfolgreich werden. Nur sollten Sie dann Ihre Ergebnisse nicht in die Öffentlichkeit geben, denn Ihre sogenannte "Forschung" bringt nur noch mehr Mißverständnisse in die ohnehin schon schwierige Arbeit der Historiker.
Sie haben offensichtlich keine Ahnung, dass innerhalb einer Gruppe eines Geschwaders stets die gleichen Flugzeugtypen geflogen wurden, ganz schweigen davon, dass der Artikel keinerlei Beweise enthält, wieso der erst in Ihrer e-mail genannte Absturzort (im Artikel fehlt der nämlich) der Platz ist, wo der Gefreite Harald Himmelstoß den Tod gefunden haben soll. Die Aussage Ihrer polnischen Spezialisten (die möglicherweise sogar Recht haben) dass auf dem Platz Posen vier Flugzeugtypen stationiert waren, läßt doch keinerlei Schlüsse zu, dass der Gefreite Harald Himmelstoß mit einer Bf 109 geflogen ist.
Ich könnte noch weit mehr Gründe anführen, die Ihre sogenannte "Aufklärung" auseinandernehmen, aber ich möchte nicht noch die Hausaufgaben für Sie machen.
Wenn Sie auch zukünftig planen Ihre "Forschungen" zu publizieren, denn wäre authentische Beweise sehr von Vorteil.
Bitte sehen Sie von einer Antwort ab, denn ich möchte meine wertvolle Zeit nicht mit solchen Phantasien vergeuden.
Mit freundlichen Grüßen
Jan Horn
P.S. Ihre in der e-mail angefügten Karten liefern übrigens auch keine schlüssigen Beweise dafür, dass der gefundene Platz, die Stelle ist, wo der Gefreite Harald den Tod gefunden haben soll.