Hallo miteinander,
meine etwas drastische Ausdrucksweise bezieht sich darauf, daß im III. Reich
eben durch den Arierparagraphen und die Nürnberger Gesetze eine
"vorteilhafte" Abstammung etc. sehr bedeutend wurde. Wenn nötig wurden
Familiennamen willkürlich "germanisiert", wo es möglich war Ahnengalerien
"geschönt" etc. pp - Hauptsache das was eben niedergeschrieben war hatte den
"Segen" durch Unterschrift & Stempel. Ergo war die Motivation für die
Erstellung einer Ahnentafel mitunter eine vollkommen verschiedene zu
unserer[].
Schlussfolgern wir darauf, daß ein "Ahnenpaß" in unserem Sinne vollkommen
korrekt sein kann, aber ebenso gut auch nicht - es bedarf der Überprüfung.
Das dies für sämtliche onlinestehende Daten gilt versteht sich freilich von
selbst.
Herzliche Grüsse
Volker
Hallo Volker Eikelmann,
Schlussfolgern wir darauf, da� ein "Ahnenpa�" in unserem Sinne vollkommen
korrekt sein kann, aber ebenso gut auch nicht - es bedarf der �berpr�fung.
Au�er der absichtlichen Sch�nung der Ahnentafeln gab es noch das Problem, dass durch die massenhaften Anfragen garnicht so gr�ndlich recherchiert werden konnte. Ich habe den Fall in einem Ahnepass da gab es im Ort zwei Personen gleichen Namens. Im Ahnenpass war der eine der beiden als Vater eingetragen. Ich vermute aber wegen der Berufe der Personen, dass der andere viel wahrscheinlicher ist.
Und genau vor diesem Problem kann auch heute noch der Forscher stehen. Welchen nehmen, wenn es zwei oder mehr gleichnamige m�gliche V�ter gibt? Wie ein unsicheres Ergebnis oder Alternativen eintragen in die Datenbank?
Mit freundlichen Gr��en
Joachim Herrgesell
Hallo,
l�gen w�rd ich auch nicht sagen - und es war auch sicherlich nicht so gemeint, aber geschoben wurde ab und an bestimmt.
Die "Legende" erz�hlt, dass der Ahnennachweis meiner Uroma dadurch "gesch�nt" wurde, dass die Unterlagen ihres Vater und dessen Vorfahren "bei einem Kirchenbrand zerst�rt wurden" - was so nicht stimmte...
Gemacht wurde dies, weil meine Uroma bei der Kirche t�tig war und nicht rein aarisch. Bei ihrem Vater handelte es sich um einen konvertierten Juden, was bei der Verfolgung keinen Unterschied machte.
Ob es wirklich so gewesen sein kann, wei� ich nicht - ich muss mich auf diese Aussagen verlassen, da von damals nichts mehr auffindbar ist.
...aber scheinbar gab es doch Menschen, die ab und an mal was "verschwinden" lie�en, wenn es notwendig war. Es gab eben auch Beziehungen, �ber die es m�glich war.
Also nehme ich an, das auch ab und an mal was "hinzugegeben" wurde.
H�tte meine Oma nicht davon erz�hlt, w�sste ich das auch nicht und sp�tere Generationen w�rden dadurch weiterhin im Dunkel tappen. Meine Nachforschungen betreibe ich weiter, auch wenn kaum Hoffnung besteht noch etwas an Daten zu finden.
Wenn ich keinen Ehrgeiz zur Ahnenforschung habe, dann w�rde ich mich so oder so mit einem m�glicherweise "falschen" Ahnenpass zufrieden geben - ist ja auch bequem sowas...
...aber zu wissen wann XY geboren und gestorben ist, kann ja nicht alles sein...
Gr�sse, Gehring B.