Adressbücher für Elbing

Vor einiger Zeit fand ich die Adressbücher irgendwo auf genealogy.net. Heute finde ich sie nicht mehr. Wo sind sie geblieben? Wie komme ich daran?

Kann sein das ich mich irre und die Bücher liegen nicht bei genealogy.net wo sie eigentlich hingehören. Ich fand sie auf archive.org

hier sind sie:

http://wiki-de.genealogy.net/Kategorie:Adressbuch_zu_Elbing

VG Barbara
barbarakloubert-meineahnenforschung.de

Hallo, kennt Ihr schon die polnische Seite:

Es gibt dort zahlreiche dt. historische Adressbücher.
Liebe Grüsse,
Brigitte

Es gibt ja etliche wo man nicht auf Polnisch suchen muss aber das eine von 1920 hört überall bei Seite 300 auf. Ich wollte mal weiter unter den Strassen suchen.

das hört doch nicht auf S. 200 auf:

https://kpbc.umk.pl/dlibra/docmetadata?id=31809

VG Barbara
barbarakloubert-meineahnenforschung.de

Eben eins gefunden bei Elbinger Adress-Buch 1919/20 - Kujawsko-Pomorska Digital Library (umk.pl)

Das Jahr war schlimm für die Herausgeber und es sind viele Fehler drin aber wenigstens ist es komplett. 1925/26 hat alles besser.

Mein Uropa, Ferdinand Leopold Bonin, also der Vater von der Mutter meiner Mutter, baute oder kaufte, als einfacher Arbeiter, ein 6 Familienhaus um 1870 in der Nähe von der Schichau Werft mit Hilfe und einer Hypothek von der Schichau Firma. So konnte die Firma Arbeiter beherbergen. Circa 30 Jahre später baute er ein zweites Haus für sechs Familien aber in ganz anderem Stil. Er selbst hatte 7 Kinder und diese trafen dann die Einwohner in diesen Häusern und Hochzeiten folgten. Mein Opa, Max Robiller, kam aus Preußisch Eylau um bei Schichau als Schlosser zu arbeiten und nahm bei Ferdinand Bonin eine Wohnung wo er dann die Luise Amalie Bonin kennenlernte und heiratete. Das wurde dann meine Oma die aber vor meiner Geburt schon starb. Fritz Groß, Friedrich Borkowski und Kurt Kroll heirateten auch in die Familie. Durch die Adressbücher kann ich etwas über die ganze Sippe lernen. Max zog aus wahrscheinlich weil er auch einen Haufen Kinder erzeugte und mehr Platz brauchte. Als diese dann größer wurden kam er zurück und erbte die Häuser. Nach seinem Tod in 1943 übernahm meine Mutter die Grundstücke und zahlten ihren Geschwistern ihren Teil aus. Das nach dem Krieg wegen Lastenausgleich zu beweisen war ein jahrelanges Problem für meine Eltern. Auch den Wert vom Geschäft und die Namen der 16 Angestellten und Inventar zu beweisen wurde ein bürokratischer Traum.

Die Schichau Fabrik war ein kurzer Fußweg von diesen Häusern. Als Kind spielte ich immer gegenüber dem Güterbahnhof oder besser auf den Gleisen und Güterwagen.