Guten Abend liebe Listis!
Ich m�chte Euch nachfolgend 2 Beitr�ge aus der CompGen-Liste
des Vereins f�r Computergenealogie zusenden, die sicherlich
sehr wichtig sind.
Auch ich hatte die im Betreff angegebene Internetseite durch
Zufall vor einigen Monaten besucht ... damals stand sie zum
Verkauf an den Meistbietenden ... und nun hat sie ihren
K�ufer gefunden.
Sicherlich wird die Domain nicht wenig gekostet haben ...
und das ausgegebene Geld mu� nun wieder eingebracht
werden!!! Es stellt sich schon allein die Frage, warum die
Firma eine "Ltd." ist und ihren Firmensitz in England hat,
wo sicherlich nur ein Briefkasten von ihr sein wird!!!
Hier die Beitr�ge:
----- Begin Original Message -----
Betreff: [compgend-L] Achtung: Warnung vor Genealogie.de
Hallo allerseits,
aus gegebenem Anlass leite ich hier eine Mail weiter,
die auch uns Familienforscher betrifft. Der Artikel nennt
zwar nicht direkt die Website
aber der Inhalt passt auch dazu. (Vergleicht man mal die
Impressumsangaben, ist die im Artikel genannte VitaActive
Ltd. eins zu eins �bertragbar (wenn nicht identisch) mit
der
Genealogie.de LTD).
BITTE MELDET EUCH NICHT bei genealogie.de an!!!
Das ist nur eine ganz �ble Abzockfirma, die nach
altbekanntem
Muster "Nepper, Schlepper, Bauernf�nger" versucht Gelder
einzusammeln.
Peter
>S�ddeutsche Zeitung (DEU) 30.10.2006
>Seite 10
>Reportage
>Recht und Kriminalit�t
>Panorama
>Teurer Mausklick
>Dubiose Gesch�ftemacher setzen im Internet auf
unaufmerksame Nutzer,
>die
>dort Vertr�ge abschlie�en, ohne es zu merken
>Von Christoph Hickmann
>Frankfurt
>- �ber Briefkastenfirmen im Allgemeinen wei� man meist
nicht besonders
>viel, das liegt in ihrer Natur, weshalb man mit dem
Begriff der
>Briefkastenfirma vor allem ein paar Schlagworte
verbindet: dubios,
>halbseiden, windig. All dies l�sst sich �ber die
Frankfurter
>Haupteinkaufsstra�e Zeil nur bedingt sagen, und dennoch
passt es, dass
>man den Briefkasten der Vita Active Ltd. am unteren Ende
der Zeil
>findet, wo es nicht mehr die gro�en Marken dieser Welt zu
kaufen gibt
>und daf�r ein paar abgebl�tterte Fassaden zu besichtigen
sind, dazu
>allerlei Gesch�fte, die mit Angeboten wie "Alles muss
raus" werben. Man
>findet dort au�erdem diverse Imbissl�den und neben einem
dieser L�den
>eben auch das Haus mit der Nummer 22, an dem man
vergebens ein
>Klingelschild der Vita Active sucht, daf�r aber einen
Herrn findet, der
>aus der T�r kommt und sagt: "Nein, die gibt es hier
nicht. Die sind eine
>Briefkastenfirma."
>Der Herr ist Rechtsanwalt, er hat seine Kanzlei im ersten
Stock, und er
>hat diese S�tze recht h�ufig gesagt in den vergangenen
Wochen. Immer
>wieder, erz�hlt er, tauchten hier jetzt Menschen auf, die
nach der Vita
>Active suchten und denen er nicht weiterhelfen k�nne.
Gemeinsam ist all
>diesen Besuchern, dass sie im Internet auf die dubiose
Firma
>hereingefallen sind. Und nun zahlen sollen.
>Post von der Inkassofirma
>Unter der Adresse
www.lebenserwartung.de
betreibt die Vita Active im
>Netz eine Seite, auf der Besucher per Klick herausfinden
sollen, wie
>lange sie noch zu leben haben. Zusammen mit dem Test wird
ein
>Gewinnspiel angeboten, und recht geschickt versteckt
findet sich dort
>unter Punkt sechs der Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen
der Hinweis, dass
>f�r beide Leistungen ein "einmaliges Benutzungsentgelt"
von 30 Euro
>f�llig werde sowie nach Start des Tests das
Widerrufsrecht erl�sche.
>Inzwischen haben bereits hunderte Nutzer den Hinweis
�bersehen, ihre
>Daten eingegeben und sich wenige Tage sp�ter �ber die
>Zahlungsaufforderung im Briefkasten gewundert. Wer sich
weigert zu
>zahlen, kann mit der Inkasso-Forderung rechnen. "Wir
bekommen derzeit
>Massen an Beschwerden zu dieser Seite", sagt Ute Klaus
von der
>Verbraucherzentrale Hessen.
>Immer mehr dubiose Geldmacher setzen derzeit auf ein
Hauptmerkmal des
>Internet: die Schnelligkeit. Kaum jemand liest dort
Gesch�ftsbedingungen
>sorgf�ltig durch, worauf auch die bereits einschl�gig
bekannten Gebr�der
>Schmidtlein aus dem hessischen B�ttelborn setzen. Im Netz
betreiben sie
>mehrere Seiten mit auf den ersten Blick unverd�chtigen
Namen wie
>lehrstellen.de, �ber die sie unaufmerksame Nutzer zum
Abschluss
>sogenannter Zwei-Jahres-Abonnements verleiten und daf�r
168 Euro
>fordern. Wer nicht zahlt, bekommt auch hier Post vom
Anwalt.
>Kaum rechtliche Handhabe
>Andreas und Manuel Schmidtlein aber bilden eine Ausnahme
in ihrer
>Branche; in den meisten F�llen ist die Identit�t der
Internet-Abzocker
>unbekannt. "Die verbergen sich hinter ihren Firmennamen
irgendwo im
>Ausland, und da kommen wir ganz schwer ran", sagt Ute
Klaus. Das
>wiederum scheint den Geldmachern klar zu sein: "Die
Methoden beobachten
>wir jetzt h�ufiger", sagt Patrick von Braunm�hl, Leiter
des Fachbereichs
>Wirtschaft beim Bundesverband der Verbraucherzentralen.
Allein im
>vergangenen Monat habe man gegen die Schmidtleins 16
Abmahnungen auf den
>Weg gebracht. "Die wurden gr��tenteils akzeptiert."
>Viel mehr allerdings ist rechtlich nicht drin. "Per
Unterlassung k�nnen
>wir nur konkrete F�llen unterbinden", erkl�rt
Verbrauchersch�tzer von
>Braunm�hl, "aber es fehlen die Sanktionen, die solche
Leute abschrecken
>w�rden." Seit neuestem versuchen es die
Verbrauchersch�tzer mit dem
>Instrument der Gewinnabsch�pfung: Verletzt jemand
vors�tzlich das Gesetz
>gegen unlauteren Wettbewerb, kann sein Gewinn eingezogen
werden. "Bisher
>haben wir das aber noch in keinem Fall geschafft", sagt
Braunm�hl, der
>Vorsatz l�sst sich kaum einmal nachweisen, und die H�rden
des
>Gesetzgebers sind sehr hoch." Mehrfach bereits habe man
sich an das
>Bundesjustizministerium gewandt, bisher ohne Erfolg. Das
Ministerium
>wiederum hatte bereits vor einiger Zeit angek�ndigt, noch
im Herbst
>einen Referentenentwurf vorzulegen, mit dem es eine
entsprechende
>EU-Richtlinie umsetzen will.
>Bis dahin bleiben Internetnutzern nur zwei Dinge: Stets
sorgf�ltig die
>Gesch�ftsbedingungen zu lesen - und Post vom Anwalt
schlicht zu
>ignorieren. "Da kann einem nichts passieren", sagt
Verbrauchersch�tzer
>Braunm�hl. "Bei einer solchen Art der T�uschung kommt
n�mlich �berhaupt